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Judenmission
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Von Miriam Woelke Schon wochenlang geistert eine besondere Meldung durch die religiöse (nationalrelig. sowie haredisch) israelische Presse. Kibbutz Ramat Rachel, der sich sozusagen mitten in Jerusalem befindet, beherbergt immer wieder Kongresse verschiedener christlicher Missionarsorganisationen. Darunter auch jene der messianischen Juden.
Ramat Rachel ist ein wohlhabender Kibbutz, der mit seinem Kongresszentrum die Mehrheit seines Einkommens erzielt. Auch eignet sich das Zentrum für Hochzeiten. Ich selbst war dort vor einigen Jahren zu einer Hochzeit eingeladen und muss sagen, dass es landschaftlich genial war.
Aber nichtsdestotrotz macht Ramat Rachel derzeit mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Anscheinend denkt man im Kibbutz an die Wirtschaftlichkeit und weniger an die Moral. Von daher finden fast monatlich Kongresse christl. Missionare in den Einrichtungen Ramat Rachels statt.
Die israelische Anti - Missionsorganisation Yad le'Achim rief nun die Bevölkerung auf, Kibbutz Ramat Rachel generell zu meiden. |
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Die Zeugen Jehovas und die Juden: Die wahren Ziele sowie Geschichtsverleugnungen einer fragwuerdigen Sekte: Die Zeugen Jehovas und die Juden |
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Von Miriam Woelke
Ueber den Marsch der Christen aus aller Welt durch die Jerusalemer Innenstadt am gestrigen Nachmittag kann ich nichts berichten. Wie schon erwaehnt, verbat das Oberrabbinat (Rabbanut) Juden, an der Veranstaltung teilzunehmen. So wie ich hielten sich andere leider nicht daran und marschierten vor den Christen vorweg. So wie eine Abgesandtschaft von El Al und der Bank Discount.
Es bleibt unbestritten, dass es viele ehrliche Christen gibt, die sich nicht nur aus eigennuetzigen Gruenden fuer Israel interessieren. Leider sind jedoch immer schwarze Schafe darunter, die penetranten christlichen Missionare, und um genau die geht es in meinem Bericht. |
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Von Miriam Woelke Seit 2000 Jahren muss das jüdische Volk christliche Missionsversuche über sich ergehen lassen und ist es endlich leid. Ich frage mich bloß, wieso es dazu der 2000 Jahre bedurfte. Auf einmal geht alles sehr schnell. Das Oberrabbinat entschied, dass keine Juden an der morgigen christl. Parade durch Jerusalem teilnehmen sollen. Mehr dazu hier:
Das lang ersähnte Verbot
Morgen soll nun die Parade steigen und des Weiteren wird im Jerusalemer Messezentrum gegenüber dem Zentralen Busbahnhof ein großes Treffen der Christen unter sich stattfinden.
Aus aktuellem Anlass rufen sämtlich jüdisch - religiöse Organisationen zur Demonstration vor dem Messezentrum (Binyanei HaUma) auf. Die Demo findet morgen, Dienstag, um 18.30 Uhr vor dem Gebäude statt. Ich werde daran teilnehmen und später einen Bericht schreiben. Die beiden israelischen Oberrabbiner. Rechts im Bild der sephardische Oberrabbiner Rabbi Shlomo Amar und links sein aschkenazischer Kollege Rabbi Jonah Metzger. |
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Von Miriam Woelke
Nicht nur einmal kam ein christlicher Missionar auf mich zu und verkuendete stolz sein angebliches Wissen ueber die juedische Religion. Sich bruestend wollte er die fuer ihn richtige Interpretationen in der Thora erkannt haben.
Hier nur zwei Beispiele, die auch auf die dieswoechige Thoraparasha Bereshit (Genesis) zutreffen. |
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Von Miriam Woelke Die Mehrheit sucht an den Sukkot - Feiertagen (Laubhüttenfest) jegliche Attraktionen im jüdischen Teil der Jerusalemer Altstadt, ohne allerdings zu ahnen, dass die wahren Feierlichkeiten ausschliesslich nur an einem Ort stattfinden: im ultra - orthod. Mea Shearim. Fast alle Rebbes sämtlicher chassidischer Gruppen sind anwesend und überall gibt es Feste in den Synagogen.
Gleich gestern Abend, kurz nach Beginn von Sukkot, machten wir uns schon auf den Weg dorthin. Vor der berühmten Synagoge der Karliner Chassidim mussten wir jedoch erst einmal herausfinden, wo genau sich der Fraueneingang in die Synagoge befindet. Eine Frau nahm uns direkt mit in die Synagoge und ich muss zugeben, dass wir ohne ihre Hilfe den Eingang niemals allein gefunden hätten. |
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Von Miriam Woelke Manchmal wünschte ich, Positiveres vermelden zu können, aber ausgerechnet heute, ein paar Stunden vor Yom Kippur, las ich einen denkwürdigen Artikel in einer Haredizeitung (ultra - orthod.).
Am 2. Oktober findet der Marsch der Christen durch die Jerusalemer Innenstadt statt. Hier hatte ich zu diesem Thema schon ausführlich berichtet.
Des Weiteren halten die angereisten Christen aus aller Welt im Jerusalemer Messezentrum Binyanei HaUma einen grossen Kongress ab, an dem auch unzählige christl. Missionare teilnehmen und das Event für ihre Zwecke nutzen werden. Die israel. Anti - Missionsorganisation Yad Le'Achim sowie weitere relig. Institutionen warnten schon im Vorfeld gegen die Veranstaltungen.
