Unser täglich Blog, gib uns heute..
Theodor Lessing
L
Theodor Lessing (* 8. Februar 1872 in Hannover; † 31. August 1933 in Marienbad) war ein deutsch-jüdischer Philosoph und politischer Publizist.

Lessing wurde als Sohn eines assimilierten jüdischen Ehepaares aus dem gehobenen Bürgertum geboren. Der Vater war Arzt in Hannover, die Mutter Tochter eines Bankiers. Die Schulzeit erlebte Lessing selber als unglücklichen Lebensabschnitt, er war ein mäßiger Schüler und konnte nur mit Schwierigkeiten 1892 am Ratsgymnasium Hannover sein Abitur ablegen. Er unterhielt eine Jugendfreundschaft mit Ludwig Klages, die von diesem aber 1899 beendet wurde (inwieweit Klages' Antisemitismus der Grund dafür war, ist nicht endgültig geklärt). Dennoch hatte Klages' Lebensphilosophie lebenslang einen Einfluss auf Lessing.
weiter»
 
Bettina Rheims
R
Bettina Rheims [ʀɛ̃s] (* 18. Dezember 1952, Neuilly-sur-Seine, Paris) ist eine französische Fotografin. Die provokant-erotischen Inszenierungen in ihrer Akt- und Glamourfotografie machten sie weltweit bekannt.
weiter»
 
Helmut Newton
N
Helmut Newton [ˈnjuːtn̩] (* 31. Oktober 1920 in Berlin; † 23. Januar 2004 in Los Angeles; ursprünglich Helmut Neustädter) war ein australischer Fotograf deutsch-jüdischer Herkunft.

Helmut Newton wurde 1920 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Knopffabrikantenfamilie in Berlin unter dem Namen Helmut Neustädter geboren. Bis 1936 besuchte er das Gymnasium, welches er aber abbrach, nachdem er schon zu dieser Zeit mehr dem Schwimmen, den Mädchen und dem Fotografieren zugetan war. Er begann im selben Jahr bei der damals bekannten Berliner Fotografin Yva (Else Simon) eine Lehre als Fotograf. Sie musste 1938 ihr Atelier wegen Berufsverbots schließen und zählte später zu den Opfern des Nationalsozialismus. Zwei Jahre später brach er die Lehre ab, um kurz nach seinem 18. Geburtstag, am 5. Dezember 1938, Deutschland in Richtung Singapur zu verlassen. Dort arbeitete er zwei Wochen lang als Bildreporter bei der The Straits Times, bevor er wegen „Unfähigkeit“ entlassen wurde.
weiter»
 
Palina Rojinski
R
Palina Rojinski (* 21. April 1985 in Leningrad) ist eine deutsche Moderatorin, hauptsächlich bekannt durch ihre Rolle in der Fernsehshow MTV Home und der Werbung von MTV Entertainment.
weiter»
 
Gamaliel II
G
Rabban Gam(a)liel II. (רבן גמליאל דיבנה = Rabban Gamliel de-Jabneh; auch Rabban Gamliel beRibbi genannt) war ein jüdischer Patriarch.

Gamaliel II., Tannait der 2. Generation (um 90-130), Sohn von Simeon ben Gamliel I. und Enkel von „Gamaliel dem Alten“, zur Unterscheidung von seinem Grossvater oft als Gamaliel von Javne bezeichnet, Schüler des Hillel, Nachfolger des Jochanan ben Sakkai, war von ca. nach 80/90-110 Leiter (Nasi) des Lehrhauses von Javne und Führer des rabbinischen Judentums, auch wenn seine Position nicht unumstritten war. Dies zeigt seine zeitweilige Absetzung, während der der aus priesterlicher Familie stammende Eleasar ben Asarja die Führung übernahm.
weiter»
 
Das Gesetz (5.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
Von Anfang an stellte sich das Christentum feindlich zum jüdischen Gesetz. Die ersten Christen, die sogenannten Judenchristen, deren Ideal es noch war, das Gesetz des Judentums mit dem Glauben an Christus zu verbinden, unterlagen, und allein sieghaft blieb der neue Glaube, dass mit dem Erlöser das Gesetz Israels abgetan sei. Gesetz und Evangelium bilden bis auf den heutigen Tag im christlichen Bewusstsein die beiden großen Gegensätze: Gesetz — etwas Hartes, Kaltes, niemals Gemeinschaft mit Gott Bringendes, Evangelium — die Liebe und die Erlösung von der Sünde, die wahre Gottesgemeinschaft; Gesetz — die niedere Stufe der Religion, Evangelium — die höchste Stufe, die Vollendung; Gesetz — der Sinn des Judentums, Evangelium — der Sinn des Christentums.
weiter»
 
Der Messias und die messianische Zeit (4.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
Der im vorigen Kapitel dargestellte Gedanke der Erlösung ist derart Mittelpunkt des Christentums, dass es selbst die vom Judentum übernommene Messiasidee gänzlich in den Dienst der Erlösung von der Sünde gestellt hat. Die Lehre vom Messias hat im Judentum mannigfache Wandlungen durchlebt. Aber durch alle Wandlungen zieht sich die eine große Hoffnung: Mit dem Messias werde eine Zeit kommen, in der Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Frieden auf Erden herrschen werden, und das Ringen der Menschen untereinander nicht um politische Macht und Herrschaft gehen, sondern sich in dem Eifer um die Förderung wahrhafter Kultur betätigen wird.
weiter»
 
Versöhnung und Erlösung (3.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
In der Lehre von der Erlösung gipfelt nach dem Selbstzeugnis des Christentums seine Bedeutung für die Menschheit. Als die „Erlösungsreligion“ nennt es sich selbst die höchste Stufe aller Religion. Um diesen Anspruch zu verstehen, ist es notwendig, das Wort „Erlösung“ erst näher zu erfassen. Judentum und Christentum erblicken beide in der Erlösung eine hohe Hoffnung, einen gewichtigen Wert, aber beide denken sich darunter ein Verschiedenes.

