Der Holocaust als Zeichen G - ttes

Von Miriam Wölke

Es gibt viele Kommentare zum Holocaust. Nach wie vor ist es für uns alle unfaßbar, wie ein solcher Massenmord in unserer sogenannten zivilisierten Welt im Herzen Europas überhaupt geschehen konnte. Unsere menschliche Neigung ist es, alles Unfaßbare irgendwie erklären zu wollen. Aber beim Thema "Holocaust" bleibe ich trotz aller Kritiken bei meinem Standpunkt, der da lautet, dass nur G - tt allein den Grund kennt. Obwohl mir viele relig. Juden Texte aus Midraschim und anderen relig. Schriften zusandten, sehe ich keine Veranlassung zu Spekulationen und akzeptiere G - ttes Grund.

Der amerikanische Präsidentschaftskandidat John McCain machte in diesen Tagen durch eine etwas kuriose Entscheidung auf sich aufmerksam. Kurios erstens, weil er sich vor einiger Zeit dazu entschlossen hatte, sich mit dem bekannten amerik. Evangelisten John Hagee zu verbünden. Auf diese Weise wollte sich McCain viele Stimmen fanatischer Christen sichern.


Aber wie wir wissen, ist gerade dieser John Hagee eine äußerst umstrittene Figur, denn er sieht seine Mission darin, alle Juden nach Israel zu bringen, sie zum Christentum zu bekehren, damit sie so die zweite Ankunft des Mr. J. als "Meshiach" verursachen. Hierfür geben amerik. Evangelisten Millionensummen aus, a la Spenden an die Jewish Agency, Nefesh Be'Nefesh oder an die israel. Regierung.

Die zweite Kuriosität war, dass McCain in der vergangenen Woche das Bündnis mit Hagee löste. Was war passiert ?
John Hagee in seiner fanatischen Denkweise hatte Folgendes von sich gegeben:

"Hitler sei ein Sendbote G - ttes gewesen, welcher den Holocaust herbeiführte, um so die Juden nach Israel zurückzubringen. Alles sei G - ttes Plan gewesen, um so das Kommen des Meschiach (Mr. J.) einzuleiten, welches nur dann erfolgen kann, wenn alle Juden in Israel leben".


Man kann sich den daraufhin folgenden Protest vorstellen und McCain bekam schnell kalte Füsse. Wegen der Bemerkung des gestörten Hagee würde er jetzt seine jüdische Wählerschaft verlieren. Und so war Hagee nicht mehr tragbar und mußte verschwinden.

Anstatt mich jetzt über den Fanatiker Hagee und seine Anhängerschaft auszulassen, will ich lieber das tun, was mir ein amerik. Chassid in einem Kommentar riet:

"Trotz der leidvollen Vergangenheit sollten wir Juden uns lieber darum kümmern, dass der Meschiach tatsächlich bald kommt".

Der richtige Meschiach, sei hier angemerkt, und nicht ein falscher Prophet.

Dieser Artikel stammt aus Miriam Wölkes Blog "Hamantaschen"

 
-.png   +.png



Zu Jewish-Dating.de - Der kostenlosen, jüdischen Kontakt- und Singlebörse wechseln!

Judenmission
Glaubensgeneration
Juden für Jesus
Beit Hesed / Beit Sar Shalom
Judenmission heute
Missionare und Gemeinden
Judenmission Allgemein
Judenmission in Israel
Judenmission in Israel - Hautnah!
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"

Image
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

"Christinnen und Christen bleiben wie das Judentum auf den Selbsterweis des kommenden Retters vom Zion angewiesen. Von daher haben sie dem Judentum nichts voraus. Darum können sie im Vergleich mit sich selbst Jüdinnen und Juden nicht als defizitär bestimmen. Sie bilden zusammen mit Jüdinnen und Juden eine Solidargemeinschaft der Wartenden, in der sie im missionarischen Zeugnis vor der Welt der Völker und im wechselseitigen Zeugnis voreinander dem Gott Israels die Ehre geben. Darum hat die Rheinische Landessynode 1996 den Grundartikel der Kirchenordnung so erweitert: „Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ "

[...]

"...die Frage, ob Juden, die sich zu Christus bekehren, zugleich Juden bleiben können, zunächst von der Kirche negativ beantwortet, bevor diese Antwort auch von jüdischer Seite bestätigt wurde. Der Kirchenvater Ignatius von Antiochia (+ 110) brachte dies pointiert zum Ausdruck: "Es ist völlig unangebracht, Jesus Christus im Munde zu führen und (weiterhin) jüdisch zu leben; denn das Christentum ist nicht etwa zum Glauben an das Judentum gekommen, sondern das Judentum (zum Glauben) an das Christentum" (Brief an die Magnesier 10,3)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
Juden & Jesus
                  
                                        
Antizionismus


Zionismus

Aktuell arrow Aktuell arrow Judenmission arrow Judenmission in Israel - Hautnah! arrow Der Holocaust als Zeichen G - ttes
© Februar 2012 Maschiach.de // Roman Gorbachov // Blog // Umsetzung // Datenschutzerklärung // Impressum