Das Christentum: Eine auf Lügen basierende Religion

von Miriam Wölke

Was, wenn ich Nichtjude bin ? Wie oder wo finde ich mich da in G - ttes Konzept der Welterschaffung sowie der Menschheit wieder ?
Die Antwort darauf ist einfach: Gemäß dem Judentum hat JEDER Mensch auf dieser Welt eine Chance auf einen Platz in der Kommenden Welt (Olam HaBah) ! Normalerweise ist ein Nichtjude verpflichtet, die Sieben Noachidischen Gebote einzuhalten, wobei der Glaube an J. NICHT dazugehört. Der Rambam (Maimonides) betrachtete das Christentum als Götzendienst, doch bei dieser Ansicht gehen die Meinungen auseinander. Einige jüdische Gelehrte sind der Meinung, dass der Glaube an J. auf falschen Interpretierungen basiert, aber die Christenheit zumindest auf den Gedanken hat kommen lassen, dass es da einen G - tt gibt, welcher ALLES erschuf. Andererseits bedeutet dieses Statement nicht, dass das Christentum nun akzeptiert sei. Im Gegenteil, denn der christliche Glaube ist eine falsche Religion und bei der Ankunft des Meschiach werden gerade die Mitglieder der christlichen Religion zugeben, dass sie zwar das G - tteskonzept kannten, jedoch falsch interpretierten. .

Am letzten Sonntag gab Rabbi Tuvia Singer seine zweite Session einer insgesamt viermaligen Vortragsreihe zur Aufklärung über die Taktiken christlicher Missionare. Hierbei bezog er sich ganz besonders auf die Evangelikalen sowie weitere fanatische amerikanisch - christliche Gruppierungen. Im Prinzip aber waren alle angesprochen. Das Thema geht alle an, Christen sowie Juden, wobei es immer wieder erstaunlich ist, wieviele Juden so wenig über ihre eigene Religion wissen / lernen. Das Reformjudentum und der Säkularismus haben ganze Arbeit geleistet und die Juden immer mehr von den Prinzipien und Grundlagen ihrer Religion entfernt, sodass heutzutage große Unwissenheit herrscht.

Das Christentum basiert auf Lügen und Verdrehungen von Thorainhalten. So werden Mitglieder gewonnen, so wird missioniert, so werden Mitglieder bei der Stange gehalten und so wird das Machtmonopol KIRCHE aufrechterhalten ! Wenn J. zurückkommen täte, würde ihn der Schlag treffen, was da ein paar Nichtjuden aus dem JUDEN J. machte.

Tuvia Singer war in bester Vortragslaune und wenn ich ihn zum vorangegangenen Vortrag kritisierte, so erwies er sich am vergangenen Sonntag abend als brilliant.
Beginnen tat er mit einer chassidischen Story des Maggid aus Dubnov.
Es waren relativ viele Christen anwesend, denn auch sie waren zu der Vortragsreihe eingeladen worden. Jedenfalls lächelte man sein christliches Lächeln als eine chassidische Story angekündigt wurde. Diese gefallen den Christen immer ganz besonders gut und um den Inhalt und das Verstehen geht es dabei weniger; eher um irgendwelche Gefühle, die da aufkommen.

 

Die Story des Dubnover Maggd handelte von einem Königssohn, der da aus dem Palast seines Vaters entkam und in einen Wald lief. Auf seinem Weg durch den Wald sah er immer wieder Zielscheiben an den Bäumen. Und jedesmal befand sich ein Pfeil genau im Mittelpunkt der Zielscheibe. Ein perfekter Treffer, aber wer konnte so gut schiessen ?


Schließlich traf der Königssohn auf den vermeitlichen Schützen und als er diesen fragte, ob er wohl Superman sei, begann der zu lachen. Nein, was er tue sei lediglich den Pfeil in einen Baum zu schiessen und erst danach male er die Zielscheibe drumherum.
Und genau das sei es, was die Kirche seit Jahrtausenden mache.
Das christliche Lächeln auf den Gesichtern gefror.

Amerikanische Evangelikale hielten vor wenigen Tagen einen erneuten Kongress ab, auf dem einer ihrer führenden Vertreter feststellte, dass G - tt die Gebete der Juden NICHT erhört !
Zu wem sprach dann eigentlich Avraham ? Zu wem sprachen all unsere Vorväter und wer sprach zu ihnen, wenn nicht G - tt ?

Üblichwerweise denken derlei Christen nie zuviel nach, wenn es um willkürliche antisemitische Behauptungen geht. Die Juden bilden einen Störfaktor im Lügengebilder der Kirchen.

Über all die Jahre hinweg tat die Kirche zwei grundlegende Dinge:

1. Das Tanach (Thora, Propheten und Schriften) wurde so umgeschrieben, dass die Figur des J. als Meschiach auch ja hineinpasste. Ansonsten müsste man die Tatsache zugeben, dass die Thora überhaupt NIEMALS von J. spricht.

2. Das Leben des J. wurde dem Inhalt des Tanachs so angepasst, dass es auch ja in die Inhalte passte. Inhalte, welche wahllos aus dem Zusammenhang gerissen worden sind, und in Wahrheit völlig andere Aussagen wiederspiegeln.

