Missionarische Organisationen in Deutschland

Die wohl am besten bekannten Organisationen, die gezielt auf Juden ausgerichtete Missionsarbeit betreiben sind in Deutschland die "Juden für Jesus" (Jews for Jesus), diese und die "Chosen People Ministries" sind mit einem Etat von über 250 Millionen Dollar jährlich die weltweit größten Organisationen. Wobei Juden für Jesus ca. 150 Millionen zur Verfügung haben und die wohl aktivsten in Deutschland sind.

Weniger bekannt sind hingegen rein deutsche Organisationen, wenn man die internationalel Verpflechtungen überhaupt ausklammern darf.


Die Organisationen im überblick


Korntaler Missionsbund ''Licht im Osten'' und den Evangeliumsdienst für Israel aus Leinfelden-Echterdingen (Edi). Dessen Geschäftsführer Hartmut Renz räumt ein, daß Mitarbeiter der 1971 gegründeten Einrichtung russische Juden in den Wohnheimen Esslingens besuchen und zu Bibelstunden einladen. Außerdem feiert ein Angestellter des Edi, Anatoli Ourschomirski, mit den Auswanderern ''messianische Gottesdienste''. Dabei werden hebräische Lieder gesungen und jüdische Feste begangen, aber auch neutestamentliche Texte gelesen.

Auf die selbe Weise arbeiten auch die Juden für Jesus im Ruhrgebiet. In Essen werden missionarische Feste, in den Räumlichkeiten der dortigen Baptisten, zelebriert. Angeworben werden die Menschen in Wohnheimen, Bahnhöfen und auf dem Postweg. Einige werden gar aus den Wohnheimen direkt zu den Räumlichkeiten der messianischen Juden gefahren.

In der Umgebung in und um Berlin ist "Beit Sar Shalom". Diese von der evangelischen Kirche geförderte Organisation ist der deutsche Zweig der millionenschweren "Chosen People Ministries".

Zu erwähnen ist außerdem besonders der mehr oder weniger lose Charismaten-Verbund, bestehend aus meist deutschen Aussiedlern, mit dem Namen "Glaubensgeneration" (ehem. Neue Generation). Dieser betreibt seit Jahren, aus Duisburg heraus im ganzen Ruhrgebiet und darüber hinaus Judenmission in Wohnheimen, Jugendzentren und durch eigene Konzerte, u.a. gibt es "Judenabende" mit "jüdischer" Musik, einem  Unterhaltungsprogramm für russische Juden, außerdem Schabbat-G-ttesdienste, Passach und Chanukka-Feste. Grundsäulen der Bewegung sind Hauskreise, die oft von erfahrenen und rethorisch geschickten Missionaren geleitet werden.

Der Verein hat große Pläne, so werden regelmäßig große Säle (ca. 1500 Besucher) für die G-ttesdienste angemietet und auch nahezu vollständig gefüllt. Es werden Fernsehsendung für die christlichen Sender "TBN" und "CTV" produziert und in der vom Verein erworbenen Sendezeit ausgestrahlt.

Obwohl nicht auf Judenmission speziallisiert, wird mit hohem Aufwand in dem als extrem fundamentalistisch geltendem Verein missioniert.




 
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"Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich. Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm "Schulter an Schulter dienen" (Soph 3,9).

Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist.

Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen."

Zweites Vatikanische Konzil, Nostra Aetate

 
Der griechische Satiriker Lukian (Lucian) von Samosata (120-ca.180 n. Chr.) schrieb um das Jahr 170 De morte Peregrini, 11 "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden, und in alle Ewigkeit leben würden: daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den großen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, und ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen, und nach seinen Gesetzen zu leben."
 
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