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Die Personifizierung des "Heiligen Geistes".

Der Glaube an die Person des heiligen Geistes ist nahezu so alt, wie das Christentum selbst. Der heilige Geist ist, so die Annahme des Christentums, eine Person die erst nach der Lebzeit Christi in Erscheinung tritt.
Das Judentum, so die Annahme, kennt den heiligen Geist nicht.
Allein durch Opfergaben ist die Wirkung G'ttes spührbar.
Dies kann nicht richtig sein. Im Tanach wird der Heilige Geist als "Ruah HaKodesh" bezeichnet, der heilige Geist bezeichnet so, die Gegenwart G'ttes, insbesondere wenn diese Gegenwart einem Gläubigen bewusst wird.
"Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir". (Psalm 51,13)
"Aber sie waren widerspenstig und betrübten seinen heiligen Geist; darum ward er ihr Feind und stritt wider sie". (Jesaja 63,10)
An zahlreichen anderen Stellen des Talmuds wird über seinen heiligen Geist berichtet. Von einer Person ist jedoch zu keinem Zeitpunkt die Rede.
Dagegen findet sich im neuen Testament, in der uns vorliegenden nicht konkordanten übersersetzung diese Begriffskombination beinahe 100 mal. Dies ist sehr erstaunlich. Der heilige Geist, oder eher die Person dessen firmiert hier nun unter der griechischen Bezeichnung "Hagion Pneumas"
Bezüge zur nordischen Mythologie sind klar erkennbar, "Fimbultyr" z.B. ist ein unsichtbarer Geist des Nordens, der Wunder tut und Reiche erschafft.
Solche Lehren stellen einen starken Kontrast zur hebräischen Weltsicht und vor allem zur Sicht Jesu dar. 
Jesus, ein strenger Monotheist, lehrt "Und wer immer ein Wort wider den Menschensohn sagt, dem wird vergeben werden. Wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden."
Diese nur all zu gern von Kirchen ignorierte Aussage stellt einen Widerspruch zur eindeutig nicht biblischen Trinitätslehre dar. G'tt dem Vater, G'tt dem Sohn und G'tt dem heiligen Geist werden nicht nur unterschiedliche Wirkungsbereiche und Funktionen zugewisen, nämlich die im Himmel, auf Erden und in unserem Geist, sondern Jesus selbst klärt uns über seine Stellung in G'ttes Königreich auf. Er ist G'tt, seinem Vater (Abba) unterstellt, der Vater ist sein Elohim, der Heilige Geist lediglich eine andere Ausdrucksform für Ihn.
Deswegen sind Handlungen gegen den Vater, der als Heiliger Geist bezeichnet wird, anders zu bewerten und abzustrafen, als gegen den Ihm unterstellten Sohn.
Der Heilige Geist ist demnach weder Person, noch eine eigenständige mystische Kraft. Er ist lediglich eine andere Ausdrucksform, eine andere Beschreibung für G'tt den Herrn, den Vater, Elohim. |
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Es ist nicht vertretbar "Juden mit den außerhalb des biblischen Gottesglaubens stehenden Menschen und Völkern gleich zu stellen, noch den ihnen fehlenden Glauben an Jesus zum entscheidenden Kriterium für ihre Zugehörigkeit zu Gott und zum Bereich seines Heils zu erklären“ [...] „Unbestritten bleibt für Paulus bei alledem, dass Israel auch weiterhin in besonderer Weise mit Gott verbunden ist, obwohl es sich in seiner Mehrheit der Botschaft von Jesus als seinem Messias und Herrn verschloss: Es ist aufgrund der ihm von Gott verliehenen Heilsgaben (Röm 9,4f) bleibend erwählt und damit Gottes Volk (Röm 11,2). Die weltweite Völkermission ist der endzeitlichen Sammlung Israels zugeordnet als deren Vorbedingung. Weder ist Israel vom Heil getrennt, noch ist es eingeebnet in die Völkerwelt – als ein Volk unter anderen. Grundsätzlich bleibt der Auftrag zur Sammlung Israels als des Gottesvolkes des Anfangs bestehen (Gal 2,7); aber er ist hinsichtlich seiner Durchführung geschieden vom Auftrag zur weltweiten Völkermission.“ Evenagelische Kirche in Deutschland - Denkschrift "Christen und Juden" |
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