In diesem Film geht es nicht um Tango, es geht um die Wandlung, das Zerwürfnis innerhalb der jüdischen Gesellschaft. Der Tango der Rashevkis lässt den Zuschauern einen Blick in die Welt belgischer Juden wagen, in die Generationen nach dem millionenfachen Mord: Tief gespaltene auf der Suche nach sich selbst.
Um zwei Brüder, zwei Entkommene dreht sich die Geschichte im Kern. Während der Eine nach dem Krieg dem mörderischen Europa den Rücken kehrt, Rabbiner wird und sich fortan weigert eine andere Sprache, als die hebräische zu sprechen, verläuft das Leben seines Bruders gänzlich anders.
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Sven ist Zivi und weiß nicht so recht wohin mit sich selbst. Nachdem seine Zivildienststelle in Amsterdam flöten gegangen ist, landet er in Oswiecim , dem Ort der unter seinem deutschen Namen Auschwitz Inbegriff des Bösen geworden ist. Die Frage die der Film aufwirft, ist keine einfache. Was ist für uns Auschwitz eigentlich noch? Zwischen deutschem Ritualtourismus blüht polnisches Landleben, gibt es Romantik, Liebe und Unbekümmertheit. Deplatziert wirkt Sven, wenn er mit seiner Liebschaft, der jungen Polin Ania, an einem sonnigen Tag, am Vernichtungslager mit dem Fahrrad, auf dem Weg ins Kino vorbei schlendert. Ebenso deplatziert wirkt Krzeminski, ein Zeitzeuge, den Sven betreuen soll und dem trotz seiner Erlebnisse nur oberflächlicher, nur rituell-notwendiger Respekt entgegen gebracht wird. |
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| Im April 1943 leben nur noch wenige Juden in Berlin, ihr Abtransport in das Vernichtungslager Auschwitz und damit ein „judenreines Berlin“ soll zum zynischen Geburtstagsgeschenk Hitlers werden. Eingepfercht in Viehwagons, ohne Wasser und Nahrung beginnt die Reise in die Hölle von Auschwitz. Doch noch scheint nicht alles verloren. Einige Gefangene versuchen sich aus dem Wagon zu befreien, sie sägen an den Gittern und wagen eine Flucht. Sie werden erschossen, doch noch geben die anderen nicht auf.
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In stürmischen Zeiten (The Man Who Cried)
| Suzie flieht während des Krieges aus ihrem Städtl, um ihren Vater zu
folgen, der auf der Suche nach einem besseren Leben in die USA
ausgewandert ist. Suzie kommt nicht weit, statt in Amerika landet sie
in London, wo sie Zuflucht bei einer Pflegefamilie findet. Von ihrem
Vater weiß Sie nicht viel, alles was sie noch an Ihn erinnert, ist das
Foto, dass ihr ihre Großmutter bei der Flucht zugesteckt hatte. Sie
wächst zu einer hübschen jungen Frau mit einer bezaubernden Stimme
heran und schließt sich letztendlich einer Pariser Revuetruppe an. In
der Tänzerin Lola findet sie eine echte Freundin, in dem stets nur
Statisten-Rollen spielenden Cesar findet sie jedoch mehr als das, es
entflammt eine brennende Liebe. |
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