| |
Judenmission
Im letzten Jahrzehnt gab es einen alarmierenden Anstieg des Einflusses von missionierenden Christen. Einhergehend mit diesem Wachstum gab es eine erstaunliche Steigerung von christlichen missionarischen Aktivitäten, die Juden als Ziel ihrer Missionierungsbemühungen haben. Das jährliche Budget einer solchen missionarischen Gruppe, den "Jews for Jesus" (Juden für Jesus / Евреи за Иисуса), ist etwa 14 Millionen U.S. Dollar. Mehr als 1,000 missionierende Gruppen, die aktiv daran arbeiten, Juden zu bekehren, geben über 250 Millionen Dollar jedes Jahr für ihre Bemühungen aus. Sie bezahlen Hunderte von Vollzeit-Missionaren, Fernseh- und Radioprogramme, und haben über 400 “messianische Synagogen” geschaffen, die versuchen, jüdisch zu erscheinen, die aber de facto christlich sind. |
|
weiter»
|
|
|
Nach neueren Gallup und Harris-Umfragen gibt es über 70 Millionen "wiedergeborene" Christen allein in Nordamerika, von denen viele fest daran glauben, dass das jüdische Volk zum Christentum bekehrt werden muß, bevor Jesus wiederkommen kann. Christliche Denominationen wie die "Southern Baptist Convention" (Baptistenvereinigung im Süden der USA), die eine Resolution verabschiedet haben, in der sie als Ziel ihrer Missionsanstrengungen die Juden nennen, andere Organisationen sowie Tausende von nordamerikanischen Christen, geben allein in Nordamerika über 250 Millionen Dollar aus, um aggressiv Juden zu evangelisieren. Diese missiohierenden Christen haben spezielle "Hebräisch-Christliche Synagogen" um Juden anzuziehen. Solche "Synagogen" sind in den letzten zwanzig Jahren in ihrer Zahl von 20 auf über 400 angewachsen. |
|
weiter»
|
|
|
DIE JüDISCHE ANTWORT AN MISSIONARE Handbuch gegen Mission RABBI BENTZION KRAVITZ
DIE JüDISCHE ANTWORT AN MISSIONARE
HANDBUCH GEGEN MISSION
Geschrieben und zusammengestellt von
RABBI BENTZION KRAVITZ
Aus dem Englischen von Thorsten Schmermund |
|
weiter»
|
|
| << Anfang < Vorherige 11 12 13 14 15 16 17 18 Nächste > > Ende >> >>
| | Ergebnisse 205 - 207 von 207 |
|
|
|
 " Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!" |
|
|
"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus. Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79). Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)." Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission" |
|
|