Judenmission in Israel - Hautnah!
Judenmission in Israel - Hautnah!

"Falsche Juden" auf dem Ölberg

Von Miriam Wölke

Obwohl wir es so sehr gewohnt sind, haben wir es gerade deshalb gründlichst satt. Immer mehr Christen, und nicht nur Missionare, geben sich als Juden aus. Erst treten sie als Christen auf und irgendwann nach zwei Wochen sind sie plötzlich jüdischer Abstammung. Egal, aus welchem Land sie kommen, alle scheinen jüdische Wurzeln zu haben. Nur ist davon nichts wahr, denn Einbildung ist auch eine Bildung.


Anscheinend haben viele von ihnen Probleme damit akzeptieren zu können, dass sie nun einmal nicht zum Jüdischen Volk gehören und anstatt sich auf die Sieben Noachidischen Gesetze für Nichtjuden zu besinnen, versuchen sie sich mit aller Macht doch noch irgendwie in das Auserwählte Volk zu quetschen. Entweder aus Missionszwecken heraus oder weil man eben dabei sein will.

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Israelfreunde - Wie wertvoll sind sie wirklich ?

Von Miriam Wölke

Israel hat es nicht leicht Verbündete zu finden. In einer Zeit, in der sich die Welt mehr und mehr den Palästinensern zuwendet und Israel gerne für jenes und alles verantwortlich gemacht zu werden scheint, wird es immer schwerer, Leute zu finden, die Pro - Israel denken. Aber nicht nur auf das "Pro - Israel - Ja oder Nein" kommt es dabei an; wenn schon, dann sollten genau jene Leute auch öffentlich zu ihrer Meinung stehen bzw. das Land selbst einmal besuchen. Allerdings muß man sich nicht ausschliesslich nur zur israelfreundlichen Szene zählen, um das Land zu bereisen. Ein einfacher Trip reicht aus um festzustellen, dass nicht immer alles so verläuft, wie es die ausländischen Medien darstellen.

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G - tt ist kein toter Jude am Kreuz

Von Miriam Wölke

An dieser Stelle soll nicht die ganze Karfreitagsdiskussion wieder aufgerollt werden. Eigentlich war es schon recht seltsam, dass ich vor wenigen Tagen nochmals mit dem Thema konfrontiert worden war. Vor einiger Zeit kontaktierte mich ein kath. Geistlicher, der noch bis kommende Woche in einer christlichen Jerusalemer Einrichtung ein Praktikum absolviert. Wir trafen uns zum Kaffee und er stellte mir mehr als zwanzig Fragen zum Judentum. Richtig deutsch organisiert übrigens; alle Fragen waren auf einem kleinen Notizzettel aufgelistet.


Meine Freunde fanden es witzig, dass ausgerechnet ich mich mit einem katholischen Geistlichen traf. "Ja, redet sie denn überhaupt mit dem ?", so fragte ein Rabbiner eine Freundin von mir.
"Ja, wieso denn nicht ?"
Der Geistliche hatte Fragen und warum soll man sie ihm nicht beantworten ? Missionieren tat er nicht, machte aber klar, dass es ihm schon wichtig sei, den Juden die christliche Sichtweise des J. zu erklären. Kurz gesagt, der Geistliche (und wahrscheinlich nicht nur er) verspürte den Drang der Erklärung und wieso sollen die Juden sich nicht einmal mit der Person des J. C. auseinandersetzen ? Mit Hitler täten sie das ja schließlich auch.
Den Vergleich zwischen J. C. und Hitler fand ich hier besonders amüsant.

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Haya Sameach - היה שמח

Von Miriam Wölke 

"Haya Sameach" im israelischen Slang hat eine besondere ironische Bedeutung wie "wenigstens war es nicht langweilig".


Es war sonnig warm am vergangenen Schabbat und viele relig. Juden nutzten die Gelegenheit zu Spaziergängen. Und so war der ultra – orthodoxe Stadtteil Jerusalems, Mea Shearim, voll mit Leuten. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Mea Shearim zwar der bekannteste solcherlei Stadtteile ist, doch bei weitem nicht der einzige. Nur befinden sich die meisten chassidischen Tische gerade dort, aber viele chassidische Synagogen sind genauso in Kiryat Belz, Mattersdorf, Sanhedria, Ge'ulah, Ramot oder Romema zu finden.

