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Die Taufe - Einheit oder Ausgrenzung?

Gemäß der Lehre des Apostels Paulus in Christi Tod getauft und mit Christus „begraben in den Tod“. Der Vollzug der Taufe bezeichnet damit die sicht- und erlebbare Schwelle zwischen dem alten Sein des Menschen in der Sünde und dem neuen Sein seines Lebens in Christus. Ihr Wasser tötet und schenkt Leben zugleich. Mit ihr erhält der Getaufte Anteil an Christi Auferstehung (vgl. Römer-Brief, Kapitel). Gleichzeitig wird er Teil des universalen Leibes Christi durch die Taufe im heiligen Geist (1.Korinther 12,13). Nicht das Wasser und nicht der Täufer selbst stellen eine Verbindung zum menschgewordenen Gott und Gott dem Vater her, sondern der Heilige Geist gießt sich über dem Täufling aus und vollzieht damit das eigentliche Ritual. So ist die Taufe Ausdruck des göttlichen Versöhnungshandelns, mit dem von Geburt an sündigen Menschen. Wie dieses in Christus ein für allemal zum Heil der Welt geschehen ist, so geschieht auch die Taufe zum Heil des Täuflings, eine Wiederholung ist demnach nicht möglich. 

Bereits im Neuen Testament sind kontroverse Standpunkte bezüglich des Ritus und Bedeutung der Taufe nachweisbar. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Standpunkte in den Weltkirchen manifestiert, in Deutschland sind etwa Säuglingstaufen üblich, in den meisten Freikirchen finden nur Erwachsenen- bzw. Gläubigertaufen statt. Darüber hinaus stehen Kirchen zunehmend im Dialog mit freien Kirchen und bekräftigen etwa als Ergebnis eines Dialogs zwischen der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) und Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa*:

 

„[Anm.:Die Taufe] vereint diesen [Anm. den Täufling] mit der taufenden Gemeinde und alle Christen miteinander so, dass sie als die eine Kirche Jesu Christi existieren. Als ein „Band der Einheit“ unter den Christen verweist die Taufe auf Jesus Christus als Fundament dieser Einheit, das stärker und tragfähiger ist als alle Trennungen innerhalb der Christenheit. Deshalb erkennen die Kirchen jede evangeliumsgemäß vollzogene Taufe an und freuen sich über jeden Menschen, der sich taufen lässt.“

 

und führt weiter an:

„Weil der seine Geschöpfe liebende Gott sich in der Taufe auf seine die Sünder recht fertigende Gnade ein für allemal festlegt und weil die Getauften sich auf Gottes Gnade unwiderruflich festlegen lassen, kann die Taufe nicht wiederholt werden.“


Die Taufe als „Band der Einheit“ zwischen allen Christen kann also weder wiederholt, noch außer Kraft gesetzt werden. Wer dies in Frage stellt, der distanziert sich von der Gemeinschaft der Kirchen und folgt einem Gottesbild, das seinen Ursprung nicht in den heiligen Texten der Bibel hat. Mit dem Zuzug von Christen aus den ehemaligen Sowjetstaaten ist das Problem akuter den je geworden, denn viele der von ihnen gegründeter Kirchen akzeptieren Taufen anderer Institutionen nicht. So gibt es unter dem Namen „Evageliumskirche Glaubensgeneration“ eine mit etwa 350 aktiven Mitgliedern relativ große Gemeinschaft von deutschen Aussiedlern, die nur Taufen befreundeter Kirchen annehmen. Nicht selten werden Erwachsenentaufen wiederholt, da sie in Baptistengemeinden oder orthodoxen Kirchen statt gefunden haben, die dem dortigen Pastor nicht bekannt waren. Zugleich folgen ähnliche Gemeinden fundamentalistischen Bibelauslegungen, was dazu führt, dass Sie im Gegenzug von den Landeskirchen nicht anerkannt und gemieden werden. So wurde der Mietvertrag über ein Kirchengebäudes vom Bistum Essen an die oben genannte Gemeinde zurück gezogen. Die Evangelische Kirche lehnte den Verkauf von anderen Kirchen in der Nähe mit Verweis auf das „fundamentalistische Bibelverständnis“ ab. So kapseln sich Kirchen dieser Art immer weiter von der Gesellschaft ab, entwickeln eigene Rituale und lassen ihren Mitgliedern kaum die Möglichkeit sich in einer anderen Gemeinde einzubringen oder ein aktives Gemeindeleben anderswo zu leben.

So muss sich die Christenheit heute neuen Aufgaben stellen und im Geiste ihres Bundes mit Gott, die Kirchen und Tendenzen ablehnen, die sich dem Gegenüber stellen.



* erscheint im April 2005 u.a. in: Leuenberger Texte, Heft 9: Dialog zwischen der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zur Lehre und Praxis der Taufe / Dialogue between the Community of Protestant Churches in Europe (CPCE) and the European Baptist Federation (EBF) on the Doctrine and Practice of Baptism, hg. von Wilhelm Hüffmeier and Tony Peck, Verlag Otto Lembek, ISBN 3-87476-469-9

 
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Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
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Berühmte Juden
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Antisemitische Vorfälle
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Glaubensgeneration
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Р. Иеуда Арье да Модена (1571-1648), "Маген y-Xерев"

Если мы говорим о том, был ли Иисус Мессией, то прежде необходимо разобраться с терминами "царь" и "мессия", столь мало применимыми к жизни, которую он прожил, и к смерти, которой умер. (...) Начнем со всеобщей практики называть Избавителя "Мессия"; христиане, в свою очередь, называют его греческим словом "христос", что в переводе означает "помазанник" (на иврите - "мошиах"). А теперь проверим, можно ли сказать подобное об Иисусе. Все знают, что помазанию подлежали цари и священники. И хотя этот термин употребляется иногда в качестве метафоры, в данном случае нет сомнения, что речь идет о реальном помазанном царе из рода Давида, который будет править над Израилем и над народами, и чье царство будет могущественным. Однако когда и над кем правил Иисус, и кем и когда он был помазан?
 

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"Die EKD hat sich 2000 offiziell gegen die Mission von Juden ausgesprochen. Sie seien »Gottes Volk« und müssten damit nicht bekehrt werden, um an seinem »Heil« teilhaben zu können. Außerdem sei »jeder Versuch, jüdische Menschen zum Glauben an Jesus als Messias zu führen, von vornherein durch die Hypothek der im Laufe der zweitausendjährigen Kirchengeschichte aufgetretenen Judenfeindschaft unerträglich belastet«, besonders wegen des Holocausts."

Mission Gottesreich (Oda Lambrecht, Christian Baars)

 

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