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Lea Fleischmann (* 1947 in Ulm) ist eine deutsch-israelische Autorin.
Als Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, wurde Fleischmann in einem Lager für Displaced Persons bei Ulm geboren, und wuchs im Lager Föhrenwald in Wolfratshausen auf. Sie studierte in Frankfurt am Main Pädagogik und Psychologie, gründete eine Familie und unterrichtete von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst an der Berufsschule. 1979 gab sie ihren Job als Studienrätin auf und wanderte, ohne ihren Mann, aber mit zwei Kindern, nach Israel aus. 1980 veröffentlichte sie ihr viel beachtetes Buch „Dies ist nicht mein Land“ (Nachwort von Henryk M. Broder), in welchem sie mit Deutschland abrechnete und äußerte dass Juden dort nach dem Holocaust nicht mehr leben könnten.
1992 richtete sie eine kulturelle Begegnungsstätte ein, die 2001 aufgrund der zweiten Intifada geschlossen werden musste. Sie lebt heute in Jerusalem. - Dies ist nicht mein Land (1980)
- Ich bin Israelin. Erfahrungen in einem orientalischen Land (1982)
- Nichts ist so, wie es uns scheint. Jüdische Geschichten (1985)
- Abrahams Heimkehr. Geschichten zu den jüdischen Feiertagen.
- Schabbat (1994) ISBN 3-502-15205-5
- Gas - Tagebuch einer Bedrohung (1991)
- Rabbi Nachman und die Thora (2000) ISBN 3-502-15206-3
- Meine Sprache wohnt woanders (mit Chaim Noll) (2006) ISBN 3-502-15023-0
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