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Joseph Heller
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Joseph Heller (* 1. Mai 1923 in New York City; † 12. Dezember 1999 in East Hampton im Bundesstaat New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Mit neunzehn Jahren trat Heller in die United States Army Air Force ein. Zwischen Mai und Dezember 1944 war er auf der Insel Korsika stationiert. Dort flog er sechzig Einsätze als Bombenschütze. Seine Kriegserlebnisse wurden zur Grundlage für seinen ersten und berühmtesten Roman Catch-22.
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Philip Roth
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Philip Milton Roth (* 19. März 1933 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Romancier und gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt auf einer Farm in Connecticut.
Philip Roth

Roth stammt aus einer jüdischen Familie. Seine Großeltern, die aus Osteuropa emigrierten, sprachen Jiddisch. Roth selbst besuchte die jüdische Weequahic High School und studierte 1950-51 an der Rutgers University. 1954 erwarb er an der Bucknell University in Lewisburg/Pennsylvania den Bachelor of Arts in Englisch, graduierte ein Jahr darauf in Chicago zum Master of Arts und erhielt die Lehrerlaubnis. 1955-56 diente er in der Armee, anschließend war er von 1956-58 Dozent für Englische Literatur an der University von Chicago. 1959/60 war er Guggenheim-Stipendiat, danach lehrte er bis 1962 an der University of Iowa Creative Writing. Als Writer-in-Residence verbrachte er die Jahre 1962 bis 1980 erst in Princeton, dann an der University of Pennsylvania. Ab 1989 nahm Roth eine Dozententätigkeit für Creative Writing am Hunter College in New York wahr.
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Bernard Malamud
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Bernard Malamud (* 26. April 1914 in New York City; † 18. März 1986 ebenda) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Geboren wurde Malamud 1914 als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in Brooklyn, NYC. Seine Herkunft fand in den Themen seiner Erzählungen ihren Ausdruck, die eine moderne Interpretation des aus der jüdischen Literatur bekannten Schlemiel-Typus darstellen, der – unschuldig leidend – ein Pechvogel einfacher Herkunft ist, dessen moralische Größe sich aber gerade darin widerspiegelt.
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Maxim Biller: Land der Väter und Verräter / Moralische Geschichten
Allgemein

Der Autor gehört zu den unbequemen deutschsprachigen Autoren, die in einer Mischung aus autobiographischen Anteilen mit tagesaktuellen Ereignissen die menschlichen Grundfragen nach Schuld, Rache, Vergebung und Lügenhaftigkeit an ihren Figuren deutlich werden lassen. 1960 in Prag als Kind russisch-jüdischer Eltern geboren, emigrierte Biller mit seinen Eltern und seiner Schwester Elena Lappin (ebenfalls Autorin) nach West-Deutschland. Nach einem Literatur-und Journalistik-Studium arbeitete er für so renommierte Zeitschriften wie „Spiegel“ und „Die Zeit“.

Maxim Biller: Land der Väter und Verräter      Maxim Biller: Moralische Geschichten

Im Zentrum seiner Erzählungen stehen immer gebrochene Charaktere, die ihre jüdische Identität in der Auseinandersetzung mit Tätern und Opfern, die sich auch 60 Jahre nach Kriegsende noch verkrampft gegenüberstehen, nicht gefunden haben. Billers oft zynische Sichtweise läßt den Leser erschrecken, denn der Autor gibt keine Lösung für seine Figuren, die vor einem Scherbenhaufen ihres unsteten Lebens stehen, vor. Väter, Töchter und Eltern stellen einander sehr unbequeme Fragen, die auch beim Leser eigenes Nachdenken herausfordern.

Die 16 Erzählungen thematisieren die seelischen Verletzungen aus der jüngsten Zeitgeschichte, die bis heute offene Wunden geblieben sind, wie z.B. Kindheitserlebnisse in einem russischen Dorf zu Kriegsbeginn oder die tragische Liebesgeschichte und der Verrat zweier Männer, die die gleiche Frau lieben und mit wechselseitigen Denunziationen ihr Leben zerstören.

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Grigori Perelman
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Grigori Jakowlewitsch Perelman (russ. Григорий Яковлевич Перельман, wiss. Transliteration Grigorij Jakovlevič Perel'man; * 13. Juni 1966 in Leningrad, heute Sankt Petersburg) ist russischer Mathematiker, jüdischer Abstammung und ein Experte auf dem Gebiet der mathematischen Topologie, insbesondere auf dem Gebiet des Ricci-Flusses. 2002 veröffentlichte er seinen Beweis der Poincaré-Vermutung, eines der großen, bis dahin ungelösten Probleme der Mathematik.

1982 gewann er als Schüler eine Goldmedaille bei der Internationalen Mathematik-Olympiade und wurde deshalb ohne Aufnahmeprüfung zum Studium zugelassen. So war er von der Benachteiligung jüdischer Studienkandidaten bei der Benotung der Aufnahmetests, die es auch noch Ende der Breschnew-Zeit und während der Andropow-Zeit gab, nicht betroffen. Nach dem Studium war er am Steklow-Institut für Mathematik in Sankt Petersburg tätig. Perelman promovierte an der Fakultät für Mathematik und Mechanik an der Petersburger Universität mit den Spezialgebieten Mathematik und Physik.

