Unser täglich Blog, gib uns heute..
Alain Finkielkraut
F
Alain Finkielkraut (* 30. Juni 1949 in Paris) ist ein französischer Philosoph und Autor.

Finkielkraut ist der Sohn eines polnischen jüdischen Lederwarenhändlers, der nach Auschwitz deportiert wurde.

In Deutschland wurde Finkielkraut zuerst durch Le nouveau désordre amoureux (1977; deutsch 1979 u.d.T. Die neue Liebesunordnung ) bekannt, verfasst zusammen mit Pascal Bruckner.

Mit der Niederlage des Denkens (1987) beginnt seine Kritik „der Barbarei der modernen Welt”, die sich gerne im Gedankenhorizont von Hannah Arendt entfaltet. Vehement wendet er sich gegen jeden Kulturrelativismus und vertritt die Auffassung, dass etwa die Kritik an der Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in islamischen Ländern deren Gemeinschaft nicht zerstören würde. Wer sich gegen eine solche Kritik mit dem Anspruch der Toleranz gegenüber fremden Kulturen ausspricht, setze ein überkommenes Denken in Begriffen der kulturellen Identität voraus. Auch kulturelle bzw. religiöse Minderheiten wären ohne eine kulturrelativistische Haltung durchaus geschützt, unter der Bedingung nämlich, dass sie Bräuche, die die Grundrechte der Person verhöhnen, als ungesetzlich erachten.
weiter»
 
Henryk Modest Broder
B
Henryk Modest Broder (* am 20. August 1946 in Kattowitz, Polen) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Als Publizist beschäftigt er sich bevorzugt mit der deutschen Politik und Israel. Kennzeichnend für seinen Stil ist sowohl die recherchierende und informierte Kolumne als auch die pointierte Polemik. Broder schreibt für das Magazin Der Spiegel und die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel.

Broder entstammt einer polnisch-jüdischen Familie, mit der er 1958 über Wien nach Deutschland kam und zunächst in Köln lebte, wo er 1966 sein Abitur an einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium machte. Anschließend studierte er an der dortigen Universität Soziologie, Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft.

Ende der 1960er Jahre begann er, in Hamburg als Autor bei den St. Pauli-Nachrichten zu arbeiten. Das von dem Fotografen Günter Zint 1968 begründete, wöchentlich erscheinende Erotikblatt erzielte bereits 1970 mit einer Kombination aus Kontaktanzeigen, Erotik und linker politischer Agitation Auflagen um die 800.000 Stück pro Ausgabe. In Hamburg lernte Broder unter anderem auch Günter Wallraff und Stefan Aust kennen. Broders erstes Buch Wer hat Angst vor Pornographie erschien 1970 bei Abraham Melzer.
weiter»
 
Jessica Durlacher
D
Jessica Durlacher (* 1961 in Amsterdam, Niederlande) ist eine niederländische Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin.

Jessica Durlacher ist die Tochter des Soziologen und Schriftstellers Gerhard Durlacher, der als einziger aus seiner Familie Auschwitz überlebt hat. Seine Berichte und Erzählungen über die NS-Zeit machten ihn zu einem wichtigen Zeitzeugen in den Niederlanden. Jessica Durlacher setzt dieses Thema fort und schreibt in ihren Romanen u. a. über das Leben von Familien, in denen die Eltern den Holocaust überlebt haben, und wie diese Erfahrung sie und ihre Kinder traumatisiert und prägt.
weiter»
 
Leon de Winter
W
Leon de Winter (* 26. Februar 1954 in ’s-Hertogenbosch, Niederlande) ist ein niederländischer Schriftsteller und Filmschaffender.

Leon de Winter ist ein Sohn niederländischer, orthodoxer Juden, die den Holocaust in einem Versteck überlebten, das ihnen von katholischen Priestern und Nonnen zur Verfügung gestellt worden war.

Nach einer Ausbildung bei der Bavaria Filmakademie in München studierte Winter an der Filmakademie Amsterdam, die er jedoch ein Jahr vor dem Abschlussexamen verließ. Er veröffentlichte bereits im Alter von 24 Jahren seinen ersten Roman. Er lebt und arbeitet heute in Amsterdam und Los Angeles und ist mit der Schriftstellerin Jessica Durlacher verheiratet. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen und Drehbücher, die er teilweise selbst realisierte. Der Himmel von Hollywood wurde von Sönke Wortmann verfilmt.
weiter»
 
Lena Gorelik
G
Lena Gorelik (* 1. Februar 1981 in Leningrad) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin.

Lena Gorelik emigrierte 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als Kontingentflüchtling aus Russland nach Deutschland. Sie erhielt ihre Ausbildung zur Journalistin an der Deutschen Journalistenschule in München. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Gorelik veröffentlicht sowohl belletristische als auch wissenschaftliche Texte und Reiseliteratur.
weiter»
 
Elena Lappin
L
Elena Lappin (* 1954 in Moskau) ist eine britische Schriftstellerin und Journalistin. Sie wuchs in Prag und Hamburg auf und lebte zeitweise in Israel, Kanada und den Vereinigten Staaten. Sie ist die Schwester des Schriftstellers Maxim Biller und lebt in London.

