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Eine zweifelhafte Ehre

Kol Hesed druckt einen Artikel illegal ab Eine zweifelhafte Ehre wurde mir zu Teil, als ein aufmerksamer Leser einen meiner Artikel in der messianischen Zeitung Kol Hesed wiederfand. Auf Seite 1 ein oberflächlicher Artikel darüber wie Juden bezeichnet werden. Auf Seite 2 an erster Stelle, mein Artikel, volle Länge, 80 Zeilen, kein Hinweis auf den Autor, auf das Copyright. Natürlich hat mich niemand gefragt, niemand in Kenntnis gesetzt.

Auf Seite 6 dann die traurige Gewissheit über die Methoden der Kol Hesed Redaktion. Ein Artikel in voller Länge, entnommen der russisch-sprachigen Webseite „Evreimir.com“. Im Impressum dann der Hinweis auf das eigene Copyright, was wohl auch meinen Artikel mit einschließt.

Die Zeitschrift Kol Hesed wird vertrieben und herausgegeben von der in Düsseldorf ansässigen messianischen Gemeinde „Beit Hesed“. In russischen Medien bezeichnet sich die Gemeinschaft als jüdische Gemeinde, Pastor und Redakteur der Zeitung Kirill Swiderski bezeichnet sich gern als Rabbiner, vorzugsweise in jüdischen Kreisen, in christlichen darf es aber auch Pastor heißen. Finanziert werden die Judenmissionare von der millionenschweren „Chosen People Ministries“, die nicht nur Pastor Swiderski und seine Frau zu ernähren scheint, sondern auch seinem Sohn die Ausbildung und den Aufenthalt in Kalifornien finanziert.

Zwar sind Herr Swiderski und ich spätestens seit unserem Fotoshooting auf einer Demonstration in Düsseldorf so etwas wie „Kumpels", aber soviel Nähe zu Ihm und seinem Käseblatt war mir dann doch zu viel. Also setze ich mich hin und formuliere eine höfliche und vollkommen ernst gemeinte Mail an Kirill und bat Ihn um eine Stellungnahme. Anstelle einer ebenso gemeinten Antwort erhalte ich Post von „Dr. Elena Rudozub“, dem Hausdrachen der Beit Hesed, der sich nun nicht mehr als Layouter, wie im Impressum angegeben entpuppt, sondern als „Sekräterin“. Heutzutage nennt man das wohl Bürokratie-Abbau und Elena beglückt mich mit 3 Mails aus denen ich zwar nicht erfahre in wessen Auftrag Sie mir schreibt, jedoch dass „Wir [Beit Hesed] und alle messianischen Gemeinden in Deutschland und auch weltweit beten für Sie“. Sie degradiert mich von „Lieber Roman“, über „junger Mann“ zu „Armer Junge“ und versichert mir, dass ich nicht nur Sie „ (...) sondern Millionen an Jeschua Gläubigen beleidigt [habe]. Darunter zum Beispiel Isaak Newton oder Albert Einstein...“*.

Auch nachdem Frau Dr. von mir Auszüge aus dem Urheberrechtsgesetz übersandt bekommen hatte, drohte Sie mir weiter damit, für mich zu Jesus zu beten. Wir werden die Sache, also leider anders klären müssen. Nur befürchte ich, dass eine Einstweilige Verfügung und Schadensersatzklagen unsere „Freundschaft" nicht gerade positiv beeinflussen werden.


* Anmerkung der Redaktion: Albert Einstein war Agnostiker, Newton kein Jude, beide sind lange vor meiner Geburt gestorben.

 
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Р. Меир бен Симон Хамеери (13 век), "Милхемет мицва"

Иисус провозгласил себя царем, и утверждал, что к нему относится сказанное пророком: "Cе, царь твой грядет к тебе, праведный и спасающий и кроткий, сидящий на ослице и молодом осле" (Зах 9:9). Но при этом он признавал над собой власть Кесаря, и платил подати мытарю. Разве это царское поведение? Как может это быть правдой относительно царя-Мессии, о котором пророки говорили, что он будет вознесен над всеми земными царями, которые будут ему покорны - и среди которых, разумеется, не будет такого, которому сам мессия платил бы подати? Наоборот, все земные цари подчиняться ему, как сказано в псалме, который, согласно мнению самих христиан, говорит именно о Мессии: "И поклонятся ему все цари, и все народы будут служить ему" (Пс 71:11). Этот же человек, напротив, сам был покорен другим царям.

 

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"Der „Missionsbefehl“ bzw. „Taufbefehl“ (Mt 28,19) rechtfertigt keine Mission von Nichtjuden an Juden, sondern er fordert die Apostel auf, sich (als Juden, die sie sind) den nichtjüdischen Völkern ‚missionierend’ zuzuwenden, um sie in die Nachfolge zu rufen, sie zu taufen und die Gebote Jesu zu lehren. Unter „allen Völkern“ sind die nichtjüdischen Völker zu verstehen. Es geht also um die Begründung der jüdischen „Heidenmission“ durch Jesus.

Im Neuen Testament gibt es keinen Beleg für eine heidenchristliche Mission an Juden. „Kommt das Neue Testament auf die Welt der Völker zu sprechen, so sind die Völker in der Regel Gegenbegriff (Relationsbegriff) zu Israel. Die Völkerwelt wird von Israel her anvisiert“ (Georg Eichholz, Begriff „Volk“ im Neuen Testament, in: ders., Tradition und Interpretation, München 1965, 79).

Der Ratsvorsitzende Manfred Kock hat dies vor der EKD-Synode 1999 deutlich gemacht: „Israel ist der erste Zeuge Gottes vor der Welt und seiner Bestimmung nach ‚Licht der Völker’ (Jes 42,6; 49,6). Die Kirche hat ihre Sendung (Mission) an die Völker in Teilnahme und Teilhabe an dem Zeugendienst Israels vor der Welt zu verstehen. Israel und die Kirche sind gemeinsame Zeugen Gottes vor der Welt. Die Beauftragung der Kirche zur Mission richtet sich nicht an Israel, sondern nach Mt 28 an die ‚Völker’. Damit ist nicht Israel gemeint, damit ist Israel auch nicht mitgemeint. Deshalb ist die Sendung der 12 Jünger an Israel (Mt 10,4 f.) von der Mission an die Völker (Mt 28,16 -20) zu unterscheiden. In der Sendung Jesu an Israel geht es um die Umkehr im Bund, die Umkehr im Vaterhaus. Davon ist zu unterscheiden die den Jüngern seit der Auferweckung des Gekreuzigten aufgetragene Mission an alle Völker. Judenmission würde fälschlich voraussetzen, Israel sei von Gott verworfen, auf die Stufe der ‚Völker’ zurückgefallen“ (Unsere Zeit in Gottes Händen. Bericht des Rates der EKD, 1999)."

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Die "Absage an Begriff und Sache christlicher Judenmission"

 
Der griechische Satiriker Lukian (Lucian) von Samosata (120-ca.180 n. Chr.) schrieb um das Jahr 170 De morte Peregrini, 11 "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden, und in alle Ewigkeit leben würden: daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den großen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, und ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen, und nach seinen Gesetzen zu leben."
 

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