In den späten 80er- und 90er-Jahren verbrachte Perelman einige Semester als Post-Doktorand an verschiedenen Universitäten in den USA, etwa an der State University of New York in Stony Brook (SUNY Stony Brook) sowie zwei Jahre an der University of California, Berkeley. Er schlug Angebote namhafter Universitäten und Institute aus. Auch einen Preis der European Mathematical Society, der ihm 1996 verliehen werden sollte, lehnte er ab. Mitte der 90er Jahre kehrte er nach Russland zurück, wo er zurückgezogen am Steklow-Institut arbeitete. Nach Ludwig Faddejew ließ man ihn, da man seine Fähigkeiten kannte, dort weitgehend ungestört arbeiten, obwohl er kaum publizierte und sich weigerte, seine Habilitation (in Russland Doktor genannt) zu verteidigen. Er hatte als einziger führender Wissenschaftler am Institut nur einen Kandidatenstatus (C.Sc.), was einer europäischen Promotion entspricht. Bis zum Herbst 2002 war Perelman hauptsächlich für seine Arbeit in Differentialgeometrie bekannt.
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Yakir Aharonov
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Yakir Aharonov (hebräisch ‏יקיר אהרונוב‎; * 1932 in Haifa) ist ein israelischer Physiker.

Nach dem Schulbesuch wurde Aharonov zum 18. Geburtstag zur israelischen Armee einberufen. Danach studierte er am Technion, Haifa, wo er 1956 seinen Bachelor machte. Er wechselte an die University of Bristol, wo er 1960 mit einer Arbeit über Quantentheorie promovierte. 1960 bis 1961 war er Postdoktorand an der Brandeis University. Anschließend kehrte er nach Israel zurück, um an der Yeshiva University zu lehren: Bis 1964 als Dozent und dann bis 1967 als außerordentlicher Professor. 1967 bis 1973 war er ordentlicher Professor an der Universität Tel Aviv und der Yeshiva University. Von 1973 bis 2006 war er Professor für theoretische Physik in Tel Aviv und an der University of South Carolina. Seitdem ist er Professor am Center for Quantum Studies der George Mason University.
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Ada Yonath
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Ada E. Yonath (* 22. Juni 1939 in Jerusalem) ist eine israelische Strukturbiologin am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rechowot, Israel. Sie entwickelte die Grundlagen für die Kristallisation von Ribosomen und konnte weltweit erstmals deren Untereinheiten elektronenmikroskopisch darstellen. In der Folge gelang es ihr, den Wirkmechanismus von mehr als 20 Antibiotika aufzuklären. 2009 wurde ihr der Nobelpreis für Chemie zugesprochen.

Ada Yonath studierte ab 1959 Chemie an der Hebräischen Universität Jerusalem. Im Anschluss an ihr Bachelor-Examen studierte sie ab 1962 Biochemie und wechselte nach dem Erhalt des Master-Grads 1964 ans Weizmann-Institut, wo sie bis 1968 für ihre Dissertation auf dem Gebiet der Röntgenkristallographie tätig war. Nach zwei Jahren Aufenthalt am Mellon Institute und am Massachusetts Institute of Technology kehrte sie 1970 zunächst in die Abteilung für Chemie des Weizmann-Instituts zurück. 1974 wechselte sie in die Abteilung für Strukturchemie, wo sie ab 1984 eine außerordentliche Professur innehatte. Seit 1988 ist sie Professorin für Strukturbiologie und seit 1989 zugleich Direktorin des Kimmelmann Center for Biomolecular Assemblies am Weizmann-Institut.
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Micha Brumlik
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Micha Brumlik (* 1947 in Davos, Schweiz) ist ein Erziehungswissenschaftler. Er wurde als Kind jüdischer Flüchtlinge in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in Deutschland. Nach seiner Gymnasialzeit am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main verbrachte Micha Brumlik zwei Jahre in Israel, wo er Philosophie studierte und in einem Kibbuz arbeitete. Nach seinem Studium der Pädagogik und Philosophie war er wissenschaftlicher Assistent der Pädagogik an den Universitäten Göttingen und Mainz, danach Assistenzprofessor in Hamburg. Von 1981 bis 2000 lehrte er Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Er leitete seit 2000 das Fritz Bauer Institut in Frankfurt, ein Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Am 30. September 2005 lief sein Vertrag aus, den er nicht verlängern wollte. Außerdem ist er seit 2000 Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Theorie der Erziehung und Bildung“. Brumlik ist Mitherausgeber der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik. Er war Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag.
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Walter Bendix Schönflies Benjamin
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Walter Bendix Schönflies Benjamin (* 15. Juli 1892 in Berlin; † 26. September 1940 in Portbou) war ein deutsch-jüdischer Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Literaturkritiker und unter anderem Übersetzer Balzacs, Baudelaires und Marcel Prousts.

Walter Benjamin (Pseudonyme: Benedix Schönflies, Detlef Holz) wird als Sohn des Antiquitäten- und Kunsthändlers Emil Benjamin (1856–1926) und dessen Frau Pauline (1869–1930) (geb. Schönflies) in Berlin-Charlottenburg geboren. Seine Familie gehört dem assimilierten Judentum an. Walter Benjamin war Schwager von Hilde Benjamin und Cousin von Gertrud Kolmar und Günther Anders. Seine Kindheit, deren Erinnerungen in der Berliner Kindheit um Neunzehnhundert festgehalten sind, verbringt Benjamin überwiegend in Berlin. In den Jahren 1905 – 1907 besucht er allerdings eine Reformschule in Thüringen. Dort lernt er den Lehrer Gustav Wyneken kennen, der ihn tief beeindruckt und zu einem Engagement in der Jugendbewegung veranlasst. Nach dem Abitur 1912 an der Kaiser-Friedrich-Schule beginnt Benjamin sein Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und schließt dort Freundschaft mit dem Dichter Christoph Friedrich Heinle. Im Wintersemester 1912/13 setzt er sein Studium in Berlin fort.
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