Judenmission
Christliche Missionare in Rehavia
von Miriam Wölke

Und wieder einmal sorgen christliche Missionare fuer Schlagzeilen in haredischen Zeitungen. Im Jerusalemer Stadtteil Rehavia plante eine sogenannte messianische Gemeinde eine Erweiterung ihrer Raeumlichkeiten. Neben einem bestehenden Betsaal sollten Wohneinheiten sowie eine groessere Suppenkueche gebaut werden.

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Die Sache mit dem Gasthaus
von Miriam Wölke

Vor etwas mehr als einem halben Jahr passierte es mir, dass eine sehr religioese Christin mir eine Story aus der Gemara im Talmud zitierte. Den Inhalt gab sie richtig wieder, ihre Schlussfolgerung dagegen war falsch. Damals fragte ich mich, woher diese nicht gerade zu den Intelligentesten zaehlende Kanadierin die Story aus dem Talmud kannte.

Um weiteren falschen Schlussfolgerungen und Deutungen vorzubeugen, will ich an dieser Stelle die Story aus dem Talmud erzaehlen und erklaeren. Sie findet zweimal Erwaehnung; einmal im Traktat Sanhedrin 107b und ein zweites Mal im Traktat Sotah 47a.
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Dialog ja oder lieber doch nicht?
von Miriam Wölke

Laut aktuellen Berichten der "Jerusalem Post" und des britischen "Independent" plant Papst Benedikt XVI. eine Wiedereinfuehrung des lateinischen Ritus. Dieser Ritus beinhaltet Gebete mit eindeutig antisemitischen Zuegen. u.a. wird, falls die Wiedereinfuehrung wirklich erfolgt, am Karfreitag ein Gebet aus dem 16. Jahrhundert gesprochen, welches die Juden auffordert, den christl. Messias J. endlich auch als ihren Messias anzuerkennen. Woertlich heisst es in dem Gebet, dass die Juden endlich aufwachen sollen und ihren Schleier von den Augen nehmen.
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Satirische Gedanken zum jüdisch - christlichen Dialog
von Miriam Wölke

In Israel stellt sich mir das Thema juedisch - christlicher Dialog nicht. Ich lebe orthodox, mein Freundeskreis ist fast nur religioes und meine Freizeit verbringe ich ueberwiegend mit der juedischen Religion. Man koennte fast sagen, dass ich mich ausschliesslich mit der juedischen Religion beschaeftige. Nichtjuden gehoeren nicht in meinem Freundeskreis. Ausser vielleicht ein paar Leuten, die gerade an einem orthodoxen Konversionskurs (Giur) teilnehmen bzw. auf ihr Beit Din (rabbinisches Gericht) warten.
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Die Arroganz der christlichen Missionare
Mittlerweile habe ich mich daran gewoehnt, e - mails von christlichen Missionaren zu bekommen. Egal ob auf Deutsch oder Englisch. Da ich verhaeltnismaessig viel ueber das Vorgehen der Missionare berichte, meinen diese, sie muessten mich jetzt zum messianischen Judentum bekehren und schreiben mir ihre absurden Ideen. Wenn ich mich nicht sofort bekehren lasse, ende ich in der Hoelle. Ehrlich gesagt ist mir ein Hoellenbesuch lieber als mich mit diesen Leuten zu treffen. Aber um es dennoch abermals klar zu machen, im Judentum haben wir keine Hoelle, sondern ein voellig anderes Konzept.

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Vom Missionar zum Haredi
von Miriam Wölke

In ihrer aktuellen Ausgabe portraetiert die nationalreligioese Wochenzeitung SHEVA den Yad Le' Achim (israel. Anti - Missons - Organisation) Mitarbeiter Benjamin Kluger.

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Hintergruende zum Messias (Meschiach)
von Miriam Wölke

Yael hatte in ihrem letzten Kommentar zu den sogenannten Messianics ein paar sehr wichtige Punkte angesprochen. Naemlich einige der Bedingungen, die ein Messias erfuellen muss, um auch als dieser zu gelten.

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Hilferuf eines Schülers
von Miriam Wölke

Die gestrige Ausgabe der haredischen Tageszeitung HaModiah berichtet von einer abenteuerlichen Aktion der Anti – Missions – Gruppe Yad LeAchim:

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Was bedeutet Judesein in Deutschland ?
von Miriam Wölke

In Jerusalem betrachtet man Christenmission nach wie vor als etwas Aussergewoehnliches und die Mehrheit kuemmert sich nicht darum, wenn sie von Missionaren angesprochen wird. Selbst wer nicht religioes ist, hat dennoch gewisse juedische Traditionen und will G-tt nicht durch einen Menschen ersetzen.
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Missionare auf dem Mahane Yehudah Markt
von Miriam Wölke

Vergangene Woche waren christliche Missionare auf dem Mahane Yehudah Markt taetig. Sie kamen als eine Gruppe sogenannter israelfreundlicher Christen und begannen mitten mit Markt zu tanzen. Im Mahane Yehudah ist man so einiges gewohnt und so sagte niemand etwas.
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Falash Mura
von Miriam Wölke

Was genau Falash Mura uebersetzt heisst, weiss ich nicht, denn ich bin der aethiopischen Sprache nicht maechtig. Jedenfalls handelt es sich um Aethiopier, die in der Vergangenheit einmal Juden waren und dann zum Christentum uebertraten.
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Neuer Gesetzesenturf gegen Missionare
von Miriam Wölke

Der Knessetabgeordnete Me'ir Porush (Yahadut HaTorah, die Haredipartei) schlug ein neues Gesetz vor, welches demnaechst hoffentlich von der Knesset verabschiedet werden wird:

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"Von protestantischer Seite wurden in den folgenden Jahrzehnten noch eine Reihe von Dokumenten verabschiedet, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Judentum und Israel beschäftigen: vom Ökumenischen Rat der Kirchen, vom Lutherischen Weltbund und der Niederländisch-Reformierten Kirche.44 Das nächste wesentliche westdeutsche Dokument scheint, nach Einberufung der Studienkommission «Kirche und Judentum» (erst) 1967, die von dieser erarbeitete ausführliche Studie «Christen und Juden» des Rates der EKD aus dem Jahre 1975 zu sein. Jetzt will man die Begegnung mit dem jüdischen Glauben zum besseren Verständnis des eigenen: ein Novum. Aber bis dahin war es ein weiter Weg, und von einem befriedigenden Verhältnis kann selbst heute erst in Ansätzen die Rede sein."

Christen gegen Juden, Gerhard Czermak

 

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