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Zvi Kolitz
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Zvi Kolitz (* 14. Dezember 1912 in Alytus; † 29. September 2002 in New York, USA) war ein aus Litauen stammender jüdischer Schriftsteller, Journalist, Filmemacher und Theaterproduzent.

Kolitz wurde 1912 im litauischen Städtchen Alytus geboren als Sohn des Rabbi und Talmudgelehrten Nachmann Kolitz († 1930) und der aus Eydtkuhnen stammenden Mutter Hannah (geborene Heelson). Zunächst studierte Kolitz an der angesehenen Jeschiwa von Slabodka, dem heutigen Vilijampolė. Zusammen mit seiner Mutter und 7 Geschwistern floh er 1937 vor dem sich ausbreitenden Antisemitismus über Deutschland nach Italien. Seine Familie zog weiter nach Palästina, er selbst blieb in Italien und studierte Geschichte in Florenz und in Civitavecchia. 1940 kam er nach Jerusalem. Dort schloss er sich der zionistischen Bewegung Jabotinskys an, arbeitete im jüdischen Widerstand (Irgun) und wurde zweimal verhaftet. Als 1942 die Mitglieder der Jabotinsky-Bewegung den Kampf gegen die britische Besatzungsmacht dem Kampf gegen Hitler unterordneten, trat auch Kolitz in die britische Armee ein und war bis Ende des Krieges als Chief Recruiting Officer im Nahen Osten unterwegs. Nebenbei verfasste er Artikel für die Tageszeitung „HaBoker“ (Der Morgen).
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Yoram Kaniuk
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Yoram Kaniuk (* 1930 in Tel Aviv) ist israelischer Schriftsteller, Maler und Journalist.

Kaniuks Vater Mosche Itzchak stammte aus dem galizischen Städtchen Tarnopol und war nach seiner Emigration Gründer und erster Direktor des Tel Aviv Museums. Seine aus Russland stammende Mutter kam bereits 1909 als Kind nach Israel, war dort Lehrerin und Schulinspektorin und schrieb Lehrbücher.

Kaniuk verließ im Alter von 17 Jahren das Gymnasium, um Palmachkämpfer unter Jitzchak Rabin zu werden. Er diente später auf einem Schiff, das Holocaust-Überlebende nach Israel brachte. Nachdem Kaniuk im Unabhängigkeitskrieg 1948 verwundet worden war, zog er für 10 Jahre nach New York. 1961 kehrte er nach Israel zurück.
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Schulamit Lapid
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Schulamit Lapid (hebräisch ‏שולמית לפיד‎, auch Shulamit Lapid; * 1934 in Tel Aviv) ist eine israelische Schriftstellerin. Sie studierte Orientalistik und war Vorsitzende des israelischen Schriftstellerverbandes.

Für das Buch „Lokalausgabe“ (1989), den ersten Roman mit Lisi Badichi, ihrer wichtigsten Figur, bekam sie 1996 den Deutschen Krimipreis.
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Batya Gur
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Batya Gur (hebräisch ‏בתיה גור‎; * 20. Januar 1947 in Tel Aviv, Israel; † 19. Mai 2005 in Jerusalem, Israel) war eine israelische Schriftstellerin, Journalistin und Literaturwissenschaftlerin.

Batya Gur hatte Eltern polnischer Herkunft. Diese waren nach Israel ausgewandert, nachdem ein Teil der Familie in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet worden war. Nach einem Studium der Literaturwissenschaften in Jerusalem war Gur lange Zeit selbst als Dozentin für Literatur tätig.
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Stephan Kramer
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Stephan Joachim Kramer (* 1968) ist Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress.

Der Jurist und Volkswirtschaftler Kramer war zunächst Assistent des Europa-Direktors der Jewish Claims Conference. Er ist erst als Erwachsener zum Judentum konvertiert. Seit 1999 ist er beim Zentralrat der Juden in Deutschland tätig, anfangs als persönlicher Referent von Ignatz Bubis, dann als Geschäftsführer. Im April 2004 wurde er zum Generalsekretär ernannt. Kramer schloss sich vor den Gemeindeparlamentswahlen 2007 der Berliner jüdischen Gemeinde der Wahlliste ATID (hebräisch: Zukunft) an, die das bekannte Gemeindemitglied Lala Süsskind gegründet hatte.

