Zeugnis einer Zwangstaufe aus dem Mittelalter

Zwangstaufen im Mittelalter liefen nach einem bestimmten Muster ab, es gab besondere Rituale und Texte. Den uns hier vorliegenden Text musste jüdische Täuflinge sagen.

"Hiermit widersage ich jedem Ritus und Beobachtung der jüdischen Religion, indem ich all ihre Zeremonien verachte, die ich früher gehalten habe. Ich werde in der Zukunft keines dieser Riten oder Feiern einhalten, noch irgendeine Gewohnheit meiner früheren Verirrungen... Ich verspreche nie wieder zurückzukehren zum Erbrochenen des jüdischen Aberglaubens. Ich werde allen Umgang mit anderen Juden meiden und meinen Freundeskreis nur unter Christen haben.

Wir werden nichts zu tun haben mit den unter einem Fluch stehenden Juden, die ungetauft bleiben. Wir werden keine Beschneidung am Fleisch praktizieren, noch das Passah-Fest oder den Sabbat oder irgendein anderes Fest feiern, das mit der jüdischen Religion zu tun hat... Was Schweinefleisch angeht versprechen die Regel einzuhalten, dass wir, wenn wir durch lange Gewohnheit kaum fähig sind, es zu essen, nicht weil wir wählerisch sind oder durch einen Irrtum die Dinge zu essen verweigern, die mit demselben gekocht sind... Und wenn man uns dabei antrifft, irgendeiner dieser Regeln, die wir jetzt erwähnt haben, zu brechen... dann soll der, der bei dieser übertretung gefunden wird, entweder zugrunde gehen durch die Hand eines unserer Kameraden, indem er verbrannt oder gesteinigt wird, oder [falls unser Leben geschont bleiben soll], wir sollen unsere Freiheit verlieren und du wirst uns mitsamt unserem Besitztum wem auch immer übergeben in die ewige Sklaverei.

Ich widersage dem gesamten Gottesdienst (engl. workship) der Hebräer, der Beschneidung, ungesäuertem Brot, allen hebräischen Festen, ihre Opfer, Gebete, Speisen. Und ich widersage absolut jedem Brauch und Einrichtung des jüdischen Gesetzes, in anderen Worten, ich widersage absolut allem Jüdischen.
Ich verfluche den Oberrabiner und alle neuen bösen Doktoren der Juden und ich glaube und bekenne die gesegnete heilige Jungfrau Maria, die Ihn geboren hat nach dem Fleisch, und die eine Jungfrau geblieben ist, dass sie wirklich und tatsächlich die Mutter Gottes ist, und ich ehre und verehre sie wahrhaftig als die Mutter des ins Fleisch gekommenen Gottes, und als die Dame und Herrin aller Schöpfung.

Wenn ich vom geraden Weg abweiche in irgendeiner Weise den heiligen Glauben beschmutze, und versuche, irgendwelche Riten der jüdischen Sekte zu halten oder sonst irgendwie das, was ich jetzt geschworen habe, breche... so sollen alle Flüche des Gesetzes auf mich fallen... Mögen auf mich und auf mein Haus und alle meine Kinder all die Plagen fallen, die ägypten heimgesucht haben, und zur Erschreckung anderer möge mich zusätzlich das Schicksal von Dathan und Abiram treffen, so dass die Erde mich lebendig verschluckt, und nachdem ich dieses Leben verlassen habe, werde ich dem ewigen Feuer übergeben werden, in der Gemeinschaft mit dem Teufel und seinen Engeln; und wenn ich ankommen werde vor dem Gericht des furchtbaren und herrlichen Richters, unseres Herrn Jesus Christus, möge ich zu der Gemeinschaft derer gezählt werden, denen der herrliche und schreckliche Richter sagen wird: "Geht weg von mir, ihr übeltäter, in das ewige Feuer das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist."


James Parkes, The Conflict of the Church and the Synagoge, S.394-399 zit. in Brown Our Hands S.95
 
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"Von protestantischer Seite wurden in den folgenden Jahrzehnten noch eine Reihe von Dokumenten verabschiedet, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Judentum und Israel beschäftigen: vom Ökumenischen Rat der Kirchen, vom Lutherischen Weltbund und der Niederländisch-Reformierten Kirche.44 Das nächste wesentliche westdeutsche Dokument scheint, nach Einberufung der Studienkommission «Kirche und Judentum» (erst) 1967, die von dieser erarbeitete ausführliche Studie «Christen und Juden» des Rates der EKD aus dem Jahre 1975 zu sein. Jetzt will man die Begegnung mit dem jüdischen Glauben zum besseren Verständnis des eigenen: ein Novum. Aber bis dahin war es ein weiter Weg, und von einem befriedigenden Verhältnis kann selbst heute erst in Ansätzen die Rede sein."

Christen gegen Juden, Gerhard Czermak

 
Der griechische Satiriker Lukian (Lucian) von Samosata (120-ca.180 n. Chr.) schrieb um das Jahr 170 De morte Peregrini, 11 "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden, und in alle Ewigkeit leben würden: daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den großen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, und ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen, und nach seinen Gesetzen zu leben."
 

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