Judenmission
Die Mission der Konvertiten
Auf einem meiner weiteren Blogs ging dieser Kommentar ein, der sicherlich einen Teil des Gemeindealltages eines(r) Konvertiten(in) sehr treffend darstellt. Da vielleicht andere Leser auch an dem Thema interessiert sind, füge ich den Kommentar zusammen mit ein paar Anmerkungen meinerseits einfach in diesem Blog mit ein.


Liebe Miriam

Als langjähriger Proselyt und kurze Zeit noch bis zum Übertritt musste ich eine ganze Reihe verschiedenartiger Missionarsversuche kennenlernen.
Dass, wir lieben alle Juden, kenne ich bereits aber es gibt auch konvertierwillige die sich elegnt in kürzester Zeit in die jüdische Gemeinschaft schlängeln, sehr unbedarft und dümmlich tun, volles Mitleid erwecken und dabei Proselyten, so wie ich, als intolerant hinstellen weil man eben in der jüdischen Welt aufgegangen war und so gar kein Draht zum Christentum hat.Ganz heimlich wird auch Richtung Christentum missioniert und auch schon mal Zettelchen zugesteckt. Das Resultat ist ,da wir ja auch Mizwot haben ,dass ich über diesen Weg zu einem offenen und toleranten antirassistischen Leben(ich bin auch religiöser Zionist und höre regelmässig Reshet Aleph )bekehrt werden soll.Es wird also gedreht und geschraubt. Dabei kaufe ich auch Brötchen von einer Verkäuferin mit einem Kreuz um den Hals, dabei arbeite ich mit Christen per Internet zusammen und ich gehe ab und zu in einen türkischen Laden.Ich bin ganz normal und jüdisch.
Also damit möchte ich sagen, missionars Versuche können auch sehr schleichend stattfinden und es ist die Frage wie zu verhalten?
Man möchte ja unbeschadet durch das Beit Din kommen.


Auch in Israel habe ich sowohl von potentiellen Konvertiten zum Judentum als auch von verschiedenen Rabbinern von dem Problem der christlichen Mission in sogar jüdisch orthodoxen Konversionskursen zum Judentum gehört. Kein unbekanntes Problem also, doch im Endeffekt fliegen diese Missionare meist auf und gleichzeitig auch aus dem Kurs.
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Das Ende der Welt

von Miriam Wölke

Als ich heute früh durch die Tel Aviver Innenstadt ging, quatschte mich eine etwas hippiemässige ältere Dame an. Sie war so furchtbar nett zu mir, dass sie mich sogar vor dem Ende der Welt bewahren wollte. Laut besagter Dame sei das Ende nämlich sehr nahe.
Und wenn ich nicht glaube, dann fahre ich zur Hölle.

Nun, ganz so deutlich drückte sie sich nicht aus, sondern meinte eher, dass ich die nahende Apokalypse nicht überleben werde.
Ich fragte sie, von welcher Gruppe (ich vermied den Begriff "Sekte") sie denn sei und sie nannte mir irgendein erfundenes Blabla was die Zeugen Sowie oder die Scientology Church darstellen könnte. Leider ist in Tel Aviv die Scientology Church unter vielen Deckmäntelchen besonders aktiv.

Die Dame hielt mit ein knallgelbes Schreiben unter die Nase, welches mit Bibelversen oder was auch immer nur so gespickt war. Sie begann zu zitieren und ich unterbrach sie nach wenigen Worten. Man sage nicht einfach eben mal so heraus einen der Namen G - ttes wie E - lo - him, sondern man forme dies (wenn nicht gerade im Gebet oder zu Lehrzwecken) in E - lo - kim um. Auf diese Weise wird nicht G - ttes Namen nicht umsonst verwendei oder einfach nur so aus Spaß an der Freud.

