Judenmission
Das Gesetz (5.)
Von Anfang an stellte sich das Christentum feindlich zum jüdischen Gesetz. Die ersten Christen, die sogenannten Judenchristen, deren Ideal es noch war, das Gesetz des Judentums mit dem Glauben an Christus zu verbinden, unterlagen, und allein sieghaft blieb der neue Glaube, dass mit dem Erlöser das Gesetz Israels abgetan sei. Gesetz und Evangelium bilden bis auf den heutigen Tag im christlichen Bewusstsein die beiden großen Gegensätze: Gesetz — etwas Hartes, Kaltes, niemals Gemeinschaft mit Gott Bringendes, Evangelium — die Liebe und die Erlösung von der Sünde, die wahre Gottesgemeinschaft; Gesetz — die niedere Stufe der Religion, Evangelium — die höchste Stufe, die Vollendung; Gesetz — der Sinn des Judentums, Evangelium — der Sinn des Christentums.
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Der Messias und die messianische Zeit (4.)
Der im vorigen Kapitel dargestellte Gedanke der Erlösung ist derart Mittelpunkt des Christentums, dass es selbst die vom Judentum übernommene Messiasidee gänzlich in den Dienst der Erlösung von der Sünde gestellt hat. Die Lehre vom Messias hat im Judentum mannigfache Wandlungen durchlebt. Aber durch alle Wandlungen zieht sich die eine große Hoffnung: Mit dem Messias werde eine Zeit kommen, in der Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Frieden auf Erden herrschen werden, und das Ringen der Menschen untereinander nicht um politische Macht und Herrschaft gehen, sondern sich in dem Eifer um die Förderung wahrhafter Kultur betätigen wird.
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Versöhnung und Erlösung (3.)
In der Lehre von der Erlösung gipfelt nach dem Selbstzeugnis des Christentums seine Bedeutung für die Menschheit. Als die „Erlösungsreligion“ nennt es sich selbst die höchste Stufe aller Religion. Um diesen Anspruch zu verstehen, ist es notwendig, das Wort „Erlösung“ erst näher zu erfassen. Judentum und Christentum erblicken beide in der Erlösung eine hohe Hoffnung, einen gewichtigen Wert, aber beide denken sich darunter ein Verschiedenes.

Was ist für den Juden „Erlösung“? Die Hoffnung auf die Erlösung ist ihm die Hoffnung auf das Zusammenbrechen aller Tyrannei und Gewaltherrschaft und darum zugleich die Hoffnung auf das Ende all des Elends, das auf ihn gehäuft ist, weil er Jude ist und bleibt.
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Die Gnade Gottes im Leben des Menschen (2.)

Die Frage, die hier zur Erörterung kommt, ist folgende: Was von der Tat des Menschen entspringt ihm selbst? Es ist für den Frommen, der in Gott die Verkörperung der Sittlichkeit verehrt, selbstverständlich, alle Unvollkommenheit und alle als Sünde empfundene schlechte Tat sich selbst zur Last zu legen und nicht auf Gott abzuwälzen. Wie steht es aber mit der guten Tat? Entstammt sie seinem Eigenen, seinem Können und Wollen? Der Zweifel daran folgt im Christentum aus der Grundauffassung vom Wesen des Menschen. In der christlichen Anschauung von der Verderbtheit der menschlichen Natur, der Unfähigkeit, aus eigener Kraft das Gute zu tun, ist es begründet, dass nicht der Mensch als Täter seiner guten Tat gilt, sondern Gott, Gottes Gnade im Menschen.

Es ist nicht der Mensch mit seinem Wollen, seiner Kraft und seinem Streben, der wirkt, sondern Gott wirkt im Menschen, Gott allein gebührt die Ehre der Tat. Käme nicht die Gnade Gottes zu dem Menschen und zöge ihn, hülfe ihm und schüfe seinen Willen, zu nichts Gutem wäre der Mensch imstande. Die Bekehrung des Sünders ist das Werk der Gnade Gottes, Gnade ist notwendig, damit ein Mensch zum Glauben gelange; Gnade muss wirken, nicht etwa nur, damit ein Gebet Erhörung findet, sondern damit jemand überhaupt zu beten verlangt. So ist es ausgesprochen im Evangelium des Johannes 6,44: «Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat“ und ferner im Briefe des Apostel Paulus an die Philipper (2,13): „Gott ist es, der in euch wirket beide, das Wollen und das Vollbringen“.Aus sich heraus ist also der Mensch unfähig, irgendetwas zu tun, das religiös wertvoll ist, Gott ist der alleinige Täter aller menschlichen Guttat. Der Mensch wird nur zum Gefäß der Gnade. Im Einzelnen sind hierbei mannigfache, zum Teil sehr tiefgehende Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus.