Was ist für den Juden „Erlösung“? Die Hoffnung auf die Erlösung ist ihm die Hoffnung auf das Zusammenbrechen aller Tyrannei und Gewaltherrschaft und darum zugleich die Hoffnung auf das Ende all des Elends, das auf ihn gehäuft ist, weil er Jude ist und bleibt.
weiter»
 
Die Gnade Gottes im Leben des Menschen (2.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann

Die Frage, die hier zur Erörterung kommt, ist folgende: Was von der Tat des Menschen entspringt ihm selbst? Es ist für den Frommen, der in Gott die Verkörperung der Sittlichkeit verehrt, selbstverständlich, alle Unvollkommenheit und alle als Sünde empfundene schlechte Tat sich selbst zur Last zu legen und nicht auf Gott abzuwälzen. Wie steht es aber mit der guten Tat? Entstammt sie seinem Eigenen, seinem Können und Wollen? Der Zweifel daran folgt im Christentum aus der Grundauffassung vom Wesen des Menschen. In der christlichen Anschauung von der Verderbtheit der menschlichen Natur, der Unfähigkeit, aus eigener Kraft das Gute zu tun, ist es begründet, dass nicht der Mensch als Täter seiner guten Tat gilt, sondern Gott, Gottes Gnade im Menschen.

Es ist nicht der Mensch mit seinem Wollen, seiner Kraft und seinem Streben, der wirkt, sondern Gott wirkt im Menschen, Gott allein gebührt die Ehre der Tat. Käme nicht die Gnade Gottes zu dem Menschen und zöge ihn, hülfe ihm und schüfe seinen Willen, zu nichts Gutem wäre der Mensch imstande. Die Bekehrung des Sünders ist das Werk der Gnade Gottes, Gnade ist notwendig, damit ein Mensch zum Glauben gelange; Gnade muss wirken, nicht etwa nur, damit ein Gebet Erhörung findet, sondern damit jemand überhaupt zu beten verlangt. So ist es ausgesprochen im Evangelium des Johannes 6,44: «Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat“ und ferner im Briefe des Apostel Paulus an die Philipper (2,13): „Gott ist es, der in euch wirket beide, das Wollen und das Vollbringen“.Aus sich heraus ist also der Mensch unfähig, irgendetwas zu tun, das religiös wertvoll ist, Gott ist der alleinige Täter aller menschlichen Guttat. Der Mensch wird nur zum Gefäß der Gnade. Im Einzelnen sind hierbei mannigfache, zum Teil sehr tiefgehende Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus.

weiter»
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > > Ende >> >>




Zu Jewish-Dating.de - Der kostenlosen, jüdischen Kontakt- und Singlebörse wechseln!

Aktuell
Übersicht
Judentum
Judenmission
Zionismus
Antizionismus
Bibelkritik
Israel unterstützen
Literatur
Suche
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Schlagzeilen
Bereiche:

Image
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

"Bemühen aber mit einem unbedingten Willen zur Bekehrung zum Glauben der christlichen Kirche und deshalb mit einem gänzlich fehlenden Respekt vor der Identität und Integrität des jüdischen Glaubens."

[...]

„Gott hat Israels Bund zu keinem Zeitpunkt gekündigt. Israel bleibt Gottes erwähltes Volk, obwohl es den Glauben an Jesus als seinen Messias nicht angenommen hat. Diese Einsicht lässt uns – mit dem Apostel Paulus – darauf vertrauen, Gott werde sein olk die Vollendung seines Heils schauen lassen. Es bedarf dazu unseres missionarischen Wirkens nicht“

[...]

„Wir handeln gegen die eindeutige Botschaft des Neuen Testamentes, wenn wir die Juden wie die Heiden ‚missionieren’. Nach dem Neuen Testament können wir gar
nicht zum jüdischen Volk hin gesandt werden (missio), weil wir schon immer mit ihm verbunden sind und bleiben.“

[...]

“Die bleibende Berufung und Sendung Israels verbietet es der Kirche, ihr Zeugnis ihm gegenüber in derselben Weise wie ihre Sendung (Mission) zu allen anderen Völkern zu verstehen“.

[...]

"Für die EKiR und alle ihre Gemeinden und Einrichtungen ist in Übereinstimmung mit dem größten Teil der protestantischen Kirchen Europas deshalb Judenmission heute aus theologischen Gründen ausgeschlossen."

LERNT MIT ISRAEL, LEHRT IN DERWELT! Unser biblisch begründetes Nein zur Judenmission - EKiR (Evangelischer Kirchenverband Köln und Region)

 

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
Juden & Jesus
                  
                                        
Antizionismus


Zionismus

Aktuell arrow Aktuell arrow Übersicht
© September 2010 SOLUTIX.de // Roman Gorbachov // Blog // Datenschutzerklärung // Impressum