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Kein schlechter Traum

Kein Schlechter Traum - Ein Bericht über die Tätigkeit der GlaubensgenerationEs ist ein rauer Herbstabend, die Umgebung der evangelischen Kirche, gegenüber dem Duisburger Arbeitsamt ist um diese Jahreszeit nahezu menschenleer, an diesem Abend ist sie es nicht. Langsam versammelt sich eine Gruppe von Menschen um die Kirche, Autos fahren vor, ein Frauengrüppchen stimmt sich mit auf den Abend, die Nacht ein. Irgendwann bilden die Menschen einen Halbkreis, ein Mann heizt der Gruppe ein. Was jetzt kommt ist ein schauriges Ritual. Die Menschen holen Fläschchen mit einer seltsamen Flüssigkeit hervor, beten sich in fremden Zungen bis zur Ekstase und laufen dabei um das Gebäude herum, dabei beschmieren Sie die Kirche mit dem mitgebrachten Salböl und beten dabei mit geschlossenen Augen laut vor sich hin.

Was wie ein schlechter Traum klingt ist für die Menschen aus der Glaubensgemeinschaft, um Alexander Epp herum normal. Gebetsabende, an denen solche Gebetsrituale zelebriert werden sind keine Seltenheit. Für Gewöhnlich trifft man sich hierzu in den Räumen der katholischen Kirche am Werthacker, dort stört es niemanden, wenn sich Menschen auf den Boden fallen lassen, hysterisch schrein, lachen oder Dämonen ausgetrieben werden. Die festen Mauern lassen kaum ein Geräusch nach draußen dringen, das Kreuz über dem Pastor verleiht der Angelegenheit etwas theologisch Korrektes und die in rot gekleideten Wachen, vor der Tür der Kirche vermitteln ein Gefühl der Sicherheit.

Allein die Kameras stören beim ersten Betrachten einwenig, doch sie sind unabdingbar und zugleich gefährlich. So zeigen einige Filme das, was nicht an die öffentlichkeit kommen sollte. Ein Mann, der offensichtlich einen epileptischen Anfall erleidet, sich auf dem Boden wälzt, aber keine Hilfe bekommt, die Show1 geht weiter, wird nicht abgebrochen, der Mann nach draußen gebracht. Ein anderes Video, eines aus dem Jugendcamp2 der Gemeinschaft zeigt wie Jugendliche, auf den Knien stehend weinen und dabei aus vollem Halse schreien. Gefilmt und Dokumentiert wird alles, bei jeder Aktivität läuft die Kamera mit, es wird aufgezeichnet, CDs und DVDs am Kircheneingang verkauft und nun auch noch eine TV-Sendung für den Sender CNL produziert. Man braucht Material und dieses Material wird auch geliefert.

Doch kommen wir zurück zu unserer Kirche am Arbeitsamt und der Menschenmasse davor. Der Grund für die Verlagerung der oben erwähnten Zeremonie an die öffentlichkeit ist der Antrag der „Glaubensgeneration e.V.“, so nennen sich die meist russischen Aussiedler, die Kirche und das Grundstück drum herum zu erwerben. Solche Anträge wurden schon mehrmals gestellt, bislang gelang es jedoch, nicht ohne das Einwirken der Sektenbeauftragten, alle Anträge zurück zu weisen. Trotz aller Proteste stellte die Stadt Duisburg das ehemalige Jugendzentrum an der Nauheimer Straße unter die Nutzung der Sekte.

Das Jugendzentrum befindet sich in einem sozialen Brennpunkt, die Umgebung ist geprägt durch sozialschwache Familien, Drogenabhängige, Kriminelle. Es ist eines der Beispiele für Ghettoisierung, von denen man im Fernsehen so oft hört. In dem nahe gelegenen Park wurden zwei junge Mädchen vergewaltigt, trotz allem macht man sich wenig Sorgen, das Gottvertrauen ist hoch wie nie, denn was andere Menschen aufhorchen oder gar zurück schrecken lässt, dass gibt den Menschen in der „Glaubensgeneration“ neuen Mut und Hoffnung. Sie sehen sich selbst als die Elite, die Kämpfer Gottes, als Fundmentalisten, als Radikale, als die wahren Christen und dies alles aus ihrer Sicht vollkommen zu Recht.

Alexander Epp hat inzwischen einen Anwalt engagiert, der für seine "Kirche" auch ein "angemessenes" Domozil einklagen soll.

 

 

 

1 Rheinhausen Halle, 2004
2 Jugendcamp, 2003

 
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Das Referat Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der evangelischen Landeskirche.

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Die Arbeitsstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der katholischen Landeskirche.

Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
Wissen
Berühmte Juden
Literaturbesprechung
Antisemitische Vorfälle
Passion Christi
Glaubensgeneration
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Р. Хаим Соловейчик (from D.Berger, M.Wyschgorod "Jews and Jewish Christianity")

Однажды р. Хаим Соловейчик, ехавший в нью-йоркской подземке, стал невольным свидетелем разговора между группой молодых евреев и миссионером. Когда один из евреев сказал, что доверяет суждению мудрецов Талмуда, не признавших Иисуса Мессией, миссионер возразил: "Как же вы можете им доверять, если величайший из них, р. Акиба, ошибочно провозгласил Мессией Бар-Кохбу?". Его еврейские собеседники затруднились с ответом. Тогда р. Хаим повернулся к миссионеру и сказал: "Позвольте, а почему Вы так уверены, что р.Акиба ошибся, и что Бар-Кохба не был Мессией?" "Но это же очевидно!" - воскликнул миссионер. "Ведь он же умер, а Избавление так и не наступило!"
 

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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 

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