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Helmut Newton
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Helmut Newton [ˈnjuːtn̩] (* 31. Oktober 1920 in Berlin; † 23. Januar 2004 in Los Angeles; ursprünglich Helmut Neustädter) war ein australischer Fotograf deutsch-jüdischer Herkunft.

Helmut Newton wurde 1920 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Knopffabrikantenfamilie in Berlin unter dem Namen Helmut Neustädter geboren. Bis 1936 besuchte er das Gymnasium, welches er aber abbrach, nachdem er schon zu dieser Zeit mehr dem Schwimmen, den Mädchen und dem Fotografieren zugetan war. Er begann im selben Jahr bei der damals bekannten Berliner Fotografin Yva (Else Simon) eine Lehre als Fotograf. Sie musste 1938 ihr Atelier wegen Berufsverbots schließen und zählte später zu den Opfern des Nationalsozialismus. Zwei Jahre später brach er die Lehre ab, um kurz nach seinem 18. Geburtstag, am 5. Dezember 1938, Deutschland in Richtung Singapur zu verlassen. Dort arbeitete er zwei Wochen lang als Bildreporter bei der The Straits Times, bevor er wegen „Unfähigkeit“ entlassen wurde.
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Palina Rojinski
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Palina Rojinski (* 21. April 1985 in Leningrad) ist eine deutsche Moderatorin, hauptsächlich bekannt durch ihre Rolle in der Fernsehshow MTV Home und der Werbung von MTV Entertainment.
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Gamaliel II
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Rabban Gam(a)liel II. (רבן גמליאל דיבנה = Rabban Gamliel de-Jabneh; auch Rabban Gamliel beRibbi genannt) war ein jüdischer Patriarch.

Gamaliel II., Tannait der 2. Generation (um 90-130), Sohn von Simeon ben Gamliel I. und Enkel von „Gamaliel dem Alten“, zur Unterscheidung von seinem Grossvater oft als Gamaliel von Javne bezeichnet, Schüler des Hillel, Nachfolger des Jochanan ben Sakkai, war von ca. nach 80/90-110 Leiter (Nasi) des Lehrhauses von Javne und Führer des rabbinischen Judentums, auch wenn seine Position nicht unumstritten war. Dies zeigt seine zeitweilige Absetzung, während der der aus priesterlicher Familie stammende Eleasar ben Asarja die Führung übernahm.
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Das Gesetz (5.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
Von Anfang an stellte sich das Christentum feindlich zum jüdischen Gesetz. Die ersten Christen, die sogenannten Judenchristen, deren Ideal es noch war, das Gesetz des Judentums mit dem Glauben an Christus zu verbinden, unterlagen, und allein sieghaft blieb der neue Glaube, dass mit dem Erlöser das Gesetz Israels abgetan sei. Gesetz und Evangelium bilden bis auf den heutigen Tag im christlichen Bewusstsein die beiden großen Gegensätze: Gesetz — etwas Hartes, Kaltes, niemals Gemeinschaft mit Gott Bringendes, Evangelium — die Liebe und die Erlösung von der Sünde, die wahre Gottesgemeinschaft; Gesetz — die niedere Stufe der Religion, Evangelium — die höchste Stufe, die Vollendung; Gesetz — der Sinn des Judentums, Evangelium — der Sinn des Christentums.
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Der Messias und die messianische Zeit (4.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
Der im vorigen Kapitel dargestellte Gedanke der Erlösung ist derart Mittelpunkt des Christentums, dass es selbst die vom Judentum übernommene Messiasidee gänzlich in den Dienst der Erlösung von der Sünde gestellt hat. Die Lehre vom Messias hat im Judentum mannigfache Wandlungen durchlebt. Aber durch alle Wandlungen zieht sich die eine große Hoffnung: Mit dem Messias werde eine Zeit kommen, in der Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Frieden auf Erden herrschen werden, und das Ringen der Menschen untereinander nicht um politische Macht und Herrschaft gehen, sondern sich in dem Eifer um die Förderung wahrhafter Kultur betätigen wird.
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Versöhnung und Erlösung (3.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
In der Lehre von der Erlösung gipfelt nach dem Selbstzeugnis des Christentums seine Bedeutung für die Menschheit. Als die „Erlösungsreligion“ nennt es sich selbst die höchste Stufe aller Religion. Um diesen Anspruch zu verstehen, ist es notwendig, das Wort „Erlösung“ erst näher zu erfassen. Judentum und Christentum erblicken beide in der Erlösung eine hohe Hoffnung, einen gewichtigen Wert, aber beide denken sich darunter ein Verschiedenes.

