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Pastor macht Stimmung gegen Homosexuelle

Wie weit darf Toleranz gehen und welche Maßstäbe legen wir bei Bewertung einer neuen Religionsgemeinschaft an? Diese Frage stellen sich zunehmen Bürgerbewegungen und kritische Beobachter.

In den USA wo christliche Gruppen starken Einfluss auf die Politik und Gesellschaft ausüben erklärten einer Studie der Barna Group (christliches Meinungsforschungsinstitut) zufolge 91% alle Nicht-Christen und 80% der Kirchgänger, dass der Begriff „anti-homosexuell“ das Christentum gut beschreibe. Sie äußerten außerdem, „dass Christen übertriebene Verachtung und lieblose Haltungen gegenüber Schwulen und Lesben hätten“.

Auch in Deutschland ist Ablehnung gegen Schwule in den letzten Jahren wieder zum Thema geworden. Evangelikale Gruppen machen zunehmend Stimmung gegen Homosexuelle und berufen sich dabei auf die Bibel.

Alexander Epp gegen Schwule 

Jahrelang konnte auch der Pastor einer evangelikalen Gruppe in Duisburg Stimmung gegen Homosexuelle machen und ihre Lebensart als „Sodom und Gomorra“ bezeichnen. Sodom und Gomorra zwei biblische Städte sind nach evangelikaler Lesart der Inbegriff der Sünde geworden. Gott selbst hat die Stätten der Wollust und „Laster wider die Natur“, was Sodomie heute beschreibt, in einen Regen aus Feuer und Schwefel getränkt und so ausgemerzt.

Schon in einer aus dem Jahr 2000 stammenden Gemeindezeitung, die heute immer noch im Umlauf ist schreibt Pastor Alexander Epp von der Evangeliumskirche Glaubensgeneration in russischer Sprache:

„Не забывайте о детской порнографии, гомосексуализме, лесбиянстве и онанизме! Искалеченные души изнасилованных мальчиков и девочек! В церквях поют хоры гомосексуалистов, а священникам разрешено быть «голубыми», только не меняя партнёров.“ Quelle: „Газета N 7“, Секс и любовь – Содом и Гоморра, А. Эпп, 28.07.2000

„Vergessen Sie nicht die Kinderpornografie, Homosexualität, Lesbiertum und Onanie! Die geschädigten Seelen vergewaltigter Jungen und Mädchen! In Kirchen singen homosexuelle Chöre und Priestern ist es erlaubt schwul zu sein, ohne jedoch den Partner zu wechseln.“ Quelle: „Gemeindeschrift, 7. Ausgabe, Sex und Liebe – Sodom und Gomorra, Alexander Epp, 27.07.2000“

In einer erschreckenden Schärfe stellt ein Gemeindevorstand Schwule und Lesben mit pädophilen Straftätern auf eine Stufe und hetzt auch im Anschluss seines Artikels gegen die Gesellschaft, die er als Reich Satans tituliert.

Nur zwei Jahre später im Jahr 2002 stellt sich Alexander Epp in der 14. Ausgabe seine Gemeindezeitung wieder die Frage „Warum Jesus Christus auf die Erde gekommen ist“ und sieht die Welt wieder in den Fängen Satans. Auch hier werden neben Ehescheidungen und Drogenkonsum wieder die Homosexuellen als Beleg einer sich im Sturzflug befindlichen Welt herangezogen:

„Гомосексуализм и лесбиянство буквально заполоняет страну. Сатанизм набирает силу.“  Quelle: Газета N 14, Для чего Иисус Христос пришел на Землю, Александр Эпп, 28.07.2002
 

„Homosexualität und Lesbiertum füllen buchstäblich das Land. Satanismus gewinnt an Stärke.“   Quelle: Gemeindeschrift 14. Ausgabe, Warum kam Jesus Christus auf die Erde, Alexander Epp, 28.07.2002

Auch 2005 und 2006 hat sich Alexander Epp entsprechen in den Gemeindeschriften 21 und 24 negativ über schwule und lesbische Menschen geäußert und blieb damit scheinbar unentdeckt. Kaum jemand hat sich die Mühe gemacht seine Schriften ins Deutsche zu übersetzen und an entsprechende Stellen zu leiten.

