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Alles nur geheuchelt? Pastor äußert sich zur Judenarbeit

Der umstrittene Pastor der charismatischen Kirche Glaubensgeneration aus Duisburg verwundert seine Gemeinde mit Aussagen über messianische Juden und ihre Rituale.

In einem feierlichen Gottesdienst verkündet der so eben aus Israel zurück gekehrte Gründer der Kirche, dass das Tragen von traditionell-jüdischen Gebetskäppchen und das Anzünden von Schabbatkerzen, bei messianischen Gottesdiensten, nichts weiter als „jüdische Spielereien“ seien. Je mehr Christen das Land Israel betreten, desto mehr Gottes Gnade werde sich über das Land ergießen und Juden und Araber zu Jesus bringen, so die Meinung des aus Kasachstan stammenden Pastors, den der christliche Sender TBN nach Israel lud. Die christliche Präsenz im Heiligen Land sieht Pastor Alexander Epp, als Beleg für das baldige Kommen von Jesu Christi und damit das Anbrechen einer neuen Ära, das Kommen eines göttlichen Gerichts und die damit verbundene Wiedererweckung treuer Gläubiger von den Toten.

Diese am 04. November 2007 getätigten und simultan ins Deutsche übersetzten Aussagen verwundern nicht nur israeltreue Christen. Messianische Juden nannten, mit den Aussagen konfrontiert, den Pastor jemanden, der so wörtlich „wenig vom Sinn des messianischen Judentums verstanden hat “.

Bereits im vergangenen Jahr bezeichnete der Fundamentalist, jüdische Gebetshäuser als „Horte des Teufels“ und zitierte dabei eine umstrittene Stelle aus dem Johannesevangelium. Daraufhin verließen einige Mitglieder seine Gemeinde. Als Reaktion lud man Vertreter der „Juden für Jesus“ ein, publizierte in der Gemeindezeitung ein jüdisch-messianisches Pamphlet zum Thema Jesus im Pessachfest und veranstaltete wenig später weitere Judenabende und ein Purimspiel. Kippot und Schabbatkerzen waren bis dahin selbstverständlicher Teil dieser Festlichkeiten.

Die nun getätigten Äußerungen sind demnach ein direkter Widerspruch zu der Arbeit, die seine Kirche in der Judenmission leistet und kolidieren direkt mit Aussagen, die Alexander Epp selbst zuvor getätigt hat. Auf die neuen Fakten angesprochen bezeichnen Kritiker die Judengottesdienste, erneut als heuchlerisch und warnen mit Nachdruck vor der Kirche. Landeskirchen beziehen indes eine klare Stellung gegenüber der Judenmission. Ihre historischen Verantwortung lässt sie auf die aktive Missionierung von Juden verzichten und sie sich von Gruppen distanzieren, die aktiv Juden zum Glauben an Jesus Christus bekehren wollen. Mission kann ohnehin nur dann akzeptiert werden, wenn Menschen offen an den Glauben heran geführt werden und nicht, wie bei der Judenmission oft der Fall, nicht erkennbar ist, um welchen Glauben es sich handelt. Vielen, vor allem älteren Juden aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, ist oft überhaupt nicht bewusst, dass es sich hier um einen anderen, als den jüdischen Glauben handelt. 

Wegen des „fundamentalistischen Bibelverständnisses“ lehnte in der Vergangenheit die evangelische Kirche den Verkauf der, an der Wintgensstraße gelegenen Kirche und eines weiteren Gebäudes in Duisburg ab. Das Bistum Essen verweigerte gar den Abschluss eines Mietvertrags für die St. Martinus Kirche, in der die Glaubensgeneration bisher jahrelang Gast gewesen ist. Die Gemeinde um die Familie Epp, ist weder Mitglied im Bund freikirchlicher Gemeinden, noch gehört sie der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen an.

 
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Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
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Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Моисей Маймонид (1138-1204), "Мишней Тора", Законы царей 11:4

Но если придет царь из рода Давида, посвятивший себя, как и Давид, его предок, постижению Торы и исполнению заповедей согласно Письменной и Устной Торе, и заставит весь Израиль следовать ей и будет вести войны, заповеданные Всевышним, то он - вероятный Машиах. И если он преуспел во всем этом, и победил все окрестные народы, и построил Храм на прежнем месте, и собрал народ Израиля из изгнания, этот человек - наверняка Машиах. Если же ему не удалось совершить все это или если он погиб, то этот человек - несомненно, не тот, о ком говорила Тора, он просто один из достойных и благочестивых царей из дома Давида, и послал его нам Святой Творец, благословен Он, для того лишь, чтобы испытать нас, как сказано: "И некоторые из разумных потерпят поражение [в попытке принести избавление], чтобы [это испытания] очистило, прояснило и обелило [Израиль] до наступления конца времен, ибо срок этот еще не пришел" (Даниэль, 11:36).

 

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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 

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