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Das Wesen des Menschen (1.)
Geben wir erst einmal mit einem kurzen und knappen Satz den wesentlichen Unterschied:  Das Judentum lehrt, dass die Seele des Menschen von Geburt rein und sündlos ist, dass der Mensch von Natur aus mit der Fähigkeit begabt ist, das Gute zu tun und sittlich zu handeln aus eigener Kraft. Das Christentum lehrt, dass der Mensch von Geburt an mit Sünde behaftet ist, dass seine eigene Kraft nicht ausreicht, das Gute zu tun, dass Sünde und Schuld die herrschende Macht im menschlichen Leben ist. Das ist, in wenigen Worten, der grundlegende Unterschied.
 
Nun wird sich die Frage erheben: Ist dieser Unterschied denn so schwerwiegend? Es ist ja in der Tat bei einem flüchtigen Erfassen des Satzes kaum zu begreifen, dass von hier aus die Kluft der Anschauung zwischen den zwei Religionen sich auf tun soll; dass von hieraus die Persönlichkeit Christi in den Mittelpunkt des christlichen Bewusstseins rücken musste; dass von hier aus eine verschiedengeartete Wertung der Welt und der Kultur sich vollzieht. Darum wird es notwendig sein, ausführlich die jüdische und die christliche Anschauung zu schildern. Beginnen wir mit der Darstellung der christlichen Lehre.
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Tübinger Theologieprofessoren gegen Judenmission
„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 
Universität Tübingen ist „Theorie-Hochburg der Judenmission“
Am 14. Dezember 1999 hielt die evangelisch-theologische Fakultät der Universität Tübingen einen Studientag zum Thema Christlicher und jüdischer Glaube – Zwei Wege zum Heil? ab. Dazu waren nur christliche Theologen und Judenmissionare als Referenten eingeladen. Landesrabbiner Joel Berger kritisierte dies am 31. Dezember 1999: Das Thema stelle das Judentum als eigenständigen Heilsweg bereits in Frage. Ein Dialog ohne Juden sei Heuchelei. Seinen Brief ließen die Initiatoren des Studientags unbeantwortet. Das Schwäbische Tagblatt berichtete kritisch darüber und zitierte gedruckte Aussagen von Tübinger Theologen (Peter Stuhlmacher, Eberhard Jüngel u. a.) mit dem Fazit, Tübingen sei schon lange eine „Theorie-Hochburg der Judenmission“. Das Angebot des Tagblatts zu einer Podiumsdiskussion mit jüdischen Gemeindegliedern sagten alle angefragten evangelischen Theologieprofessoren ab.
 
Synagoge und Kirche (6.)

Unter der "Synagoge" verstehen wir, nachdem das Wort anfänglich auch einmal die „Gemeinde" bedeutete, seit den ältesten Zeiten nur „die gottesdienstliche Stätte der Juden". „Kirche" dagegen bedeutet auch die Zusammenfassung aller um Christus sich Scharenden, eine über den einzelnen Gläubigen stehende göttliche Anstalt, die das Heil, die Gnade zu verwalten und auszuspenden hat.

Der Synagoge fehlte von Anfang an jede Möglichkeit, sich nach dieser Richtung zu entwickeln, und sie hat es auch bis auf den heutigen Tag nicht getan. Das Judentum hat kein Sakrament zu verwalten, kein Heil auszuspenden, es gibt daher in ihm keine über den Einzelnen stehende Heilsanstalt.

Jegliche Zusammenfassung von Gemeinden zu einem größeren Gebilde bewegt sich auf dem Gebiet des Verwaltungsmäßigen und hat mit dem Lehrinhalte des Judentums nicht das Geringste zu tun. Selbst in den Zeiten, in denen es eine oberste religiöse Behörde gab, die von allen Juden anerkannt wurde, hatte diese weder ein Heil auszuspenden noch über die rechte Auslegung der Heiligen Schrift zu wachen, noch konnte sie die Verpflichtung aller Juden auf ein von ihr festgesetztes Glaubensbekenntnis unter ihre Befugnisse rechnen; sie hatte die Gesetze für die Betätigung des Juden im Leben aufzustellen, mehr nicht.

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Einleitung

"Von Unterschieden zwischen Judentum und Christentum soll auf den folgenden Blättern die Rede sein.*) Zu welchem Zwecke? Nicht in der Absicht anzugreifen. Es sei uns fern, eine Kritik des Christentums zugeben, Glaubenssätzen nahe zu treten, in denen Millionen Menschen Beseligung und innere Ruhe finden. Worauf es uns ankommt, ist einzig und allein, zu zeigen, welche Lehren dem Judentum eigentümlich sind, was die Juden von altersher von dem Eintritt in das Christentum abhielt und auch in aller Zukunft abhalten muss.

So wahr es ist, dass aller Religion Höchstes und Letztes ist, die Menschen durch den gemeinsamen Besitz Gottes in einem Bruderbunde zu einigen und zu der Erkenntnis zu führen, dass echte Frömmigkeit sich in allen Religionsgemeinschaften finde, so wahr ist es auch, dass man sich in den besonderen Geist jeglicher Religion hineinfühlen, sie in ihrer Geschlossenheit begreifen und in ihrer Eigenart erleben muss, wenn jeder in seiner Religion diese letzten und höchsten gemeinsamen Endziele finden soll. Man kann nicht die seelischen Voraussetzungen, die Wurzeln einer religiösen Anschauung als belanglos und gleichgültig beiseiteschieben und sich nur an die willkommenen Früchte halten;  will man die Früchte aller Religion, die Nächstenliebe und  die Sittlichkeit ernten, dann muss man auch die Wurzeln jeglicher religiösen Anschauung pflegen.

