Judenmission in Israel
Joseph Shulam: Judenmission durch Christen ist in Israel gescheitert

Joseph Shulan, Theologe, Autor neutestamentlicher Kommentare, Leiter des messianischen Gemeindewerks „Netivyah“ aus Jerusalem und Direktor des evangelistischen Radiosenders „Kol Ha’Yeshua“ hat ein Problem. Shulans Problem sind Christen, die sich für das Judentum interessieren und nach den Wurzeln der christlichen Kultur suchen.

Als "gefährlich" wird diese Such von ihm bezeichnet, denn manche Christen, die dies auf eigene Faust praktizieren, landen schließlich in einer Synagoge, verwerfen Jeshua als ihren Messias und treten zum Judentum über“. Indirekt gibt Shulan zu, der sich in dem Judenmissionarischen Blatt „Herzzeit“ mit einer Tora-Rolle präsentiert, dass die christliche Judenmission in Israel versagt hat: „Christen sollten keine Missionare nach Israel schicken, die aus Juden Baptisten, Lutheraner oder Pfingstler machen wollen“.

Seiner Ansicht nach, sollen diese Arbeit besonders ausgebildete messianische Juden erledigen, woher diese kommen sollen sagt er nicht, schließlich ist in den messianischen Gemeinden die überwiegende Anzahl der Mitglieder nichtjüdisch. Mit keinem Wort geht Shulan auf die rechtliche Lage der Judenmission und der Missionare in Israel ein, berichtet nicht davon, dass man seine Arbeit oder gar seinen Pass verlieren kann und ausgewiesen wird, falls man versucht Juden zum Christentum zu bekehren.

Stattdessen träumt er sich in seine Welt und berichtet davon, dass viele Orthodoxe Juden und Yeshiva-Studenten aufgeschlossen und interessiert für seine messianischen Radiosendungen seien. Die Wirklichkeit der messianischen Sekten in Israel, sieht wahrlich anders aus.

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Judenmission soll in Israel härter bestraft werden
Judenmission in Isrsel soll stärker geahndet werden Laut einem  Gesetzesvorschlag der Schas-Partei, soll bereits der Versuch einen Juden zu bekehren zukünftig mit einem Jahr Gefängnis geahndet werden. Yakov Margi, der das Papier  eingebracht hatte, begründete die Vorlage des Gesetzesvorschlages mit den Worten:
„Ob es die Christen sind, die von außerhalb kommen, oder jüdische Konvertiten, die in Israel arbeiten, sie alle haben die selbe Absicht – jede Spur und jedes Gedenken an das Volk Israel zu zerstören, und sie planen das, indem sie Juden konvertieren. [...]“
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Das Theologen- bzw. Synodalvotum von 1980 spricht auch davon, es müsse ins Bewußtsein eindringen, daß man mit der kirchlichen Tradition, z.B. mit Luthers Schrift «Von den Juden und ihren Lügen» brechen müsse.

Das Dokument enthält die Sätze: «Wir sind zum demütigen Eingeständnis unserer eigenen Untreue und unserer eigenen Schuld gerufen. Denn im Blick auf das Verhältnis von Christen und Juden ist die Geschichte der Kirche eine fast durchgängige Verleugnung der nicht gekündigten Erwählung Israels.»

«Auf die Judenfeindschaft in der Geschichte unserer Kirche können wir nicht anders als mit Scham und Reue und der Bereitschaft zur Buße antworten.»

Gerhard Czermak, Christen gegen Juden

 

 

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