Brisant wird das ganze aber erst durch die Teilnahme des nationalreligiösen Sängers Dudu Fischer. Trotz Protesten von Yad LeAchim und führenden orthodoxen Rabbiner ist Fischer nicht bereit, seinen Auftritt im Binyanei HaUma abzusagen.
Es geht uns orthodoxen Juden nicht darum, alle Christen zu verunglimpflichen, aber leider ist es wie fast überall, dass gutgemeinte Veranstaltungen durch fragwuerdige Gestalten wie Missionare ins Zwielicht geraten.
Nun müssen alle Teilnehmer des christl. Marsches durch Jerusalem buessen, denn das Oberrabbinat hat zum Boykott aufgerufen. |
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von Miriam Woelke Das israelische Oberrabbinat (Rabbanut) hat allen Juden die Teilnahme am Marsch der Christen durch die Jerusalemer Innenstadt verboten.
Wie jedes Jahr ziehen auch an diesem Sukkot (Laubhüttenfest) wieder Tausende Christen durch die Jerusalemer Innenstadt. Schon zu Tempelzeiten war es üblich, dass Nichtjuden am Sukkot nach Jerusalem kamen, um im Tempel Opfer darzubringen. Halachisch sind Nichtjuden berechtigt, den Tempel zu betreten und Opfer zu bringen. Allerdings ist anzumerken, dass der Tempel nur in vorgeschriebenen Sektionen betreten werden darf. |
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Der griechische Satiriker Lukian (Lucian) von Samosata (120-ca.180 n. Chr.) schrieb um das Jahr 170 De morte Peregrini, 11 "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden, und in alle Ewigkeit leben würden: daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den großen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, und ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen, und nach seinen Gesetzen zu leben." |
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Adrian Michael ist Rabbinerstudent am Potsdamer Abraham Geiger Kolleg. Er ist derzeit in seinem zweiten Ausbildungsjahr. Die Ausbildung beinhaltet neben den praktischen Aspekten des Berufes (u.a. Seelsorge, Liturgie, Quellenstudien, Chasanut) ein akademisches Studium an der Universität Potsdam. Hier studiert er zurzeit Jüdische Studien und Religionswissenschaften. Adrian geht sehr offen mit seinem Judentum um, er ist, wie auch die anderen Studentinnen und Studenten des Geiger Kollegs jederzeit ansprechbar für Fragen zum Judentum und aktiver Partner im jüdisch-christlichen Dialog. Aber es gibt für ihn auch Grenzen im aufeinander Zugehen, vor allem dann, wenn seine eigene Identität als Jude in Frage gestellt, oder abgewertet werden soll. Von einem solchen Fall berichtete er kürzlich in seinem Webblog (http://adi5767.wordpress.com). Er zeigt erneut, wie ignorant Messianisten bei ihren Missionsversuchen vorgehen: |
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von Miriam Woelke Freitag Abend war es wieder soweit. Ich befand mich auf dem Weg von der Klagemauer (Kotel) zum Hause von Rabbi Mordechai Machlis und oberhalb des Yaffa - Tores sah ich sie stehen. Eine blonde christliche Missionarin aus einem Anglo - Land. Dummdreist ging sie schnurstracks auf zwei junge Chabadnikkim zu und begann sofort mit ihren ueblichen Phrasen. "Warum koennt Ihr nicht einfach nur glauben" ? So rief sie freudestrahlend und happy clappy maessig aus. Mit dem Laecheln, warum glaubt ihr nicht auch an J. |
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«Уважаемый г-н Гольдштейн!
В связи с расследованием по делу "Дискредитация Кирилла Свидерского" необходим Ваш допрос в качестве обвиняемого. На этом основании, просим Вас явиться для разговора в четверг 28.06.2007 в 08;00 утра по указанному выше адресу: комната 511.
С дружескими пожеланиями, Брюссель Главный криминальный комиссар» Когда Михаил Гольдштейн из Дюссельдорфа позвонил в Лигу МАГЕН и сообщил, что его вызывают в полицию для предъявления обвинения в распространении порочащих господина Свидерского – пастора так называемой «мессианской общины Бейт-Хесед» сведений, мы удивились, но не сильно. Поскольку подобный опыт у нас имеется. Но об этом позже…. |
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 " Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!" |
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"Von protestantischer Seite wurden in den folgenden Jahrzehnten noch eine Reihe von Dokumenten verabschiedet, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Judentum und Israel beschäftigen: vom Ökumenischen Rat der Kirchen, vom Lutherischen Weltbund und der Niederländisch-Reformierten Kirche.44 Das nächste wesentliche westdeutsche Dokument scheint, nach Einberufung der Studienkommission «Kirche und Judentum» (erst) 1967, die von dieser erarbeitete ausführliche Studie «Christen und Juden» des Rates der EKD aus dem Jahre 1975 zu sein. Jetzt will man die Begegnung mit dem jüdischen Glauben zum besseren Verständnis des eigenen: ein Novum. Aber bis dahin war es ein weiter Weg, und von einem befriedigenden Verhältnis kann selbst heute erst in Ansätzen die Rede sein." Christen gegen Juden, Gerhard Czermak |
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