Freitag Abend erschien es gerade so als seinen Touristenbusse eingefallen, um ihre Ladung auszuschütten. Natürlich gibt es am Schabbat keine Busse in Mea Shearim, aber an israelischen Besuchern fehlte es ganz sicher nicht.

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Hilfsbereitschaft mit Hintergedanken ?

Von Miriam Wölke

Es ist wichtig, gleich vorab etwas klar zustellen:

Es gibt aufrichtige Christen und damit jene, die Israel wirklich helfen wollen, ohne dabei auch nur einen Hintergedanken im Kopf zu haben. All jene, die Juden ohne Vorbehalte und Hintergedanken der Mission akzeptieren können, brauchen sich hier keinesfalls angesprochen zu fühlen. In diesem Artikel geht es einzig und allein um jene fanatischen Christen, welche rigoros und teilweise in Kultform ihr Ziel verfolgen, Juden missionieren zu wollen.

Eines ebenso noch vorweg: Wer heute als Christ Geld für die Mission spendet, der sei sich ebenso darüber im Klaren, in erster Linie die Missionare selbst zu finanzieren. Und die leben nicht schlecht. Vorzugsweise in Villengegenden. Saus und Braus auf Kosten der Spender. Beim nächsten Mal sollte jeder ahnungslose Spender sich diese Tatsache einmal vor Augen führen, bevor die Euros ihren Weg in den Klingelbeutel finden.

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Frische Eindrücke

Von Miriam Wölke 

Fast vier Stunden dauerte der Vortrag / Diskussion im Jerusalemer Israel Center (Orthodox Union) zum Thema: "Evangelists in Israel and their missionary activities - Evangelisten in Israel und ihre christlichen Missionsaktivitäten".


Der eigentliche Vortrag dauerte nur eine knappe Stunde und dann wurde heftig zwischen den Zuhörern und den beiden Veranstaltern diskutiert. Schockierende Fakten sind zur Sprache gekommen und das Erste, was ich gerade tat war, den sogenannten Noachiden Vendyl Jones aus meiner Linkliste zu schmeissen. Obwohl Jones sich Noachide nennt, veröffentlicht er missionarische Schriften.

Juden sollten mehr Stolz bewahren und sich nicht mit Geld kaufen lassen. Leider ist dies heutzutage zu häufig der Fall.

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Der Papst kürzt

Von Miriam Wölke 

Papst Benedikt gab offiziell bekannt, dass das umstrittene Gebet, welches Christen auffordert "für die Erlösung der Juden von ihrer Blindheit" zu beten, um einige Punkte gekürzt werde. In diesem ursprünglichem alten katholischen Gebet befinden sich Textstellen wie: "Die Juden seien mit Blindheit geschlagen und haben einen Vorhang vor den Augen. Daher sehen sie die "wahre" Botschaft nicht, die da heiße, dass J. der Meschiach sei.


Wieviele Male mußte ich mir allein diese Behauptung von christlichen Missionaren anhören ? Die Juden sehen die Realität nicht, denn sie besitzen keinen "Heiligen Geist", weil sie nicht an J. glauben.

Jedesmal fragte ich mich aufs Neue, was die Menschen dazu bringt, solchen Theorien Glauben zu schenken. Ist es die Bequemlichkeit mit der sich so alles leichter erklären läßt und jeden Ansatz der jüdischen Rechtfertigung von vornherein im Keim erstickt ?

Das Blättern in Geschichtsbüchern brachte etwas Erklärung. So auch das Buch "Studies in the Jewish Background on Christianity" von Daniel R. Schwartz. In dem Buch und auch in anderweitiger Literatur bzw. historischen Belegen, wird insbesondere Paulus (Paul) für den ersten Antisemitismus der Kirche verantwortlich gemacht.

