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Gott als Komplize - Wie Evangelikale Deutsches Recht sehen
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„Er
ist wirklich allgegenwärtig“ bezeugt Paul Epp*, auf der Webseite der
Evangaliumskirche „Glaubensgeneration“. Mit Hilfe des Heiligen Geistes
war es dem engagierten Autofahrer und WDR-Cutter möglich gewesen sich
dem Joch einer Radarkontrolle nicht unterwerfen zu müssen. „So
fuhr ich also, bis ich den Geist Gottes wahrnahm, der mich dazu
anhielt, die Geschwindigkeit herabzusetzen.“, weiter erklärt er uns
dass er sich nicht grundsätzlich an die Geschwindigkeitsbegrenzung
halte.
Eine solche Aussage verwundert nicht, denn jemand
der nicht „Teil der Welt“ sein will, der muss sich weder an Gesetz,
noch an Recht und Ordnung halten. Überhaupt
geht Paul grundsätzlich mit allem kreativ um, vor allem wenn es sich um
deutsche Gesetze handelt. Auch wenn er mal im Kirchenbus Leute
transportiert, müssen sich diese ebenfalls nicht anschnallen, denn auch
hier „wacht Jesus über den Gläubigen“. An anderer Stelle
bezeichnet Paul Ehemalige seiner Kirche, als verwirrt und fanatisch.
Durch sein Zeugnis rückt er sich selbst aber in ein entsprechendes
Licht. Gott als Komplize, dass ist die Welt dieses jungen Rasers.
Sein Zeugnis wirft die Frage auf, was damit bezweckt werden soll und was
dieser Quatsch auf der Webseite einer Gemeinde verloren hat, die
behauptet im Namen Jesu zu handeln und eine Kirche zu sein. Was kommt
als nächstes, der Papst, der ihm Namen Jesu durch Deutschland rast?
Überfall auf einen Spirituosenhandel, weil die Kirche Messwein
braucht?
* Paul Epp ist Sohn des Pastors, der Evangeliumskirche Glaubensgeneration (Alexander Epp) und ist eines der aktivsten Mitglieder seiner Kirche.
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Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V. ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.
Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
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 " Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!" |
Яков бен
Реувен, "Милхамот
Хашем" (~1170)
Сказано: "и
имя ему, которым
будут называть
его: Господь
- оправдание
наше" (Иер. 23:6). И
говорят христиане,
что "Господь
- оправдание
наше", есть имя
Мессии. Но тогда,
согласно вашим
же словам, как
можете вы утверждать,
что речь идет
об Иисусе. Разве
исполнилось
при нем то, что
сказано в том
же стихе: "во
дни его Израиль
спасется и Иуда
будет жить в
безопасности"?
Пророк говорит
об истинном
Мессии, как
видно из следующих
стихов: "Посему,
вот наступают
дни, говорит
Господь, когда
уже не будут
говорить: "жив
Господь, Который
вывел сынов
Израилевых
из земли Египетской",
но: "жив Господь,
Который вывел
и Который привел
племя дома
Израилева из
земли северной
и из всех земель,
куда Я изгнал
их", и будут
жить на земле
своей" (Иер.
23:7) - и ничего из
этого еще не
исполнилось. |
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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“
Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
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