Jüdische Speisegesetze als Zeichen des Bundes

Jüdische Speisevorschriften sind keine Regelungen der Wissenschaft, sondern sind in den theologischen Schriften des jüdischen Volkes zu finden. Im Judentum, als der „Religion des Tuns“ stellt die Einhaltung der Speisegebote nicht nur eine religiöse Pflichtübung dar, sondern ist an sich schon einem Gottesdienst gleich gestellt. Der Kaschrut, die jüdischen Speisegesetze trennen auf Grundlage der jüdischen Schriften nicht nur die Tierweltwelt in rein und unrein, sondern reglementieren auch das Handeln von Menschen, die mit Nahrung oder den zum Verzerr geeigneten Tieren in Berührung kommen.

Den Tieren, die ihr Leben zur Ernährung des Menschen geben, soll höchster Respekt entgegen gebracht werden, ihr Fleisch soll kein Leben, also auch kein Blut enthalten. Auch sind Vorkehrungen zu treffen, damit besondere Härte an den Tieren vermieden wird. Ihr Fleisch wird dadurch nicht nur im profanen, sondern auch im religiösen Sinne rein. Auch der Wein, ist nicht nur ein gewöhnliches Getränk, sondern ist mit einer besonderen Bedeutung belegt. Das Feld auf dem die Trauben gereift sind, darf im siebten Jahr nicht geerntet werden, seine Herstellung muss von einem Juden überwacht werden und er darf nicht anderen Kulturen und ihren Götzen geweiht sein. So dient sogar die Nahrung des jüdischen Volkes einem höheren Zwecke.

Die jüdischen Speisegebote sind aber auch dazu geeigneten das Volk Israel zusammen zu halten. Für ihre Befolgung müssen jüdische Menschen zusammen arbeiten, sind auf einander angewiesen, entwickeln eine tiefe Verbundenheit mit ihrem eigenen Volk und können so ihrer Bestimmung das auserwählte Volk gerecht werden. Rabbiner Adin Steinsalz betont, dass ein Jude der üblicherweise nicht die jüdischen Gesetze einhält, gerade dann penibel an ihnen festhalten muss, wenn er sich in einer Umgebung befindet, die dazu geeignet ist ihn in einen fremden Glauben zu überführen. Außerhalb Israels, aber zunehmend auch dort sind Juden in der ständigen Versuchung andere Sitten und Bräuche anzunehmen. Auf unser tägliches Leben übertragen bedeuten dies, dass wir in einer Kirche, in der Weihnachtszeit oder bei sonstigen religiösen Anlässen anderer Völker, genaustens darauf achten müssen nichts anderen Göttern geweihtes zu essen oder daraus einen Nutzen für uns zu ziehen. Das Trinken von nicht koscherem Wein sollte bspw. besonders dann vermieden werden, wenn dieser Wein an Weihnachtsmärkten ausgeschenkt wird. Falls Kinder an Klassenfahrten teilnehmen, sind auch sie zumindest über die Grundlagen der Kaschrut-Vorschriften zu informieren.

Ein gelebtes Judentum mit einem gesunden Verhältnis zu seiner Religion und dem Glauben seiner Väter ist gerade außerhalb des jüdischen Kulturkreises wichtig.

 
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