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Synodalvotum von 1980

Das Theologen- bzw. Synodalvotum von 1980 spricht auch davon, es müsse ins Bewußtsein eindringen, daß man mit der kirchlichen Tradition, z.B. mit Luthers Schrift «Von den Juden und ihren Lügen» brechen müsse.

Das Dokument enthält die Sätze: «Wir sind zum demütigen Eingeständnis unserer eigenen Untreue und unserer eigenen Schuld gerufen. Denn im Blick auf das Verhältnis von Christen und Juden ist die Geschichte der Kirche eine fast durchgängige Verleugnung der nicht gekündigten Erwählung Israels.»

«Auf die Judenfeindschaft in der Geschichte unserer Kirche können wir nicht anders als mit Scham und Reue und der Bereitschaft zur Buße antworten.»

Gerhard Czermak, Christen gegen Juden

 

 
Jüdischer Glaube ist Schlüssel zum evangelischen Glauben

"Von protestantischer Seite wurden in den folgenden Jahrzehnten noch eine Reihe von Dokumenten verabschiedet, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Judentum und Israel beschäftigen: vom Ökumenischen Rat der Kirchen, vom Lutherischen Weltbund und der Niederländisch-Reformierten Kirche.44 Das nächste wesentliche westdeutsche Dokument scheint, nach Einberufung der Studienkommission «Kirche und Judentum» (erst) 1967, die von dieser erarbeitete ausführliche Studie «Christen und Juden» des Rates der EKD aus dem Jahre 1975 zu sein. Jetzt will man die Begegnung mit dem jüdischen Glauben zum besseren Verständnis des eigenen: ein Novum. Aber bis dahin war es ein weiter Weg, und von einem befriedigenden Verhältnis kann selbst heute erst in Ansätzen die Rede sein."

Christen gegen Juden, Gerhard Czermak

 
EKiR: Man kann nicht gleichzeitig Jude und Christ sein!

"Christinnen und Christen bleiben wie das Judentum auf den Selbsterweis des kommenden Retters vom Zion angewiesen. Von daher haben sie dem Judentum nichts voraus. Darum können sie im Vergleich mit sich selbst Jüdinnen und Juden nicht als defizitär bestimmen. Sie bilden zusammen mit Jüdinnen und Juden eine Solidargemeinschaft der Wartenden, in der sie im missionarischen Zeugnis vor der Welt der Völker und im wechselseitigen Zeugnis voreinander dem Gott Israels die Ehre geben. Darum hat die Rheinische Landessynode 1996 den Grundartikel der Kirchenordnung so erweitert: „Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ "

[...]

"...die Frage, ob Juden, die sich zu Christus bekehren, zugleich Juden bleiben können, zunächst von der Kirche negativ beantwortet, bevor diese Antwort auch von jüdischer Seite bestätigt wurde. Der Kirchenvater Ignatius von Antiochia (+ 110) brachte dies pointiert zum Ausdruck: "Es ist völlig unangebracht, Jesus Christus im Munde zu führen und (weiterhin) jüdisch zu leben; denn das Christentum ist nicht etwa zum Glauben an das Judentum gekommen, sondern das Judentum (zum Glauben) an das Christentum" (Brief an die Magnesier 10,3)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

 
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, sagt Nein zur Judenmission

"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 
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"Christinnen und Christen bleiben wie das Judentum auf den Selbsterweis des kommenden Retters vom Zion angewiesen. Von daher haben sie dem Judentum nichts voraus. Darum können sie im Vergleich mit sich selbst Jüdinnen und Juden nicht als defizitär bestimmen. Sie bilden zusammen mit Jüdinnen und Juden eine Solidargemeinschaft der Wartenden, in der sie im missionarischen Zeugnis vor der Welt der Völker und im wechselseitigen Zeugnis voreinander dem Gott Israels die Ehre geben. Darum hat die Rheinische Landessynode 1996 den Grundartikel der Kirchenordnung so erweitert: „Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ "

[...]

"...die Frage, ob Juden, die sich zu Christus bekehren, zugleich Juden bleiben können, zunächst von der Kirche negativ beantwortet, bevor diese Antwort auch von jüdischer Seite bestätigt wurde. Der Kirchenvater Ignatius von Antiochia (+ 110) brachte dies pointiert zum Ausdruck: "Es ist völlig unangebracht, Jesus Christus im Munde zu führen und (weiterhin) jüdisch zu leben; denn das Christentum ist nicht etwa zum Glauben an das Judentum gekommen, sondern das Judentum (zum Glauben) an das Christentum" (Brief an die Magnesier 10,3)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

 

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