Judentum
Wer in Israel will den Papst ?

von Miriam Wölke

Wer in Israel will den Papst im Land ?  Doch nur jene Politiker, die sich gute Beziehungen zum Vatikan sowie dem Rest der Welt erhoffen. Oh, sorry, ich vergaß ein paar arabische Christen. Ansonsten interessiert sich für den Besuch kein Israeli, auch weil es einmal wieder unsere Steuergelder vereinnahmt.

Besonders die jüdisch - religiöse Gesellschaft lehnt den Besuch ab, auch wenn es augenscheinlich einen gegenteiligen Eindruck macht, wenn doch ein Treffen mit den beiden isarelischen Oberrabbinern ansteht. Aber diese beiden Oberrabbiner repräsentieren nur die Hälfte (wenn überhaupt) der relig. Bevölkerung. Der Gerrer (Gur) oder Belzer Rebbe, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv geschweige denn die Edah HaCharedit würden sich kaum mit einem Papst treffen. Für die staatlichen Oberrabbiner Jonah Metzger und Shlomo Amar hingegen gehört ein Papsttreffen zum Pflichtprogramm genauso wie für Schimon Peres. Zu sagen hat es nichts, doch hoffentlich versucht man zumindest den Papst wieder einmal zu überreden, die von der Kirche gestohlenen jüdischen Tempelobjekte genauso wie Literatur an die Juden zurückzugeben.

Am 12. Mai plant der Papst einen Besuch an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel). Schön und gut, da jeder Mensch an der Kotel beten darf, doch ist der Papst bekannt dafür, ein gigantisches Kreuz mit sich herumzutragen und gerade das Kreuz soll an der Kotel nicht erscheinen. Ein Kreuz ist für einen relig. Juden immer noch wie ein Hakenkreuz, denn was hat man im Laufe der Geschichte nicht unter der Kirche gelitten. Pogrome, Inquisition, Talmudverbrennungen, teilweise Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Blood Libel - Juden täten christliches Kinderblut trinken und nicht zuletzt die christliche Judenmission. Was also sucht ein Papst, der noch dazu einen Holocausttleugner rehabilitierte an der jüdischen Klagemauer ?

 

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Das Christentum: Eine auf Lügen basierende Religion

von Miriam Wölke

Was, wenn ich Nichtjude bin ? Wie oder wo finde ich mich da in G - ttes Konzept der Welterschaffung sowie der Menschheit wieder ?
Die Antwort darauf ist einfach: Gemäß dem Judentum hat JEDER Mensch auf dieser Welt eine Chance auf einen Platz in der Kommenden Welt (Olam HaBah) ! Normalerweise ist ein Nichtjude verpflichtet, die Sieben Noachidischen Gebote einzuhalten, wobei der Glaube an J. NICHT dazugehört. Der Rambam (Maimonides) betrachtete das Christentum als Götzendienst, doch bei dieser Ansicht gehen die Meinungen auseinander. Einige jüdische Gelehrte sind der Meinung, dass der Glaube an J. auf falschen Interpretierungen basiert, aber die Christenheit zumindest auf den Gedanken hat kommen lassen, dass es da einen G - tt gibt, welcher ALLES erschuf. Andererseits bedeutet dieses Statement nicht, dass das Christentum nun akzeptiert sei. Im Gegenteil, denn der christliche Glaube ist eine falsche Religion und bei der Ankunft des Meschiach werden gerade die Mitglieder der christlichen Religion zugeben, dass sie zwar das G - tteskonzept kannten, jedoch falsch interpretierten. .

Am letzten Sonntag gab Rabbi Tuvia Singer seine zweite Session einer insgesamt viermaligen Vortragsreihe zur Aufklärung über die Taktiken christlicher Missionare. Hierbei bezog er sich ganz besonders auf die Evangelikalen sowie weitere fanatische amerikanisch - christliche Gruppierungen. Im Prinzip aber waren alle angesprochen. Das Thema geht alle an, Christen sowie Juden, wobei es immer wieder erstaunlich ist, wieviele Juden so wenig über ihre eigene Religion wissen / lernen. Das Reformjudentum und der Säkularismus haben ganze Arbeit geleistet und die Juden immer mehr von den Prinzipien und Grundlagen ihrer Religion entfernt, sodass heutzutage große Unwissenheit herrscht.

Das Christentum basiert auf Lügen und Verdrehungen von Thorainhalten. So werden Mitglieder gewonnen, so wird missioniert, so werden Mitglieder bei der Stange gehalten und so wird das Machtmonopol KIRCHE aufrechterhalten ! Wenn J. zurückkommen täte, würde ihn der Schlag treffen, was da ein paar Nichtjuden aus dem JUDEN J. machte.

