Sollen Juden missionieren ?

von Miriam Wölke

Ich fand diesen Kommentar eines Lesers interessant und bin der Meinung, dass er andere vielleicht auch interessiert. Deswegen stelle ich den Kommentar samt meiner Antwort in den Blog. Ursprünglich bezieht sich der Kommentar auf einen Artikel gegen christliche Missionare.

Ihr seid herzlichst eingeladen, auch Euren Senf dazuzugeben !
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Leser:

Als Christen haben wir nun mal den Missionsbefehl: "Gehet hin in alle Welt..."

Ich verstehe unter Mission allerdings nicht das Beschwatzen anderer Leute, sondern schlicht das Bekennen des eigenen Glaubens. So gesehen ist dein ganzer Blog (oder zumindest der Hamantaschen-Blog) nichts anderes als jüdische Mission und ich finde dies auch in Ordnung. Im Gegenteil, ich habe mich immer gewundert, wieso es keine jüdische Mission gibt, wo doch auch in den Psalmen immer wieder aufgefordert wird, den G´tt Israels allen Völkern bekannt zu machen.

Ich halte es einfach für unnatürlich, wenn man über das was einen bewegt nicht auch redet. Natürlich gehört dazu auch Taktgefühl und Respekt vor dem Glauben des Anderen.

 


Meine Antwort:

Mit "G - tt allen Völkern bekannt zu machen" ist KEINE MISSION gemeint, sondern vielmehr den Völkern zu verdeutlichen, dass es EIN G - TT war, der die Welt und alles andere erschuf. EIN G - TT ist der Erschaffer und IHM sollen wir huldigen und IHN anerkennen. Oder mit anderen Worten:
Die Völker sollen wenigstens das Prinzip des EINEN G - TTES erfahren und keinen Götzendienst betreiben.

Meine Güte, Ihr (die Kirche) dreht die Verse aber ganz schön durch die Mangel !

Ich betreibe keine jüdische Mission, sondern kläre über das Judentum auf. Nenne es "Judentum von A - Z" oder so ähnlich. Meine Absicht ist es nicht, jemanden zu konvertieren oder missionieren, sondern den Leuten die jüd. orthodox. Standpunkte zu erläutern.

Mission zu betreiben ist nicht jüd. Art, denn Jude zu sein bedeutet, nach den Thoragesetzen zu leben. Klar, gibt es säkulere Juden, doch wer zum Judentum konvertiert, der sollte sich bewusst sein, welcher Religion oder Volkszugehörigkeit er da beitritt. Halbe Geschichten oder "das ist mir zuviel" gilt nicht (siehe Talmud Traktat Gerim).

Wenn Konvertiten Schwierigkeiten haben sollten (und das ist durchaus der Fall bei Konvertiten genauso wie bei Baalei Teshuva - jenen geboren Juden, welche erst im späteren Verlauf des Lebens relig. geworden sind), diesen oder jenen Level zu erreichen, sollte zumindest das Endziel, diesen Level doch einmal zu erreichen, im Vordergrund stehen.

Das Judentum kann nicht jeden aufnehmen, der da gar nicht vorhat, die Thoragesetze einzuhalten, denn derjenige mag zwar nach jüd. halachischen Massstäben zwar Jude auf dem Papier sein, doch nicht in seiner Seele (Neschama). Sprich, es fand kein Austausch in eine jüd. Seele statt und somit ist derjenige "falsche" Konvertit nach wie vor Nichtjude.
 
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