Doch 2005 wurde sein Artikel „Die Dornenkrone“ von der Kirche selbst übersetzt und ins Internet eingestellt. Dort  versinkt er in einen Monolog, der die Gesellschaft abermals als dem Untergang geweiht darstellt und die Ziele eines gottlosen Menschen umreißt:

„[…] Man muss uns nichts beibringen, wir wissen alles selbst – es ist unser Leben, wir sind die Herren. Wir wissen „wie“ und lassen nicht zu, uns zu erzählen, dass es falsch ist: Sex vor der Ehe zu haben, mit sexualisierter Werbung Geld zu verdienen, dass Homosexualität Sodom und Gomorra ist; es ist nicht notwendig, uns zu sagen, was wir zu tun und zu lassen haben – wir werden das tun, was wir wollen, wir sind frei! Und wir werden weiterhin sexuelle Freizügigkeit verbreiten und dafür werben, abtreiben, Sex mit Kindern haben, in den Schulen werden wir Selbstbefriedigung und Verhütung befürworten – es ist besser als die Moral der Enthaltsamkeit. Wir werden die Liebe zur Zauberei und Magie fördern. Hierfür werden wir solche Feiern wie Halloween oder Karneval erfinden. Hexenversammlungen machen wir zum Spiel. Und damit wir die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Satanismus lenken können, werden wir viele Bücher schreiben und Filme drehen über Harry Potter. Der Jugend werden wir erzählen, dass Haschisch ein Medikament und gesundheitsfördernd ist, wir werden es harmlos als „Gras“ bezeichnen. Heroin und LCD werden wir legalisieren, damit es jeder kaufen kann, die Menschen müssen die Wahl haben! Lasst sie auswählen – das ist die wahre Freiheit! Wir werden unsere Welt in eine Stadt der Verrückten verwandeln, in der ein Mann eine Mutter sein kann, nur weil bestimmte Männer Lust dazu haben, „Mama und Papa“ zu spielen und ein Kind zu adoptieren. Wo Kinder auf den Schultoiletten masturbieren. Wo Kirchen ihre Gebäude abreißen lassen oder an Bestattungsinstitute verkaufen. […]“

Quelle: Die Dornenkrone, Alexander Epp, Evangeliumskirche Glaubensgeneration. Anm.: Hervorhebungen von mir.

In einer Predigt aus demselben Jahr sprach Alexander Epp darüber, dass er bei einem Stadtfest ein Plakat einer dort für sich werbenden Homosexuellen-Initiative zerrissen hätte. Angesichts der durch und durch homophoben Einstellung der Evangeliumskirche Glaubensgeneration befremdet es sehr, wenn die Gemeinschaft noch immer nicht völlig als solche enttarnt worden ist. Alle benötigten Schriften sind ohne Einschränkung im Internet abrufbar und können ohne große Umstände online übersetzt werden.

Es ist schade, dass entsprechende Stellen bei der Bewertung der Gemeinschaft noch zu wenig Sorgfalt walten ließen.

Erfreulich ist, dass das Problem christlich-fundamentalistischer Hardliner zumindest von der Partei der Grünen erkannt wird. So äußerte sich kürzlich Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher zur problematische Haltung Evangelikaler zu Juden und Schwulen.

Stimmung gegen Homosexuelle ist mit keiner Integrationsleistung zu verrechnen und muss entschieden in allen Gesellschaftsschichten ohne Rücksicht auf Religionszugehörigkeit oder Abstammung entschieden bekämpft werden.

 
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ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
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Berühmte Juden
Literaturbesprechung
Antisemitische Vorfälle
Passion Christi
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Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Моисей Маймонид (1138-1204), "Мишней Тора", Законы царей 11:4

Но если придет царь из рода Давида, посвятивший себя, как и Давид, его предок, постижению Торы и исполнению заповедей согласно Письменной и Устной Торе, и заставит весь Израиль следовать ей и будет вести войны, заповеданные Всевышним, то он - вероятный Машиах. И если он преуспел во всем этом, и победил все окрестные народы, и построил Храм на прежнем месте, и собрал народ Израиля из изгнания, этот человек - наверняка Машиах. Если же ему не удалось совершить все это или если он погиб, то этот человек - несомненно, не тот, о ком говорила Тора, он просто один из достойных и благочестивых царей из дома Давида, и послал его нам Святой Творец, благословен Он, для того лишь, чтобы испытать нас, как сказано: "И некоторые из разумных потерпят поражение [в попытке принести избавление], чтобы [это испытания] очистило, прояснило и обелило [Израиль] до наступления конца времен, ибо срок этот еще не пришел" (Даниэль, 11:36).

 

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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
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