Tuvia Singer war in bester Vortragslaune und wenn ich ihn zum vorangegangenen Vortrag kritisierte, so erwies er sich am vergangenen Sonntag abend als brilliant.
Beginnen tat er mit einer chassidischen Story des Maggid aus Dubnov.
Es waren relativ viele Christen anwesend, denn auch sie waren zu der Vortragsreihe eingeladen worden. Jedenfalls lächelte man sein christliches Lächeln als eine chassidische Story angekündigt wurde. Diese gefallen den Christen immer ganz besonders gut und um den Inhalt und das Verstehen geht es dabei weniger; eher um irgendwelche Gefühle, die da aufkommen.

 

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Christentum: Auf Lügen aufgebaut

von Miriam Wölke

Bevor ich morgen einen Bericht über den gestrigen Vortrag von Rabbi Tuvia Singer verfasse, möchte ich eine Tatsache in den Raum werfen, die da ebenso wieder genug Raum für eigene Gedanken stellt: Das Christentum basiert auf Lügen !

Die Kirchen, Pastoren, Priester, Nonnen oder wie immer man auch das Personal nennen will, verbreiten Lügen, um so neue Mitglieder hinzuzugewinnen bzw. die alten Schäfchen bei der Stange zu halten.

Auf meines Weg zum Israel Center, dem Veranstaltungsort des Singer - Vortrages gegen christliche Mission von Juden, traf ich, wie gesagt, Benjamin Kluger von Yad LeAchim und er war es, der diese wichtige Tatsache beim Namen nannte.

 

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"Purim Sameach - Happy Purim" allerseits

von Miriam Wölke

In ca. zwei Stunden beginnt offiziell das Purim - Fest und gegen 18.15 Uhr werden in Israel die Megillot (das Buch Esther) in den Synagogen verlesen. Fast überall im Land, nur nicht in Jerusalem, denn dort beginnen erst morgen (Dienstag) abend die Feiern.

Da ich heute von Jerusalem zurück nach Tel Aviv fuhr und ich bisher wenig Zeit zum Schreiben hatte, verzögert sich so Manches. In ca. zwei Stunden gehe ich in die Synagoge, auf eine Feier und danach werde ich mich hinsetzen, um einiges zu berichten. Insbesondere natürlich über den gestrigen anti - Missionarsvortrag des Rabbi Tuvia Singer bei der Orthodox Union in Jerusalem. Gerade dazu gibt es viel Interessantes zu berichten und eines gleich vorab: Tuvia Singer war gestern in Hochform und präsentierte absolut großartige Fakten gegen die Missionsaktivitäten der christlichen Kirchen. Auf dem Weg zum Gebäude der Orthodox Union traf ich auch noch einen wichtigen Mitarbeiter im anti - Missionsgeschäft: Nämlich Benjamin Kluger von YAD LE'ACHIM, mit dem ich des Rest des Weges zusammenfortsetzte und er mir so Einiges berichtete.

 

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Die "Tuvia Singer SHOW"

von Miriam Wölke

Die Orthodox Union (Israel Center) in Jerusalem kündigte einen Vortrag mit dem vor allem den Anglos bekannten Radiomoderator (Arutz 7) Tuvia Singer an. Vier Sonntage lang solle Singer im Israel Center Vorträge zum Thema "Warum Juden nicht an den christlichen Meschiach glauben" halten. Tuvia Singer ist gebürtiger Amerikaner, machte Aliyah und wohnt heute im Jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt. Sein Beruf ist Jews for J. (messianische Juden) aus den Kirchen herauszuholen und zum Judentum zurückzuführen.

Sonntag abend begann also die vierwöchige Vortragsreihe und ich muss nebenbei erwähnen, dass Tuvia Singer im englischsprachigen Raum sehr bekannt ist. In Deutschland dagegen weniger bis gar nicht.

Bei meiner Ankunft war der Vortragsraum schon gerammelt voll und fast alle Stühle waren vergeben. Der Andrang war in der Tat so gross, dass weitere Sitzgelegenheiten herangekarrt werden mussten. Ein älterer Mann hinter mir berichtete einem Bekannten, dass er nur gekommen sei, weil das Israel Center gut geheizt ist und bei ihm daheim sei es kalt. "Na, das fängt ja gut an", dachte ich.

Tuvia Singer und noch ein weiterer Redner waren auf einem einem kleinen Podium platziert, aber nicht Singer begannn zu sprechen, sondern der Mensch neben ihm. Ich sah mich um und erblickte erstaunt zwei Bodyguards. Anfangs dachte ich, dass man wohl offenbar Ärger mit fanatischen Christen erwarte oder vielleicht sei Singer von denen bedroht worden. Nicht selten kommen derlei Drohungen gegen Leute, die gegen christliche Missionare vorgehen, vor.

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