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Avi Snyder über die Taktiken der Rabbiner

Am 25.05.2006 fand eine kleine Konferenz der Juden für Jesus in Essen statt. Avi Snyder, der für den Aufbau der Organisation in der ehemaligen Sowjetunion zuständig war und nun auch für Deutschland verantwortlich ist, war auch anwesend und hielt einen Vortrag. In seiner etwa 1 stündigen Rede sprach er in bekannter Rhetorik u.A. davon, dass die Rabbiner wissentlich bestimmte Dinge aus den jüdischen Lehren zu tilgen versuchen. Dieser Artikel ist der Versuch, einen Einblick hinter die Rhetoriken der Juden für Jesus zu bekommen.

Weiterführende Links:

Jesaja 53
Jesaja 53 - Der leidenden Gottesknecht
Jews for Judaism - Library: Isaiah 53 (englisch)
Michael Hilton - Jesaja und das Bild vom leidenden G'ttesknecht
Исаия 53 - Страдающий раб Господа (russisch)

Zu christlichen Quellen
Rückweisung von christlichen "Beweistexten"
Der Messias des "Judentum"
 
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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 

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