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Religionsfreiheit und die Glaubensgeneration

Religionsfreiheit in der Glaubensgeneration

Immer wieder beanspruchen die Anhänger der „Evangeliumskirche Glaubensgeneration“, die Religionsfreiheit für sich und begründen so ihren heftigen, teils auf besondere Weise aufdringlichen Missionierungseifer.

Tatsächlich ist der Allgemeinen Erklärung der Menschenreche der UNO zu entnehmen:

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“

Dass ausgerechnet eine fundamentalistische, sektiererische Bewegung die Religionsfreiheit für sich vereinnahmt und unter diesem Denkmantel totalitaristische Ziele verfolgt, entbehrt nicht einer gewissen Komik. So stellt der Verein  „Verein Für soziales Leben“ (www.Kinder-Armut.de) fest:

„Eine Sekte ist eine totalitäre Weltanschauungsgruppe, wobei die Betonung auf totalitär liegt - so eine weit verbreitete Auffassung. Die Weltanschauung unterliegt der Religionsfreiheit; ein Totalitarismus jedoch nicht. Die Gruppe ist totalitär, wenn sie das Leben ihrer Mitglieder umfassend beherrscht oder beherrschen will.

Es muss dabei nicht neues religiöses Gedankengut verbreitet werden. Der Begriff Sekte im obigen Sinn trifft auch auf die Fundamentalisten der Weltreligionen zu.“

Dabei schreiben Oda Lambrecht und Christian Baars in ihrem Buch „Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland “ an:

„Der Referent für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche im Rheinland, Andrew Schäfer, beobachtet, dass sich die »Glaubensgeneration «immer stärker nach außen abschotte. Der Düsseldorfer Pfarrer hat auch den Eindruck, dass die Kontrolle der Mitglieder in den vergangenen Jahren zugenommen habe und sich inzwischen auf viele Lebensbereiche erstrecke.“

[…]
„Der Leiter versuche, die Mitglieder der »Glaubensgeneration« abzuschirmen. Die meisten würden deshalb ihre Freizeit fast ausschließlich in der Gemeinde verbringen. Wer die Überzeugungen der Gemeinschaft nicht mehr uneingeschränkt teile oder die Gemeinde sogar verlassen habe, bekomme den Druck des Gemeindeleiters zu spüren.“

Für den Gemeindeleiter Alexander Epp und seine Anhänger ist Religionsfreiheit offensichtlich eine Einbahnstraße, die dazu bestimmt ist seine Gemeinde anwachsen zu lassen. Andere Religionen lehnt er ab, Andersgläubige will er bekehren.

Er selbst negiert die Religionsfreiheit demnach selbst, denn zu dieser gehört auch die Möglichkeit eine Glaubensgemeinschaft ohne Druck wieder verlassen zu können, die Überzeugungen der Gruppe nicht zu teilen oder seine eigenen Wertvorstellungen nicht offen zu zeigen.
 
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Sekten-Info NRW wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und berät unabhängig und kostenlos.


Evangelische Kirche im Rheinland
Referat Sekten und Weltanschauungsfragen
Andrew Schäfer (Landespfarrer)
Graf-Recke-Straße 209
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Tel.: 0211 - 36 10 252
E-mail: info@sektenfragen.de
URL: www.ekir.de

Das Referat Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der evangelischen Landeskirche.

Bischöfliches Generalvikariat Essen - Arbeitsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen
Gary Albrecht, Klaus Gerhards
Zwölfling 16, 45127 Essen
Tel. 0201 / 22 04 28 0 oder 0201 / 22 04 610 

Die Arbeitsstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der katholischen Landeskirche.

Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
Wissen
Berühmte Juden
Literaturbesprechung
Antisemitische Vorfälle
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Glaubensgeneration
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Р. Хаим Соловейчик (from D.Berger, M.Wyschgorod "Jews and Jewish Christianity")

Однажды р. Хаим Соловейчик, ехавший в нью-йоркской подземке, стал невольным свидетелем разговора между группой молодых евреев и миссионером. Когда один из евреев сказал, что доверяет суждению мудрецов Талмуда, не признавших Иисуса Мессией, миссионер возразил: "Как же вы можете им доверять, если величайший из них, р. Акиба, ошибочно провозгласил Мессией Бар-Кохбу?". Его еврейские собеседники затруднились с ответом. Тогда р. Хаим повернулся к миссионеру и сказал: "Позвольте, а почему Вы так уверены, что р.Акиба ошибся, и что Бар-Кохба не был Мессией?" "Но это же очевидно!" - воскликнул миссионер. "Ведь он же умер, а Избавление так и не наступило!"
 

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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

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