Wie Kirche samt Missionare vorgehen ? Sie lieben es, die Bibel so hinzubiegen, dass ihre eigenen selbsterdachten Ideologien in den Context passen. Egal, wie und es werden Inhalte zurechtgebogen, was fast an Kriminalität grenzt. Durch eine jahrhundertelange Propaganda, hat die Kirche eine erfolgreiche Hirnwäsche ihrer Mitglieder hinter sich gebracht. Worte einfach ändern oder andere Worte in die Bibel schreiben, nur um zu zeigen, dass ein J. (ein Mensch !) G - tt sei. Wie absurd ist schon allein der Gedanke, dass ein Mensch die Stellung G - ttes einnimmt ?

Das Buch des Matthäus

Warum wird fortwährend gerade aus Matthäus zitiert ? Weil die Kirche behauptet, Matthäus sei Jude gewesen. Historischer Fakt ist hingegen, dass der Autor des Buches Matthäus unbekannt ist.
Sämtliche Bücher des Neuen Testamentes richten sich an eine eigene spezielle Zielgruppe. So sollte Matthäus die Juden missionieren oder Lukas die Griechen.
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Was mich total überraschte war, wieviele jüdische Zuhörer des Vortrages über all diese Fakten schon Bescheid wussten. Ich hingegen habe mich mit dem Christentum so gut wie nie auseinandergesetzt und mir war das alles gänzlich unbekannt.
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Das Buch Matthäus wurde ca. im Jahre 85 nach Beginn der Zeitrechnung verfasst und die Christen meinen, es enthalte Prophezeihungen. Weiterhin enthält es Thorazitate, jedoch falsch interpretiert.

Tuvia Singer präsentierte unterschiedliche Verse aus dem Tanach; ganz einfach um uns ein paar Beispiele kirchlicher Willkür zu nennen. Zum Beispiel aus Matthäus und Hoshea. Ich glaube es war Matthäus 13, wo ein Vers aus dem Buch des Propheten Hoshea zitiert worden war. In Wirklichkeit handelt es sich im Original um das jüdische Volk, doch die Kirche machte aus Pluralverben Singular, sodass es sich nur auf J. bezog.
Reine Fälschung a la Konrad Kujau !

Insbesondere das Buch der Propheten spricht immer wieder von der einzigartigen Beziehungen zwischen G - tt und Seinem Volk, den Juden. Ein Blick in die Schriften des Propheten Zechariah reichen aus: Dort heißt es, dass die Nichtjuden einmal zu den Juden kommen werden und zugeben, dass sie mit ihren relig. Thesen falsch lagen.

Das größte Problem ist, dass die Mehrheit der hebräischen Sprache nicht mächtig ist und so den Originaltext der Thora nicht imstande ist zu lesen und mit der Kirchenpropaganda zu vergleichen. Hinzu kommen unzählige verschiedene Bibelübersetzungen, in denen jede christliche Ausrichtung schreibt, was ihnen gerade bequem erscheint. So werden komplett andere Inhalte erzeugt und die Thora ist wie neugeschrieben. Und zwar so, wie es in die Kirchenideologie passt. Kein Wunder, dass die Juden da stören, denn sie sind es, die die Wahrheit kennen.

Die Christen beim Vortrag sassen teilweise perplex da, andere waren verärgert, wenige entschlossen sich zu gehen. Anstatt Tuvia Singer einmal herauszufordern, sassen sie nur da und brachten kein Wort heraus. Warum fehlte der Mut ? Auf der Straße bei unwissenden Juden zeigt man sich weniger zimperlich, aber sobald ein Jude daherkommt, der etwas von seiner Religion versteht, rennen die Missionare so schnell sie eben können.

Im Judentum sitzen wir nicht nur da und glauben so vor uns hin. Wir besitzen die Aufgabe, G - tt aktiv zu suchen und Seine Thoramitzwot zu erfüllen. Das Judentum ist eine Religion der Tat; Glaube allein hilft nicht.

Es wäre zu wünschen, dass sich Juden sowohl als auch Christen einmal mit den wahren Inhalten des Tanach auseinandersetzen und lernen, anstatt den falschen Kirchenideologien zu folgen. Dann wären wir in der Weltgeschichte einen immensen Schritt weiter.

Am nächsten Sonntag wird Tuvia Singer wieder sprechen. Dann von der christlichen Irrlehre über den jüdischen Talmud.

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Die Sache mit dem Gasthaus

 
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Das Theologen- bzw. Synodalvotum von 1980 spricht auch davon, es müsse ins Bewußtsein eindringen, daß man mit der kirchlichen Tradition, z.B. mit Luthers Schrift «Von den Juden und ihren Lügen» brechen müsse.

Das Dokument enthält die Sätze: «Wir sind zum demütigen Eingeständnis unserer eigenen Untreue und unserer eigenen Schuld gerufen. Denn im Blick auf das Verhältnis von Christen und Juden ist die Geschichte der Kirche eine fast durchgängige Verleugnung der nicht gekündigten Erwählung Israels.»

«Auf die Judenfeindschaft in der Geschichte unserer Kirche können wir nicht anders als mit Scham und Reue und der Bereitschaft zur Buße antworten.»

Gerhard Czermak, Christen gegen Juden

 

 

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