Paulus, selber Jude mit eindeutigem hellenistischem Hintergrund, konnte gar nicht anders als relig. Juden zu hassen. Sein ganzes Denken war vom Hellenismus geprägt, der da die jüdisch - relig. Tradition generell ablehnte. Paulus war das Produkt dieses Hellenismus und ihm waren Rabbiner ein Dorn im Auge. Stattdessen drehte er jüdische Glaubenspunkte so zurecht, bis sie in sein hellenistisches Weltbild paßten. Unter anderem behauptete Paulus, dass jeder durch seinen Glauben ein wahrer Sohn Avrahams werden könne.

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"Jews for Judaism" in Jerusalem

Von Miriam Wölke 

Wie ich zuvor berichtete, fanden gestern Abend im Jerusalemer Israel Center der Orthodox Union drei Vorträge zum Thema "Christliche Mission von Juden" statt. Die zwei Sprecher waren die neu gekürte Leiterin der Jerusalemer Filiale der "Jews for Judaism" sowie der Leiter einer weiteren Filiale aus Los Angeles, Rabbi Bentzion Kravitz.

Der Vortragsraum im Israel Center war mehr als bis auf den letzten Platz ausgebucht. Es wurden sogar noch extra Stühle herangekarrt, da der Zuhörerandrang immens war. Aber nicht nur Juden waren gekommen; auch Christen und messianische Juden waren anwesend. Inkognito, denn man wollte ja nicht geoutet werden, aber beim genaueren Hinschauen war schon alles klar. Den Sprechern erging es genauso und sie sprachen diese Leute sogar indirekt an.

Natürlich wurde die neue Leiterin des ebenso neuen Jerusalemer Sitz der international bekannten Anti - Missionsorganisation "Jews for Judaism", Penina Taylor, ganz groß vorgestellt. Da kalte Getränke und Kekse serviert wurden, dauerte es eine Weile, bis das Geschmatze aufhörte und man sich voll und ganz auf die Vorträge konzentrieren konnte.

Zu Beginn erzählte Penina Taylor ihre persönliche Lebensgeschichte. In der High School war sie an eine Klassenkameradin geraten, die sie efolgreich missioniert hatte. Penina war Jüdin, doch wuchs in einem volkommen sekulären Elternhaus auf. Ihre christliche Klassenkameradin erzählte ihr das Blaue vom Himmel und so kam es, dass Penina sich für J. interessierte und Christin wurde.

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Jews for Judaism - Juden für das Judentum

Endlich ist es soweit: Die weltweit erfolgreiche Anti - Missionsorganisation "Jews for Judaism" eröffnet nun auch eine Niederlassung in Jerusalem. Es ist allerhöchste Zeit, denn immer mehr psychopathische christliche Missionare lassen sich in unserer Stadt nieder. Nicht nur, dass das Innenministerium reagierte und die Visavergabe drastisch eingeschränkt hat; nun folgen auch die Anti - Missionsorganisationen mit Aufklärung.


Aus aktuellem Anlaß finden heute Abend (Sonntag, 3. Februar 2008) im Israel Center der Orthodox Union drei Vorträge zum Thema statt.

Beginn ist um 19.00 Uhr und die Teilnahme an allen drei Veranstaltungen ist kostenlos.

Adresse:

The OU Israel Center

22 Keren HaYesod, Jerusalem

Free to the Public

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Neshama Yeterah - Die zusätzliche Seele am Shabbat

Von Miriam Wölke

 

Einfacher Interpretation zufolge handelt es sich bei der "Neshama Yeterah" um eine zusätzliche Seele, die jeder Jude am Shabbat erhält. Manche Kommentatoren sagen, dass diese extra Seele am Freitag Abend mit Shabbatbeginn zu uns kommt, andere wiederum meinen, sie käme schon am Mittwoch in unseren Körper.

Nach Shabbatausklang am Abend entfernt sich diese zusätzliche Seele wieder.

Wie dem auch sei, die Neshama Yeterah ist keinesfalls ein einfaches Thema und die Kabbalah hat so ihre eigenen Vorstellungen darüber, worum es sich dabei wirklich handelt. Aber ich gehe einfach einmal von der ersten Beschreibung aus; nämlich jener der zusätzlichen Seele am Shabbat. Alles weitere Kabbalistische könnt Ihr auf meinem Kabbalah - Blog lesen.

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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
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