Kramer ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, sowie des „Board of Governors“ des World Jewish Congress und ständiger Gast im 12. Beirat für Fragen der Inneren Führung der Bundeswehr beim Bundesministerium der Verteidigung.

Nach der Tötung Marwa El-Sherbinis 2009 beklagte Kramer die seiner Meinung nach zu wenig gewürdigte gesellschaftspolitische Dimension dieser Tat.
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Julius Posener
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Julius Posener (* 4. November 1904 in Lichterfelde; † 29. Januar 1996 in Berlin) war ein deutscher Architekturhistoriker, Autor und Hochschullehrer.

Aus bürgerlich-jüdischem Haus stammend, Sohn des Malers Moritz Posener und einer Tochter des Immobilienunternehmers Oppenheim, wuchs Julius Posener in begütertem Umfeld in der architektonisch reizvollen Berliner Villenkolonie Lichterfelde-West auf. Seine Eltern hatten sich dort, als Anhänger fortschrittlicher Architektur, eine Villa im englischen Landhaus-Stil gebaut. Dieses Umfeld hat ihn, nach eigener Aussage, nachhaltig geprägt:
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Alan Posener
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Alan Posener (* 1949 in London) ist ein britisch-deutscher Journalist. Er ist der Sohn des Architekturhistorikers Julius Posener.

Väterlicherseits aus einer liberalen deutsch-jüdischen, mütterlicherseits aus einer englisch-schottischen Familie stammend, wuchs er in England, Malaysia und Deutschland auf. Posener studierte Germanistik und Anglistik an der FU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Dabei war er als Kader des Kommunistischen Studentenverbands und der maoistischen KPD aktiv. Nach dem Staatsexamen arbeitete Posener als Studienrat am Kant-Gymnasium (Berlin) und an der Martin-Buber-Gesamtschule in Berlin-Spandau. Er verließ den Schuldienst, wie er sagt, aus „Langeweile“.
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Evangelikale in den Medien
Fakten und Nachrichten


Mit ihrem Buch “Mission Gottesreich” legen die beiden Autoren Oda Lambrecht und Christian Baars ein umfassendes Werk über die Evangelikale Szene in Deutschland vor. Fast spielerisch wird der Leser durch relevante Themen geführt, erfährt auf rund 200 Seiten Besonderheiten und Ausrichtungen der größten Gemeinschaften in Deutschland, lernt aber auch Ansichten und Arbeitsmethoden der Gemeinden kennen.
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David Mark Berger
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David Mark Berger (* 24. Juni 1944 in Shaker Heights, Ohio; † 6. September 1972 in Fürstenfeldbruck) war ein amerikanisch-israelischer Gewichtheber, der bei der Geiselnahme von München starb.

David Mark Berger war als Jurist ausgebildet. Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 trat er für Israel als Gewichtheber an. Er wurde mit zehn seiner Mannschaftskollegen durch Terroristen als Geisel genommen und ermordet.
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"Grundsätzlich ist uns Christen seit Beginn an das Gespräch mit unseren „älteren Brüdern und Schwestern" (Papst Johannes Paul II.) als Aufgabe gegeben; denn schon in den frühesten Zeugnissen unseres Glaubens klärt der Apostel Paulus, dass das jüdische Volk der Grund des Christentums ist und er warnt vor Überheblichkeit:

„Denn nicht ihr tragt die Wurzel sondern die Wurzel trägt euch." (Brief an die Römer 11,18) Unmissverständlich stellt Paulus klar, dass das Heilsversprechen Gottes an das auserwählte Volk andauert. […] Wir können nur demütig mit den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. um die Gnade der Versöhnung bitten, sowie die Aufgabe annehmen, die uns das II. Vatikanische Konzil noch einmal einschärft, nämlich aktiv gegen „alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und irgendjemand gegen Juden richten" (Nostra aetate 4) aufzustehen und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel vorzugehen."

Stadtdechant Dr. Michael Dörnemann (Katholische Kirche, Bistum Essen) in einem Grußwort anlässlich des Pessach-Festes, an die Jüdische Gemeinde „Duisburg – Mülheim/Ruhr - Oberhausen“

 

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