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Glaubensgeneration distanziert sich von Sunday Adelaja

In der Hauptstadt der Ukraine versammelt er nach eigenen Angaben über 20 000 Mitglieder, in der Stadt am Dnepr ist Sunday Sunkanmi Adelaja (Аделаджа Сандей Сунканмі) eine zweifelsohne imposante Erscheinung. Der gebürtige Nigerianer ist Leiter der pfingstlich-charismatischen Gemeinde "Embassy of God". Als von Gott gesalbt wird er auch von dem Russlanddeutschen Alexander Epp bezeichnet, doch nach Korruptionsvorwürfen muss sich die Glaubensgeneration nun von ihrem engen Freund distanzieren.

Die Medien, aber auch orthodoxen Kirchen haben Sunday als  gewieften Geschäftsmann bereits vor Jahren entlarvt, spätestens seine Forderung Kredite für „freiwillige Spenden“ an seine Kirche aufzunehmen befremdeten viele. Doch enge Freunde hielten weiterhin zu ihm.

Nun wird dem Pastor vorgeworfen eine Bank, die "GS Microfinance Bank", in Nigeria gegründet zu haben. Dies lässt nun auch Pastor Alexander Epp sich von ihm distanzieren. Die Webseite der Glaubensgeneration bringt folgende Meldung in deutscher Sprache:

„Teure Brüder und Schwestern!
«Mit großem Bedauern beobachte ich die aktuellen Geschehnisse um Pastor Sunday und seinen Dienst» – berichtet speziell für «CNL-NEWS» Alexander Epp. «Es ist sehr schade, dass die Besucher der Kirche «God Embassy» in eine so schwierige Situation geraten sind. Der Eine hat verloren, und ein anderer hat gewonnen…? Ich persönlich meine, dass ein Pastor das Evangelium zur Errettung der Menschen predigen sollte, und nicht etwa Finanzpyramiden aufbauen und bewerben. Und er sollte auch nicht die Menschen dazu anheizen nach Reichtum zu streben.

Wir hoffen, dass die Richtung von GE und Pastor Sunday sich wieder in die richtigen Bahnen - zum Guten des Reiches Gottes - fügt.

Die Aussagen von Bose Adelaja vom 13.12.2008 sind meiner Meinung nach Drohungen und grenzen an Verfluchungen. Wir mussen in der Lage sein Kritik anzunehmen und nicht mit Drohungen und Gebeten gegen Bruder und Schwestern zu reagieren.

Moge Gott Sie segnen, Alexander Epp, Deutschland!»“

Quelle: Glaubensgeneration.de, Alexander Epp, 16.12.2008

Ohnehin befremdend war die Achse Kiew-Duisburg, doch kritische Stimmen vermuten unter dieser Meldung eine Image-Kampagne. Hat doch Alexander Epp nicht nur mit Adelaja, sondern auch mit der koreanischen Manmin-Sekte glänzend zusammen gearbeitet und sie nach Deutschland geholt. Anschließend durfte Familie Epp nach Korea reisen und sich dort von getaner Arbeit „erholen“.

Im Zusammenhang ist interessant, dass Alexander Epp derzeit eine „Halle“ für seine Kirche baut und dazu seine Kirchenmitglieder einbezieht. Nicht minder interessant ist, dass der Bauherr nicht etwa die Kirche, sondern sein Sohn Paul bzw. eine „WERA Medienagentur“ ist.

Im Internet geht die Evangeliumskirche offen gegen ihre Kritiker vor. Auf einer gesondert eingerichteten Seite verröffentlicht sie unter anderem deren personenbezogene Daten.

 

 
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Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
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Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Моше Хакоен из Торделлиса, "Эзер Хаэмуна" (14 век).

Во дни Мессии будет истинный мир во всем мире, как сказано у пророков Исайи и Михи. И сказано: "Не будут делать зла и вреда на святой горе Моей" (Ис. 11:9). И если Иисус и в самом деле был Мессией, то почему же эти пророчества до сих пор не исполнились?
 

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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 

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