 

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Humus aus der Mülltonne

von Miriam Wölke

Schauplatz: Downtown Tel Aviv

Zeitpunkt: 14:30 Uhr am Nachmittag

Ein älterer Mann stöbert neben einer belebten Bushaltestelle im Zentrum von Tel Aviv in einer grünen Mülltonne. Er hält drei bunte Plastiktüten in der Hand und während ich zu ihm hinüberschaue, denke ich mir, dass er nach leeren Plastikflaschen oder Dosen sucht, um sich ein paar Agorot hinzu zuverdienen.

Der Mann sucht durch einige sich in der Abfalltonne befindenen Tüten und schließlich wird er fündig. Er zieht eine größere Plastikbox voll Humus (Kichererbsenbrei) hervor und freut sich ganz offen. Anscheinend hat er Hunger und nicht genügend Geld, sich allzu viel zu leisten. Er lächelt und will davongehen.

Niemand der umherstehenden Passanten schenkt ihm Beachtung bis auf eine Frau, die ihm die ganze Zeit zugeschaut hat. Sie ist um die 50 Jahre alt und hat ihr Haar knallblond gefärbt.
Als der Mann davongehen will, hält sie ihn an. Er hört ihr kurz zu und wehrt dann schnell ab. Die Frau redet weiter, doch der Mann eilt davon.
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Messianische "Juden" und Anne Frank

von Miriam Wölke

Messianische Juden oder auch kurz "Messianics" genannt, sind jene Gruppe, die meint, dass Judentum einzuhalten, doch darüber hinaus an den von den Christen ernannten Meschiach J. glaubt.
Zuerst einmal muss klargestellt werden, dass es sich weltweit mehrheitlich bei diesen Messianics keineswegs um messianische Juden handelt. Heißt, um halachische Juden, welche an den "Meschiach" J. glauben. Die überwiegende Mehrheit messianischer Gemeindenmitglieder sind Christen und keine Juden. Nur bei einem kleinen Bruchteil dieser Gruppierungen handelt es sich tatsächlich auch Juden.

Gerne ernennen sich fanatische Christen in messianischen Gruppierungen "Juden" denn man möchte doch irgendwie gerne zum Jüdischen Volk gehören. Dazu sollen natürlich Juden missioniert werden und um alles so richtig original und echt erscheinen zu lassen, setzt man sich auch schon einmal eine Kipa auf, redet etwas von "Schema Israel", obwohl man die innere Bedeutung nicht kennt. Aber wen interessiert das?

Man schmeisst sich einen Tallit (Gebetsmantel) über und redet von "HaShem" - (eigentlich "A - do - na - i und einer der Namen G - ttes). Man versucht bei Juden zu kopieren wo es nur geht und nennt dies allgemein "lernen".

Man "lernt" um sich die jüdische Religion rechtswidrig anzueignen und gewisse Kenntnisse zu auszunutzen, um anderen Juden etwas vorzuheucheln. Man sei ja Jude und glaube an J. und da können das andere auch. Messianics sehen sich als Juden, selbst wenn sie gebürtige Christen sind.

 

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Zum Messianischen "Zelem" Verein - Guestposting eines besorgten Vaters

von Miriam Wölke

Liebe Leser,

auf diesen Seiten wird ab und zu von Auseinandersetzungen zwischen Juden und messianischen Juden aus Israel berichtet.
Bis vor ca. 2 Jahren habe ich als wenig gläubiger Christ, der alle Religionen respektiert solange keine Kriminalität vorkommt, noch nie davon gehört, dass es so einen Verein gibt. Laut Internet soll es ca. 100 Judenchristengruppierungen geben, die verschiedene Ziele haben. Einige haben bestimmt viel für arme jüdische Auswanderer getan. Es gab sogar hohe Auszeichnungen vom Staate Israel für solche Taten, wie ich im Internet las.

Was aber der ZeLeM e.V., insbesondere der 1 Vorsitzende 72 jährige, der 50 Jahre verheiratet ist und Enkel und Kinder hat, gemacht hat, haut dem „Faß den Boden heraus“ wie es ein hoher evangelischer Geistlicher sagte.

 

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