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Jugendherberge verweigert Aufenthalt der Glaubensgeneration

Die christliche Webseite „Ekklesia-Nachrichten“ berichtet am 04.02.2009 unter dem Titel „Jugendherberge verweigert Aufenthalt“ davon, dass die Evangeliumskirche Glaubensgeneration eine weitere Schlappe einstecken musste. Seit 8 Jahren würde die „Freikirche“ in der Jugendherberge „Am Wolfsberg“ in Nütterden Jugendfreizeiten anbieten. Nun wird eine weitere Anmietung durch den Betreiber unterbunden.

„Eine freikirchliche Gemeinde aus Duisburg („Glaubensgeneration“) hatte seit 8 Jahren eine Jugendherberge(„Am Wolfsberg“) in Nütterden gemietet, um dort die alljährliche Jugendfreizeit zu verbringen. Auf dem Programm waren Sport, Spaß und Gottesdienste.
Quelle: Ekklesias-Nachrichten.com, Jugendherberge verweigert Aufenthalt

Als Grund wurde angeführt, dass die Gemeinschaft unter Leitung Alexander Epp und seiner Frau Irina nicht der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland“ (ACK) angehört.

 „Diese sachfremde Erwägung der Jugendherberge erschütterte die Gemeindeleitung, da der Aufenthalt aufgrund der „Freikirchlichkeit“ abgelehnt wurde.“
Quelle: Ekklesias-Nachrichten.com, Jugendherberge verweigert Aufenthalt

Das Argument der Autoren, dass die Gemeinde aus  „russlanddeutschen Mitgliedern besteht und die noch auf keine lange Tradition, wie dem ACK, in Deutschland zurückgreifen können.“  kann jedoch nur schwer nachvollzogen werden. Für eine ACK Mitgliedschaft ist es nicht relevant, ob eine Gemeinschaft  aus russlanddeutschen oder hier geborenen Deutschen bestehe.


Dagegen erklärte Pfarrer Gerhard Haack, evangelischer Theologe aus der direkten Nachbarschaft zur Glaubensgeneration in einem Schreiben an die WAZ, welche Voraussetzungen u.a. vorliegen müssten, um eine Gemeinschaft zumindest umgangssprachlich als Sekte einstufen zu dürfen:

„Umgangssprachlich, legt er dar, könne man von „Sekte" sprechen, wenn eine Glaubensgemeinschaft weder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), einem Zusammenschluss der großen Kirchen und zahlreicher Freikirchen, angehöre noch der Evangelischen Allianz, einem entsprechenden Zusammenschluss auf evangelischer Seite.“

Ekklesias-Nachrichten sprechen nun von einer neuen Form von Diskriminierung von Christen und Russlanddeutschen, welche oft geleugnet wird, aber in diesem Fall ans Licht tritt. Der Jugendherberge ist aber sicherlich nur eines anzulasten, sie hätten die Tätigkeit der Gemeinschaft bereits in den vergangenen Jahren prüfen müssen. Schließlich ist die fundamentalistische Ausrichtung der „Freikirche“ bereits auf ihrer Internetseite zu erkennen.

Aussteiger und Kritiker warnen ebenfalls vor der Gemeinde .  Eine Mitgliedschaft in der ACK oder einem anderen etablierten Zusammenschluss würde an der Ausrichtung der Gemeinde jedoch nichts ändern.  Die Begründung des Betreibers geht demnach nicht weit genug.

So ist dem Buch „Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland “ von Oda Lambrecht und Christian Baars zu entnehmen, dass die Jugendfreizeit als Bekehrungsmittel genutzt wird. Ein Aussteiger berichtet:

 

„ […]dass seine Tochter am Sommercamp der »Glaubensgeneration« teilgenommen habe. »Als meine Tochter zurückkam, habe ich sie kaum wiedererkannt«, so Jakobs. Sie sei sehr still gewesen und habe sich von ihren bisherigen Freunden getrennt. Zu Weihnachten wünschte sie sich eine Bibel. Der Vater erzählt: »In den Wochen nach den Sommerferien hat uns irgendwann auch eine ihrer Lehrerinnen angerufen und um ein Gespräch gebeten, weil unsere Tochter immer, wenn etwas aus ihrer Sicht falsch gewesen sei, gesagt habe, das sei vom Teufel.« Gemeindeleiter Alexander Epp äußerte sich zwar zu sogenannten Befreiungsdiensten, lehnte anschließend aber auch hier eine Veröffentlichung seiner Stellungnahme ab. Die Jugend-Internetseite der »Glaubensgeneration « wirbt für die jährliche Freizeit: »In dieser Zeit bleibt keiner unberührt (...). Aktion, Spaß, Liegestütze für Nachtaktive und unbegreifliche Nähe Gottes.« Diese Freizeit bedeutet vor allem mehr Nähe zur Gemeinde, denn die jugendlichen Teilnehmer leben eine Woche lang Tag und Nacht ausschließlich mit anderen
Mitgliedern und Leitern der »Glaubensgeneration« zusammen.“

Quelle: Mission Gottesreich, Seite 42


Ein anderer Aussteiger:

 

„[…] berichtet von einer besonders heftigen Teufelsaustreibung. Die habe er während eines Jugendcamps erlebt. In der Halle einer Jugendherberge seien die Rollläden herunter gelassen und die Türen geschlossen worden […]. Nach stundenlangem Beten habe sich Alexander Epp hinter oder über die Jugendlichen gestellt, sie dabei angefasst und laut angeschrien, um die Dämonen auszutreiben.“

Quelle: Mission Gottesreich, Seite 41


Im Jargon der frommen Christen werden Bekehrungen von Jugendlichen dann so bezeichnet:

Viele Jugendliche hatten durch diese Freizeiten in den letzten Jahren zu Jesus gefunden und eine neues Leben begonnen.“
Quelle: Ekklesias-Nachrichten.com, Jugendherberge verweigert Aufenthalt


Nur zu verständlich, dass sich die Betreiber der Jugendherberge gegen solche Tätigkeiten unter ihrem Dach erwehren. Diesen dann Rassismus vorzuwerfen ist geradezu unverschämt. Die Jugendherberge hat in diesem Fall das Gegenteil getan, sie hat ein Zeichen gegen kulturellen Rassismus gesetzt. Denn die Glaubensgeneration nimmt eine diskriminierende Haltung gegenüber Homosexuellen ein, lehnt andere Glaubensrichtungen ab und schottet ihre Mitglieder, darunter auch Jugendliche gegen Außenstehende ab. Auch Gewalt gegen Kinder sieht die Gemeinschaft als legitimes Mittel der Kindeserziehung an.

Interessant ist auch, dass nicht der ACK gerügt wird, schließlich würde eineMitgliedschaft dort scheinbar viele Probleme lösen. Als christlicher Zusammenschluß ist dieser wohl über jede Kritik erhaben.

 
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Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
Wissen
Berühmte Juden
Literaturbesprechung
Antisemitische Vorfälle
Passion Christi
Glaubensgeneration
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Моше Хакоен из Торделлиса, "Эзер Хаэмуна" (14 век).

Во дни Мессии будет истинный мир во всем мире, как сказано у пророков Исайи и Михи. И сказано: "Не будут делать зла и вреда на святой горе Моей" (Ис. 11:9). И если Иисус и в самом деле был Мессией, то почему же эти пророчества до сих пор не исполнились?
 

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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

Wir wehren uns gegen Judenmission

 

     
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