Im Jahr 2004 gehörte Lappin zu der Gruppe Journalisten, die aufgrund eines fehlenden Visums aus den USA abgeschoben wurden. Über ihre kurze Haftzeit schrieb sie Artikel in der Los Angeles Times und im britischen Guardian.

weiter»
 
Yaacov Lozowick
L
Yaacov Lozowick (* 1957 in Bad Kreuznach) ist ein israelischer Historiker.

An der Hebrew University in Jerusalem absolvierte er 1982 ein Bachelorstudium für Geschichte und jüdische Philosophie, erhielt 1984 ein Diplom in Pädagogik und graduierte 1989 zum Master im Bereich zeitgenössisches Judentum. 1995 promovierte er an der Hebrew University bei Saul Friedländer. Seine vielbeachtete Doktorarbeit erschien in Deutschland 2000 im Pendo-Verlag unter dem Titel "Hitlers Bürokraten. Eichmann, seine willigen Vollstrecker und die Banalität des Bösen".

Ab 1990 unterrichtete er Geschichte am Paul-Himmelfarb-Gymnasium in Jerusalem. Von 1986 bis 1989 lehrte er moderne jüdische Geschichte an der dortigen WUJS Akademie. Nachdem er bereits seit 1982 in einem Forschungsprojekt von Yad Vashem mitarbeitete, war er von 1989 bis 1993 Direktor von Seminaren für ausländische Erzieher an der "International School for Holocaust Studies", Yad Vashem. 1991 initiierte er die ersten deutschsprachigen Seminare für Lehrer und Erzieher, damit folgte er einem Vorschlag des österreichischen Politologen Andreas Maislinger.
weiter»
 
Maxim Biller
B
Maxim Biller (* 25. August 1960 in Prag) ist ein deutscher Schriftsteller und Kolumnist.

Biller wurde als Kind russisch-jüdischer Eltern in Prag geboren und emigrierte mit seinen Eltern und seiner Schwester, der späteren Journalistin und Schriftstellerin Elena Lappin , als Zehnjähriger 1970 nach West-Deutschland. Er studierte in Hamburg und München Literatur. Nach einem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München begann er für Tempo, Spiegel und Zeit zu schreiben. Sein erster Erzählband Wenn ich einmal reich und tot bin (1990) wurde in der Süddeutschen Zeitung als „die Wiederkehr der jüdischen Literatur nach Deutschland“ bezeichnet. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem der Roman Die Tochter, der in Frankreich 2003 in der renommierten Reihe „folio“ beim Verlag Gallimard erschienen ist. 2007 wurden zwei seiner Short Storys im New Yorker abgedruckt.

Biller lebt in Berlin. Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt er die satirische Kolumne „Moralische Geschichten“. Eine der Hauptfiguren, Dudek Kohn, ist ein erfolgloser jüdischer Schriftsteller, dessen siebenjährige Tochter Rosa immer die besseren Ideen hat als er.
weiter»
 
Tübinger Theologieprofessoren gegen Judenmission
Zitate zur Judenmission
„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > > Ende >> >>




Zu Jewish-Dating.de - Der kostenlosen, jüdischen Kontakt- und Singlebörse wechseln!

Aktuell
Übersicht
Judentum
Judenmission
Zionismus
Antizionismus
Bibelkritik
Israel unterstützen
Literatur
Suche
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Schlagzeilen
Bereiche:

Image
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

"Bemühen aber mit einem unbedingten Willen zur Bekehrung zum Glauben der christlichen Kirche und deshalb mit einem gänzlich fehlenden Respekt vor der Identität und Integrität des jüdischen Glaubens."

[...]

„Gott hat Israels Bund zu keinem Zeitpunkt gekündigt. Israel bleibt Gottes erwähltes Volk, obwohl es den Glauben an Jesus als seinen Messias nicht angenommen hat. Diese Einsicht lässt uns – mit dem Apostel Paulus – darauf vertrauen, Gott werde sein olk die Vollendung seines Heils schauen lassen. Es bedarf dazu unseres missionarischen Wirkens nicht“

[...]

„Wir handeln gegen die eindeutige Botschaft des Neuen Testamentes, wenn wir die Juden wie die Heiden ‚missionieren’. Nach dem Neuen Testament können wir gar
nicht zum jüdischen Volk hin gesandt werden (missio), weil wir schon immer mit ihm verbunden sind und bleiben.“

[...]

“Die bleibende Berufung und Sendung Israels verbietet es der Kirche, ihr Zeugnis ihm gegenüber in derselben Weise wie ihre Sendung (Mission) zu allen anderen Völkern zu verstehen“.

[...]

"Für die EKiR und alle ihre Gemeinden und Einrichtungen ist in Übereinstimmung mit dem größten Teil der protestantischen Kirchen Europas deshalb Judenmission heute aus theologischen Gründen ausgeschlossen."

LERNT MIT ISRAEL, LEHRT IN DERWELT! Unser biblisch begründetes Nein zur Judenmission - EKiR (Evangelischer Kirchenverband Köln und Region)

 

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
Juden & Jesus
                  
                                        
Antizionismus


Zionismus

Aktuell arrow Aktuell arrow Übersicht
© Mrz 2017 Maschiach.de // Roman Gorbachov // Blog // Umsetzung // Datenschutzerklärung // Impressum