| |
Wer wird als Sekte bezeichnet?
|
|
Was lässt eine Gemeinschaft „versekten“? Ein Leitfaden*. Es gibt ein Geflecht von Kriterien. Wenn mehrere zutreffen, dann wird man sagen können, dass die jeweilige Gruppe in der Gefahr steht, zu „versekten“:
• Die Gruppe ist klar ausgerichtet auf eine Führerfigur oder Führerideologie. Die Führungsfigur ist eindeutig „Pastor“ Alexander Epp, dem von der Gemeinschaft die Fähigkeit zugesprochen wird Krankheiten zu erkennen und als ein „Mittler“ zwischen Einem und Gott heilen zu können. Seine Auslegung der Bibel wird als die einzige richtige angesehen. Gläubige verehren ihn als einen von Gott gesalbten Mann. Seine Präsenz und Einfluss sind überwältigend. Gleichzeitig tritt Alexander Epp als Vereinsvorstand auf. Anders, als etwa in Körperschaften wurde er nicht von den Mitgliedern in sein Amt gewählt bzw. vom Vorstand eingestellt, sondern hat seine eigene Gemeinde gegründet und hat den Vorsitz inne. Er führt sie als quasi Familienbetrieb. • Sie bindet ihre Anhänger eng an sich bzw. an das eigene Heilskonzept. Durch Hauskreise, Gebetsabende, Gottesdienste, die Kinder- und Jugendarbeit wird das häusliche Leben der Mitglieder in die Kirche verlagert und die Menschen so in eine strenge Hierarchie eingebunden und im höchsten Masse abhängig gemacht. • Es gibt kein soziales oder diakonisches Engagement. Es gibt kein unmittelbares Engagement, alle angeblichen sozialen Dienste finden in entfernten Ländern statt oder dienen dazu, weitere Mitglieder für die Gemeinschaft zu mobilisieren. Diesen Missstand versucht die Gemeinschaft mittlerweile zu beseitigen. • Die Gruppe sieht sich von Feinden umstellt und weiß eher zu sagen, wogegen sie ist, als wofür sie eintritt. Die Feinde Christi werden überall gesehen, im Staat (der nicht christlich orientiert ist - siehe Predigt), in den großen Kirchen, in der Gemenschaft selbst. Synagogen werden unter Berufung auf die Bibel als Teufelsversammlungen bezeichnet und ausgetretene Mitglieder als vom Bösen besessen dargestellt. Im privaten Briefverkehr äußerte Alexander Epp sogar die Vermutung, dass jüdische Gemeinden zum Ausforschen seiner Vereinigung aufriefen um ihn im Internet zu diskreditieren. • Kritik ist weder innerhalb noch von außen möglich. Wer Fragen stellt, wird gemieden oder verteufelt. • Wer die Gruppe verlassen will, wird bedroht; Aussteiger oder Abtrünnige werden tyrannisiert. Abtrünnige werden aus der Gemeinschaft entfernt, man schüchtert sie und deren Familien ein. Ein besonders bemerkenswerter Fall ist der eines 23. Jährigen. Nach einem kontroversen Gespräche mit Alexander und Irina Epp über Glaubensfragen, wurde er und seine inzwischen Frau, als besessen bezeichnet. Als er sich weigerte seinen Standpunkt abzulegen wurden beide aus der Gemeinschaft entfernt.
Später äußerte er öffentlich Kritik an der Gemeinschaft, diese reagierte mit den üblichen Drohungen, als diese erfolglos blieben, starteten Mitglieder der Glaubensgeneration eine beispiellose Verleumdungs-Kampagne gegen ihn, wobei sie sogar eigens dafür eine Webseite ins Leben riefen und seine persönliche Daten ins Internet stellten.
