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Ein Fischbrötchen, bitte!
Stätl
«Ich hätte gerne das Fischbrötchen!» bestellt ein Jude. «Das ist aber Salami, nicht Fisch!» antwortet der Verkäufer. «Habe ich Sie gefragt, wie der Fisch heisst?»
 
Der Messias
Synagoge

Der Fortbestand des Judentums wird durch die Juden garantiert, die unkoscher essen, am Samstag Auto fahren und lieber ins Kino als in die Synagoge gehen.

Das Judentum wird durch das Warten auf den Messias zusammengehalten. Seine Ankunft wäre das Ende – nicht des Wartens, sondern des Judentums. Nur wenn der Messias nicht kommt, bleibt das Judentum bestehen. Und dafür, dass er nicht kommt, sorgen die Juden, die keine Gebote einhalten. Sie sind die wirklichen Stützen des Judentums, die Garantien für seinen Fortbestand.

Henryk M. Broder, Zur Hölle mit den Konvertiten

 
Zionist?
Nazis
Ein tschechoslowakischer Politiker, der nach dem Prager Frühling zu den Vernehmungen geholt wurde beschrieb seine Begegnung. «Sie sind Zionist», fuhr ihn der
Verhöroffizier an. – «Nein, ich bin Kommunist, aber Sie meinen wohl, ich sei Jude.» – «Passen Sie auf! Das habe ich nicht gesagt, wir sind keine Antisemiten. Gestehen
Sie, dass Sie Zionist sind.» – «Ich bin kein Zionist», antwortete er. «Ich bin jüdischer Abstammung – wie Karl Marx.» – «Was», entfuhr es dem Offizier, «der war auch Zionist?»
 
Fragt einer den anderen im Zug
Allgemein
„Fragt einer den anderen im Zug: «Entschuldigen Sie bitte, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber sind Sie Jude?» – «Wo denken Sie hin? Keineswegs.» Nach einer
Weile: «Verzeihung, aber sind Sie nicht dennoch jüdisch?» – «Nein, ich sagte Ihnen schon, ich bin kein Jude.» Es vergeht nicht viel Zeit, da fragt der erste wiederum:
«Nehmen Sie es mir nicht übel, aber zum letzten Mal: Sind Sie nicht doch womöglich irgendwie jüdisch?» – «Also gut», gesteht der Mann: «Stimmt. Ich bin Jude.» – «Merkwürdig», sagt sein Gegenüber, «Sie sehen nämlich überhaupt nicht jüdisch aus.»
 
Darf ich mit Nachbars Frau schlafen
Rabbi
Fragt ein Jude den Rabbi: Darf ich mit meiner Frau schlafen? Rabbi: Aber ja; Chajm: Darf mein Nachbar mit meiner Frau schlafen?; Rabbi: Auf keinen Fall; Chajm: Darf ich mit seiner Frau schlafen? Rabbi: Niemals; Jude: Rabbi, wo bleibt da die Logik? Wenn ich mit einer Frau schlafen darf, mit der mein Nachbar nicht schlafen darf, um wieviel mehr darf ich dann mit einer Frau schlafen, mit der sogar er schlafen darf!
 
Dort wo die Juden weinen
Allgemein

Ein amerikanischer Jude will als Tourist nach Israel. Sein Freund berät ihn, was er sich alles ansehen soll: "Und dann musst du unbedingt zur Westmauer (Klagemauer). Dort weinen die Juden!"

Der Amerikaner kommt nach Jerusalem. Er hat aber vergessen, wie die Mauer heißt. Er hält einen Chauffeur an und befiehlt: "Fahr mich dorthin, wo die Juden weinen!" Sie fahren. Und beim Steueramt bleibt der Chauffeur stehen.

 
Golf am Schabbat
Rabbi
Ein orthodoxer Rabbiner spielte sehr gern Golf. Er hatte ein Problem: am Sabbat durfte er nicht spielen. So suchte er im Internet nach einem Golfplatz in einem anderen Bundesstaat. Heimlich ging er am Sabbat dorthin, um zu spielen. Da sagten die Engel zu Gott: "Das kannst du nicht zulassen, so etwas gehört doch gestraft!" Der Rabbi holte aus - und der erste Ball flog geradewegs ins Loch. Er holte wieder aus - auch der zweite Ball ging genauso geradewegs ins Loch, ebenso der dritte. Aufgebracht sagten die Engel zu Gott: "Du solltest ihn doch strafen! Nun freut er sich über jeden Treffer!" Darauf Gott: "Aber er kann es niemandem erzählen!"
 
Geldverleih mit Zins
Rabbi
Rabbi: herr grün, ich möcht mir 100 gulden bei ihnen auf zinsen leihen!

"Aber Rebbe. ihr habt doch gestern erst gepredigt, dass auf Zinsen auszuleihen schlimmer ist als Mord?!"

Rabbi: nu gut, leihen sie mir das Geld ohne Zinsen.

Grün: das, Rebbe, wäre wiederrum Selbstmord.
 
Rabinovich will in die KP
Allgemein
Es sind die Tage des Sowjetreichs und Abram Rabinovich bemüht sich um die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei. Er wird von einem Offizier begrüßt und soll zunächst einige Fragen beantworten.

"Wer war Karl Marx?" fragt der Offizier. - "Ich weiß es nicht," antwortet Rabinovich.
"Lenin?" - "Tut mir leid, entschuldigt er sich".
"Was ist mir Leonid Brezhnev?" - "Niemals von ihm gehört."
"Spielen Sie ein Spiel mit mir?" fragt der Offizier - "Nein, natürlich nicht," sagt Rabinovich, "kennen Sie Hershel Salsberg?" - "Nein," sagt der Offizier.
"Was ist mit Yankel Horowitz?" - "Niemals von ihm gehört, gibt der Offizier auf"

Sehen Sie, Sie haben Ihre Freund und ich habe meine...
 
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