Judenmission
Die Plumpheiten christlicher Missionare

von Miriam Wölke

Wer zu den Schabbatessen bei Rabbi Mordechai Machlis und seiner Family geht, der wird feststellen, dass bei jedem dieser Essen auch die jeweiligen Teilnehmer zu Reden eingeladen werden. Zuerst gibt der Rabbi ein paar Teachings und danach darf jeder, der meint, etwas zu sagen zu haben, auch einmal ran. Allerdings darf derjenige nicht alles herunterrasseln, wonach ihn gerade die Laune verleitet. Rabbi Machlis listet vorher stets drei feste Verhaltensregeln auf:

1. Die Rede sollte nicht länger als drei Minuten dauern !"
2. Keine politischen Themen am Schabbat !"
3. In den Reden soll niemand beleidigt werden noch sollen diverse Ideologien aus anderen Religionen verbreitet werden. Oder in anderen Worten: Keine Judenmission !"

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Neue Anti - Mission Website in Arbeit
Während der Sukkotfeiertage traf ich Benjamin Kluger von der israelischen Anti - Missionsorganisation "Yad Le'Achim" in der Jerusalemer Fußgängerzone Ben Yehudah. Er meinte, dass die diesjährige Parade der Christen durch die Jerusalemer Innenstadt an Sukkot nicht ganz so missionarisch war wie in den Jahren zuvor. Der Leiter der "Internationalen Christlichen Botschaft" und Organisator der Parade achtete diesesmal auf etwas mehr Ausgewogenheit. Mittlerweile sind die Christen wieder abgereist. Dennoch berichtete mir jemand, dass die israelische Regierung angeblich den Bau eines christlichen Missionarszentrums in Nordisrael erlaubte. Dies Zugeständnisse geschehen immer mehr aufgrund von christlichen Forderungen, sobald diese hohe Geldsummen für den Staat Israel spenden.

Laut Benjamin Kluger bestehen im Großraum ganze 22 messianische Gemeinden (incl. Maale Adumim). "Yad Le'Achim" tut sich etwas schwer, die hauseigene Website upzudaten. Interne Zuständigkeiten sowie die liebe Bürokratie sind die Ursache dafür und alles zieht sich stets in die Länge. Jetzt ist zumindest eine neue Website in Arbeit, deren Adresse ich demnächst in den Blog stellen werde. Bis auf weiteres wird die neue Site jedoch nur in hebräischer Sprache einzusehen sein.
 
Unerwünschter Besuch

Von Miriam Wölke

Als ich Benjamin Kluger von "Yad Le'Achim" vor wenigen Tagen in Jerusalems Ben Yehudah traf, berichtete mir dieser, dass die diesjährige Christenparade durch die Jerusalemer Innenstadt, organisiert von der "Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem", weniger missionarisch ausfiel als sonst. Radikale Christen haben sich anscheinend etwas eingeschränkt, weil die jüdische Kritik in den vorherigen ungewohnt scharf ausfiel. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es im Großraum Jerusalem immerhin 22 messianische Gemeinden gebe. Diese Angabe schließt die Ortschaft Maale Adumim mit ein.

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Yom Kippur und Sukkot in Jerusalem

Von Miriam Wölke

Alles dreht sich derzeit um den morgen abend beginnenden Yom Kippur (Versöhnungstag), aber die Jerusalemer Ladeninhaber schauen schon viel weiter in die Zukunft. Anfang nächster Woche beginnt Sukkot (das Laubhüttenfest) und schon jetzt sieht man einige aufgebaute Sukkot (Laubhütten) stehen. Die Läden führen ein reiches Schmucksortiment für die Laubhütte. Glitzergirlanden, Plastikäste mit Früchten daran, bunte Lichterketten oder Poster aller Art - alles ist zu haben. Nicht immer günstig und es lohnt sich schon, Preisvergleiche anzustellen und nicht einfach drauflos zukaufen.

Und wie alle Jahre wieder werden auch jetzt schon der Lulav und der Etrog für das anstehende Sukkot angeboten. Eigentlich hatte ich ein paar aktuelle Photos darüber geplant, denn in haredischen Gegenden gibt es eigens eingerichtete Märkte. Der größte Lulav - und Etrogmarkt ist sicher jener auf dem Supnik - Platz am Kikar Schabbat in Ge'ulah. Das einzige Problem für mich besteht darin, weiblich zu sein, denn auf jenen haredischen Lulavmärkten haben ausschließlich nur Männer Zutritt. Und jegliches Durchmogeln wird schon allein von Wächtern ausgeschlossen.

Mehrere Nichtjuden fragten mich, wie das denn sei am Sukkot. Gerade in Mea Shearim finden großartige Feste in den Synagogen der Chassidim statt. Fast jeden abend ist etwas geboten. Konzerte, Tanz der Chassidim und überhaupt die einmalige Atmosphäre. Ob man sich da nicht anschließen bzw. mitfeiern könne ?

Meine Antwort hierauf lautet folgendermaßen:
In Mea Shearim, genauso wie in anderen haredischen und auch nationalrelig. Gegenden ist es mehr als unüblich, dass sich ein Nichtjude den Feiern anschließt. Frei herausgesprochen, besonders am Sukkot sind Nichtjuden in Mea Shearim unerwünscht, denn man weiß dort, dass sich Tausende Missionare in der Stadt aufhalten werden, wovon die Mehrheit an der Christenparade durch die Innenstadt teilnimmt. Und leider ist es so, dass gerade solche Leute anderen Nichtjuden, die nicht aus Missionsgründen kommen, den Ruf so richtig verderben. Kurz vor den Feiertagen werden in Mea Shearim Plakate (Fakshivilim) aufgehängt, welche vor etwaigen Missionaren im Stadtteil warnen. Im vergangenen Jahr hat sich dann auch kaum jemand nur in die Nähe Mea Shearims gewagt.

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Gegen Judenmission!

Rabbi Tuvia Singers Website gegen christliche Missionare: Outreach Judaism
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Zitat von Rabbi Singer:

"Jews for Jesus" versucht das Gleiche auf spirituellem Wege, was die Hamas auf körperlichem Wege tut."
Nicht nur, dass Juden umgebracht werden (Hamas) - nun wollen die Missionare samt "Jews for J." ihnen auch noch die Seele rauben.

Missionare bei der Arbeit: Arutz 7
 
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