Auch heute wird seine Familie aufgefordert sich die Standpunkte der Gemeindelehre anzueignen, sich zu bekehren und wieder in die Gemeinschaft einzutreten.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn angesichts dessen von der Glaubensgemeinschaft behauptet wird:
„Das witzige ist das es ganz und gar nicht schwer ist [Anm. auszusteigen], den man brauch ja nichtmal Auszusteigen wenn man kommen und gehen kann wie man will. Es gibt keinen einzigen Menschen in der "Glaubensgeneration" der nicht aus freiem willen kommt. Es wird keiner gezwungen und wenn man nicht mehr kommen will dann kommt man einfach nicht. Keiner wird einen Terrorisieren und hat es auch noch nie jemand aus der Glaubensgeneration" getan.“
Selbstverständlich und dies hat auch niemand behauptet kann die Glaubensgeneration niemanden dazu zwingen ihre Veranstaltungen aufzusuchen, doch allein der stetig sanfte Druck ist belastend genug. So äußert sich in Rahmen eines WDR-Berichts ein Sektenbeauftragter zur Glaubensgeneration und sagte "Die greifen mit klaren Anweisungen in das Privatleben ein" und umschrieb so, vorsichtig den allumfassenden Einfluss der Gemeinschaft auf ihre Mitglieder.
Der theologische Sektenbegriff Sekte bedeutet in theologischem Zusammenhang die Abspaltung von einer großen Kirche. Aus der Sicht dieser Kirche hat die abgespaltene Gruppe den Boden des gemeinsamen Glaubens verlassen oder die alten Glaubenswahrheiten verändert und ist somit zur „Sekte“ geworden. Meist verschlechtert sich die Beziehung zwischen beiden soweit, dass die Sekte ihrer Mutterkirche jegliche Glaubwürdigkeit abspricht und für sich selbst beansprucht, den einzig wahren Weg zu Gott oder zum Heil des Menschen zu kennen. Häufig fordert sie von ihren Anhängern totale Unterordnung. Die Glaubensgeneration kann demnach gesellschaftlich, als auch theologisch als eine Sekte bezeichnet werden.
* Die Macher von Die-Wahrheit.org haben bei der Erstellung ihrer Webseite nicht bemerkt, dass die Definitionkriterien nicht durch ihre Kritiker erstellt worden sind, sondern direkt aus dem Leitfaden (Kompakt-Info) der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen stammen.
|
|
|
|
|
|
Sie suchen professionelle und unabhängige Hilfe und Beratung?
Sekten-Info NRW e.V. Rottstraße 24 45127 Essen Tel.: 0201 - 23 46 46 Fax: 0201 - 20 76 17 E-mail: kontakt@sekten-info-essen.de URL: www.sekten-info-nrw.de Sekten-Info NRW wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und berät unabhängig und kostenlos. Evangelische Kirche im Rheinland Referat Sekten und Weltanschauungsfragen Andrew Schäfer (Landespfarrer) Graf-Recke-Straße 209 40237 Düsseldorf Tel.: 0211 - 36 10 252 E-mail: info@sektenfragen.de URL: www.ekir.de
Das Referat Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der evangelischen Landeskirche. Bischöfliches Generalvikariat Essen - Arbeitsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen Gary Albrecht, Klaus Gerhards Zwölfling 16, 45127 Essen Tel. 0201 / 22 04 28 0 oder 0201 / 22 04 610 Die Arbeitsstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der katholischen Landeskirche. |

Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V. ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.
Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
|
 " Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!" |
Р. Иеуда
Арье да Модена (1571-1648), "Маген y-Xерев"
Если мы говорим
о том, был ли
Иисус Мессией,
то прежде необходимо
разобраться
с терминами
"царь" и "мессия",
столь мало
применимыми
к жизни, которую
он прожил, и к
смерти, которой
умер. (...) Начнем
со всеобщей
практики называть
Избавителя
"Мессия"; христиане,
в свою очередь,
называют его
греческим
словом "христос",
что в переводе
означает "помазанник"
(на иврите -
"мошиах"). А
теперь проверим,
можно ли сказать
подобное об
Иисусе. Все
знают, что помазанию
подлежали цари
и священники.
И хотя этот
термин употребляется
иногда в качестве
метафоры, в
данном случае
нет сомнения,
что речь идет
о реальном
помазанном
царе из рода
Давида, который
будет править
над Израилем
и над народами,
и чье царство
будет могущественным.
Однако когда
и над кем правил
Иисус, и кем и
когда он был
помазан? |
|
|
„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“
Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
|
|
|