Jesaja 53


           Jesaja 52,13 - Jesaja 52,14 - Jesaja 52,15 - Jesaja 53,1

                        Jesaja 53,2 - Jesaja 53,3 - Jesaja 53,4-5 - Jesaja 53,6-7

                                  Jesaja 53,8 - Jesaja 53,9 - Jesaja 53,10 - Jesaja 53,11-12




Jesaja 53 unterliegt einer falschen Verseinteilung
Die heute bekannte Verseinteilung der Bibel ist nicht ursprünglich. Sie wurde von der Kirche vorgenommen und basiert nicht auf den originalen alten sektionalen Unterteilungen. In der Jesaja-Rolle, welche am Toten Meer (bei Qumran) gefunden wurde und die sich nun in Jerusalem befindet, befindet sich der Abschnittswechsel nicht bei Kapitel 53 Vers 1, sondern bei Kapitel 52 Vers 13. Was uns zeigt, dass der tatsächliche Beginn dieser Prophetie bei Kapitel 52 Vers 13 zu suchen ist. Und dies ist tatsächlich die jüdische Abschnittsteilung bis zum heutigen Tag. So stellt also die Kapiteleinteilung an dieser (wie auch an vielen anderen Stellen) keine Themenunterteilung dar. Die Prophetie aus 52,13-53,12 neu gelesen und auch so aufgefasst werden.
 
Wieviele Sprecher gibt es in Jesaja 53 und wer ist der "Knecht" G-ttes?

Bei Lesen von Jesaja 53 (52,13-53,12) fällt auf, dass der Sprecher von 52:13 nicht der Sprecher von 53:1 ist. Deutlich fällt der Wechsel vom Singular in 52:13 zum Plural in 53:1auf. Außerdem werden die Verse 10-12 scheinbar nicht von denselben Personen gesprochen,  wie 1-9.

Wer spricht denn nun hier? Und wie wollen wir das herausfinden? Die Antwort ist einfach: Wir prüfen die Gedanken dieses Textabschnittes ab und vergleichen dann, ob sie in anderen Bibelstellen (und wenn sie in Jesaja und noch dazu in den Kapiteln nahe unserer Stelle erscheinen, sind sie selbstverständlich besonders wichtig). Wenn die gleichen Gedanken noch irgendwo existieren, wird uns dieses weiterhelfen.

Um den Sprecher zu finden müssen wir betrachten, was von ihm gesagt wird. Unsere erste Beobachtung diesbezüglich ist, dass er sehr emotional ist. Er ist in einem Zustand vollständiger Verwirrtheit, Betroffenheit und Erstaunens (schaut euch hierzu besonders 52,15 und 53,1 an). Der Sprecher erfuhr gerade Neuigkeiten, die ihn vom Stuhl gehauen haben. Etwas, das er sich niemals vorgestellt hatte. Er ist betroffen, sein Erstaunen verschlägt ihm die Sprache. Er fragt: Was ist hier eigentlich los? Er staunt: Wer hätte das geglaubt?. Wer ist dieser Sprecher? Wer ist betroffen und hält sich die Hand vor den Mund, wenn der Messias schließlich kommt? Seht doch mal in Micha 7:15-16 nach:
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Jesaja 53,4-12 - Das Volk Israel leidet für die Verfehlungen der Nationen
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Das entstellte Gesicht des G-ttesknechts in der Jesaja-Liturgie

Christliche Missionare wenden oft ein, dass das Gesicht eines Volkes als ganzes nicht entstellt sein kann, wie dies in Jesaja 52,14 beschrieben wird. Doch selbst die jüngste Geschichte liefert direkte Belege für ein verzerrtes von Judentum und jüdischen Menschen, mit bekannten Folgen.

 

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Jesaja 53 wurde vor Raschi auf den Messias ausgelegt

Christliche Missionare behaupten, dass die Juden traditionell Jesaja 53 auf den Messias gedeutet haben und erst mit Auftreten Rashis im 11. Jahrhundert davon abgerückt sind, um Juden vor Konversion abzuhalten. Sie behaupten, dass erst Raschi eine Umdeutung vom Messias, zum Volk Israel vorgenommen hatte, die so aber nicht der jüdischen Tradition entspricht.

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Jesaja 53 kann sowohl auf Jesus, als auch auf Israel bezogen werden
Mit dem jüdischen Standpunkt konfrontiert neigen Missionare dazu darauf zu bestehen, Jesaja 53 sowohl auf Jesus, als auch auf Israel – Den leidenden Gottesknecht – zu beziehen.

Doch unterschiedliche Blickwinkel kann es nicht geben, was selbst christliche Theologen einsehen mussten.
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Jesaja 53 wird nicht in den Synagogen gelesen, damit die Juden nicht zum Christentum konvertieren
Christliche Missionare behaupten immer wieder, dass Rabbiner gezielt Jesaja 53 aus den Synagogenlesungen heraushalten, um die aus ihrer Sicht bestehende Verbindung zwischen dieser Bibelstelle und Jesus nicht herzustellen.

Diese Behauptung ist aus mehreren Gründen unrichtig. Zunächst muss man wissen, dass in den christlichen G-ttesdiensten, vor allem in den so genannten „Freikirchen“ zumeist ungezwungen aus der gesamten Bibel gelesen wird. Hingegen sind die synagogalen G-ttesdienste nicht frei gestaltbar, sondern folgen einem festen Ritus. Dabei wird meist während eines Jahres die komplette Torah (Entspricht den fünf Büchern Mose, den ersten fünf Büchern einer christlichen Bibel) gelesen. Die einzelnen Lesungen werden als Paraschot bezeichnet und sind in allen Synagogen, die den gleichen Zyklus haben gleich aufgebaut. Zusätzlich zur Torahlesung erfolgt eine Prophetenlesung, die sogenannte Haftorah.

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