"Der Judenstaat" ist kein religiöses Werk, es hat jedoch das moderne Judentum maßgeblich verändert, indem es das Fundament des Zionismus legte. Nach Herzl ist ein jüdischer Staat deshalb notwendig, weil die Emanzipation in dem Zeitalter der Aufklärung dazu führten, dass die Religion keinen identitätsbildenen Charakter mehr hatte. Auch die Assimilation änderte nichts an der Lage der Juden, dies hatte Herzl gar am eigenen Leibe erfahren. Je mehr man sich anpasste, desto größer wurde der Antisemitismus.
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