Was ist für den Juden „Erlösung“? Die Hoffnung auf die Erlösung ist ihm die Hoffnung auf das Zusammenbrechen aller Tyrannei und Gewaltherrschaft und darum zugleich die Hoffnung auf das Ende all des Elends, das auf ihn gehäuft ist, weil er Jude ist und bleibt.
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Die Gnade Gottes im Leben des Menschen (2.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann

Die Frage, die hier zur Erörterung kommt, ist folgende: Was von der Tat des Menschen entspringt ihm selbst? Es ist für den Frommen, der in Gott die Verkörperung der Sittlichkeit verehrt, selbstverständlich, alle Unvollkommenheit und alle als Sünde empfundene schlechte Tat sich selbst zur Last zu legen und nicht auf Gott abzuwälzen. Wie steht es aber mit der guten Tat? Entstammt sie seinem Eigenen, seinem Können und Wollen? Der Zweifel daran folgt im Christentum aus der Grundauffassung vom Wesen des Menschen. In der christlichen Anschauung von der Verderbtheit der menschlichen Natur, der Unfähigkeit, aus eigener Kraft das Gute zu tun, ist es begründet, dass nicht der Mensch als Täter seiner guten Tat gilt, sondern Gott, Gottes Gnade im Menschen.

Es ist nicht der Mensch mit seinem Wollen, seiner Kraft und seinem Streben, der wirkt, sondern Gott wirkt im Menschen, Gott allein gebührt die Ehre der Tat. Käme nicht die Gnade Gottes zu dem Menschen und zöge ihn, hülfe ihm und schüfe seinen Willen, zu nichts Gutem wäre der Mensch imstande. Die Bekehrung des Sünders ist das Werk der Gnade Gottes, Gnade ist notwendig, damit ein Mensch zum Glauben gelange; Gnade muss wirken, nicht etwa nur, damit ein Gebet Erhörung findet, sondern damit jemand überhaupt zu beten verlangt. So ist es ausgesprochen im Evangelium des Johannes 6,44: «Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat“ und ferner im Briefe des Apostel Paulus an die Philipper (2,13): „Gott ist es, der in euch wirket beide, das Wollen und das Vollbringen“.Aus sich heraus ist also der Mensch unfähig, irgendetwas zu tun, das religiös wertvoll ist, Gott ist der alleinige Täter aller menschlichen Guttat. Der Mensch wird nur zum Gefäß der Gnade. Im Einzelnen sind hierbei mannigfache, zum Teil sehr tiefgehende Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus.

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Das Wesen des Menschen (1.)
Judentum und Christentum von Dr. Max Dienemann
Geben wir erst einmal mit einem kurzen und knappen Satz den wesentlichen Unterschied:  Das Judentum lehrt, dass die Seele des Menschen von Geburt rein und sündlos ist, dass der Mensch von Natur aus mit der Fähigkeit begabt ist, das Gute zu tun und sittlich zu handeln aus eigener Kraft. Das Christentum lehrt, dass der Mensch von Geburt an mit Sünde behaftet ist, dass seine eigene Kraft nicht ausreicht, das Gute zu tun, dass Sünde und Schuld die herrschende Macht im menschlichen Leben ist. Das ist, in wenigen Worten, der grundlegende Unterschied.
 
Nun wird sich die Frage erheben: Ist dieser Unterschied denn so schwerwiegend? Es ist ja in der Tat bei einem flüchtigen Erfassen des Satzes kaum zu begreifen, dass von hier aus die Kluft der Anschauung zwischen den zwei Religionen sich auf tun soll; dass von hieraus die Persönlichkeit Christi in den Mittelpunkt des christlichen Bewusstseins rücken musste; dass von hier aus eine verschiedengeartete Wertung der Welt und der Kultur sich vollzieht. Darum wird es notwendig sein, ausführlich die jüdische und die christliche Anschauung zu schildern. Beginnen wir mit der Darstellung der christlichen Lehre.
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Munis Tekinalp
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Munis Tekinalp (* 1883 in Serres; † 1961 in Nizza) war ein türkischer Publizist jüdischer Herkunft und einer der führenden Köpfe der panturkistischen Strömung zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Er wurde als Moiz Kohen (dt. Moses Cohen) geboren. Später ließ er seinen Namen zu Munis Tekinalp ändern.
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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
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