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Glaubensgeneration in Duisburg-Süd und die Folgen
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Unabhängig davon, wie die Entscheidung letztendlich aussehen wird, die die Bezirksverwaltung fällen wird. Duisburg Süd wird sich grundlegend verändern, sollte die Evangeliumskirche Glaubensgeneration dort Fuß fassen können. Gebaut soll eine Halle für 500 Besucher, eine Zahl die vermutlich schwer untertrieben ist. Die Einwohner der Albert-Hahn Straße und ihrer Umgebung können sich auf regen PKW-Verkehr und volle Busse einstellen, denn viele der Gläubigen pilgern in ihre Kirche, aus allen Teilen des Ruhrgebiets. Oberhausen, Mülheim, Düsseldorf, Krefeld, bis weit nach Dortmund und Wuppertal sind die Besucher der Kirche verstreut. 500 Besucher, das bedeutet ein reges Gemeindeleben mit viel Gesang und Missionsarbeit. Von Haus zu Haus ziehen die Jugendlichen, erzählen von ihrem Glauben und ihrer Kirche. Sie laden zu sich ein und veranstalten Tauffeiern im Freien, Feste und demonstrieren für ihre Ziele.
Eins steht fest, sie bringen neuen Schwung nach Großenbaum, einen Schwung der jedoch wirtschaftlich kaum einen Nutzen mit sich bringen wird. Viele Kirchenmitglieder leben von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld. Integration bedeutet für sie, in erster Linie, von ihrem Leben zu erzählen und andere von ihren Erfahrungen profitieren zu lassen. Homosexuelle sind für ihren Pastor ein Dorn im Auge, vorehelicher Geschlechtsverkehr - eine schwere Sünde, Aufklärungsliteratur - unnützer Schund. Die Einwohner der Albert-Hahn Straße und Umgebung werden sich an eine neue Welt gewöhnen müssen, an Nachbarn die ihr „Anderssein“ aus vollem Halse hinaus schreien, an christliche Fundamentalisten, für die der Weltuntergang und das himmlische Gericht schon bald anbrechen werden. Im Internet stellt die Kirche ihre Kritiker an den virtuellen Pranger, mit teils erfundenen Tatsachenbehauptungen. Sektenbeauftrage beschäftigen sich schon lange mit der Gemeinschaft. Dietmar Eliaß, Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in Duisburg Süd, brachte es anlässlich einer Neujahrsversammlung auf den Punkt und äußerte sich gegenüber der WAZ, zu dem Bau des Kirchengebäudes: "Wir Bezirksvertreter werden ausgetrickst: So etwas gab es in dieser Stadt bisher nicht." (Quelle: WAZ, Martin Kleinwächter, 14.01.2008). Evangeliumskirche Glaubensgeneration – Mehr als nur ein kleiner Schrecken. |
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Sekten-Info NRW e.V. Rottstraße 24 45127 Essen Tel.: 0201 - 23 46 46 Fax: 0201 - 20 76 17 E-mail: kontakt@sekten-info-essen.de URL: www.sekten-info-nrw.de Sekten-Info NRW wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und berät unabhängig und kostenlos. Evangelische Kirche im Rheinland Referat Sekten und Weltanschauungsfragen Andrew Schäfer (Landespfarrer) Graf-Recke-Straße 209 40237 Düsseldorf Tel.: 0211 - 36 10 252 E-mail: info@sektenfragen.de URL: www.ekir.de
Das Referat Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der evangelischen Landeskirche. Bischöfliches Generalvikariat Essen - Arbeitsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen Gary Albrecht, Klaus Gerhards Zwölfling 16, 45127 Essen Tel. 0201 / 22 04 28 0 oder 0201 / 22 04 610 Die Arbeitsstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der katholischen Landeskirche. |

Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V. ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.
Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
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 " Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!" |
Р. Меир бен
Симон Хамеери
(13 век), "Милхемет
мицва"
Иисус
провозгласил
себя царем, и
утверждал, что
к нему относится
сказанное
пророком: "Cе,
царь твой грядет
к тебе, праведный
и спасающий
и кроткий, сидящий
на ослице и
молодом осле"
(Зах 9:9). Но при
этом он признавал
над собой власть
Кесаря, и платил
подати мытарю.
Разве это царское
поведение? Как
может это быть
правдой относительно
царя-Мессии,
о котором пророки
говорили, что
он будет вознесен
над всеми земными
царями, которые
будут ему покорны
- и среди которых,
разумеется,
не будет такого,
которому сам
мессия платил
бы подати? Наоборот,
все земные цари
подчиняться
ему, как сказано
в псалме, который,
согласно мнению
самих христиан,
говорит именно
о Мессии: "И
поклонятся
ему все цари,
и все народы
будут служить
ему" (Пс 71:11). Этот
же человек,
напротив, сам
был покорен
другим царям.
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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“
Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
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