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Vergangenheitsbewältigung in München
Kirche heute

Während vielerorts die Geschichtsaufbereitung nur müßig von statten geht, scheint sie in München gänzlich ausgesetzt  worden zu sein. Stolpersteine, wie sie vom Kölner Künstler Gunter Demnig  vor den Häuser jüdischer NS-Opfer verlegt werden, sind nur ein kleiner Beitrag zu einem neuen Umgang mit der Vergangenheit. Gerade München müsse dies verstehen und doch tut es die Stadt nicht. Stolpersteine dürfen dort nicht auf öffentlichem Grund verlegt werden.

Auf privaten Boden wurden trotz Widerstand neue Stolpersteine verlegt, an der Viktor-Scheffel-Straße erinnern sie an ihre früheren Bewohner: Jeanette Weiss, Julie Katharina Weiss, Leopold Weiss und Judith Ziegler.

Auch der Stadtrat zeigt sich sensibilisiert, nachdem die antisemitischen Auffälligkeiten des ehemaligen lutherischen Landesbischofs in Bayern (1933-1955) Hans Meiser öffentlich diskutiert worden waren, beschloss  er die Umbenennung der „Meiser-Straße“.  Pikanterweise wird die Straße nicht nur vom derzeitigen Landesbischof bewohnt, sondern soll auch in „Katharina-von-Bora-Straße“ umbenannt werden. Nicht nur Martin Luther war antijüdisch eingestellt, sondern zweifelsfrei auch seine Frau Katharina von Bora. Dies wird in Luthers letztem Brief an seine Frau deutlich, in dem er von einer Krankheit berichtet und schreibt „Aber wenn du wärest da gewest, so hättest du gesagt, es wäre der Juden oder ihres Gottes Schuld gewest“.

Diese Argumentation greifen auch die Nachkommen Meisers auf und versuchen vor Gericht die Umbenennung der Meiser-Straße zu verhindern. Die Umbenennung, komme ihrer Ansicht nach, einer „Entehrung“ gleich und dürfe nicht vorgenommen werden, da Martin Luther und seine Frau antisemitisch eingestellt gewesen waren.

Konsequent laizistisch und weniger verlogen wäre die Umbenennung aller Straßen zweifelhaften Ruhms gewesen, also bspw. die Umbennenung aller Martin-Luther Straßen.

 



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"Grundsätzlich ist uns Christen seit Beginn an das Gespräch mit unseren „älteren Brüdern und Schwestern" (Papst Johannes Paul II.) als Aufgabe gegeben; denn schon in den frühesten Zeugnissen unseres Glaubens klärt der Apostel Paulus, dass das jüdische Volk der Grund des Christentums ist und er warnt vor Überheblichkeit:

„Denn nicht ihr tragt die Wurzel sondern die Wurzel trägt euch." (Brief an die Römer 11,18) Unmissverständlich stellt Paulus klar, dass das Heilsversprechen Gottes an das auserwählte Volk andauert. […] Wir können nur demütig mit den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. um die Gnade der Versöhnung bitten, sowie die Aufgabe annehmen, die uns das II. Vatikanische Konzil noch einmal einschärft, nämlich aktiv gegen „alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und irgendjemand gegen Juden richten" (Nostra aetate 4) aufzustehen und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel vorzugehen."

Stadtdechant Dr. Michael Dörnemann (Katholische Kirche, Bistum Essen) in einem Grußwort anlässlich des Pessach-Festes, an die Jüdische Gemeinde „Duisburg – Mülheim/Ruhr - Oberhausen“

 

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