"Jesus Christ" doch kein KZ-Superstar

Jesus Christus soll im KZ augeführt werdenPolnische Behörden haben ihre Erlaubnis für eine Aufführung des Rockmusicals "Jesus Christ Superstar" von Andrew Lloyd Webber auf dem Gelände des ehemaligen Nazi-Konzentrationslagers Majdanek zurückgezogen. Eine in den USA ansässige jüdische Organisation, die Anti-Defamation League, hatte gegen das Vorhaben protestiert.

Abraham Foxman, Direktor der Anti Defamation League, die seit 1913 gegen Antisemitismus in jeder Form kämpft, hatte die Genehmigung der Musical-Aufführung ein Zeichen "schlechten Geschmacks" genannt und die Organisatoren gebeten, einen anderen Ort für die Aufführung zu suchen.

Die Verwaltung der Gedenkstätte teilte mit, die Vorstellung einer polnischen Theatergruppe habe Mauern zwischen den Menschen einreißen sollen. Es habe sich aber herausgestellt, dass sie erst Mauern schaffe. "Mit Bedauern muss ich die Erlaubnis zur Nutzung von Majdanek für die Aufführung verweigern", erklärte der Leiter der Gedenkstätte, Edward Balawejder. Das Kulturministerium bestätigte, dass die Veranstaltung nicht stattfinden kann.

Der Regisseur des Lubliner Theaters, Robert Skolmowski, wollte das Rock-Musical bewusst neben dem Denkmal aufführen, das an die mehr als 230.000 in Majdanek ermordeten Menschen erinnert. "Das ist ein Stück über das Leben, die Liebe und die Intoleranz", sagte er gestern der Lubliner Zeitung "Dziennik Wschodni". Jesus sei ebenso Opfer von Intoleranz gewesen wie die Opfer von Majdanek.

 
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Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist.

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