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Alexander Epp dämonisiert Schriftsteller und ihre Werke

Er gilt als Nationalautor, seine Bücher machten die Ukraine weit über ihre Grenzen hinweg bekannt, doch in Deutschland macht ein „Geistlicher“ Stimmung gegen ihn. Michail Bulgakows groteske Darstellungen des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion haben oftmals fantastische oder absurde Züge – in der russischsprachigen Literatur seit Gogol eine typische Art, Gesellschaftskritik zu üben. Hundeherz entstand bereits 1925, wurde in der Sowjetunion jedoch erst 1987 publiziert. Seit den 1930er Jahren wurden seine Bücher nicht mehr aufgeführt, der begnadete Schriftsteller verstarb in Armut und diktierte schwer krank seiner Frau, sein bekanntestes Werk „Der Meister und Margarita“.

Das Werk ist eine satirisch-groteske Aufnahme des Faustmotivs, eine Reise durch die Zeiten. Es erschien erstmals gedruckt 1966/67 in Fortsetzungen in der Literaturzeitschrift Moskwa, fast 30 Jahre nach dem Tod des Autors, in gekürzter Fassung. Die ungekürzte Version erschien in Buchform erstmals 1973. Kurz nach der sowjetischen Ausgabe wurde der Roman 1968 auch in der deutschen Übersetzung von Thomas Reschke veröffentlicht.

Einige Kritiker halten das Buch für den besten russischen Roman des 20. Jahrhunderts. Die Begeisterung teilen nicht alle, denn Alexander Epp, ein „Pastor“ einer kleinen russisch-sprachigen Gemeinde aus Duisburg sieht in dem Buch schwarze Kräfte wirken. Der ehemalige LKW-Fahrer predigt gegen das Werk Bulgakows und schüchtert die Mitglieder seiner Kirche auf perfide Art und Weise ein.

Wer die Bücher des Autors Zuhause aufbewahrt, soll seine Familie in Gefahr bringen und unverantwortlich handeln, da er dann böse Mächte anzöge. Er hetzt aber auch gegen andere – weltliche – Schriftsteller und fordert die Besucher dazu auf religiöse Literatur zu erwerben und ausschliesslich diese zu lesen. Auch Alexander Epp hat „mit Hilfe seiner Freunde“ ein Buch geschrieben und bietet es nebst anderen „christlichen Bestsellern“ im Buchladen der Kirche an.

In dem Buch „Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland“, dass Alexander Epps Sohn Paul als unausgewogen bezeichnet ist zu lesen:

„Der Referent für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche im Rheinland, Andrew Schäfer, beobachtet, dass sich die »Glaubensgeneration« immer stärker nach außen abschotte. Der Düsseldorfer Pfarrer hat auch den Eindruck, dass die Kontrolle der Mitglieder in den vergangenen Jahren zugenommen habe und sich inzwischen auf viele Lebensbereiche erstrecke. Ihm lägen außerdem Berichte vor, dass Mitglieder der Gemeinschaft zu »erheblichen Spendenzahlungen« gedrängt würden. Darüber hinaus kritisiert er auch Teufelsaustreibungen und sogenannte Befreiungsdienste in der Gemeinde und den damit verbundenen Dämonenglauben.“

[…]


„Epp klagt auch über Journalisten. Aufgrund der negativen Presse sei ein Kredit abgesagt worden, berichtet er.“

 
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Evangelische Kirche im Rheinland
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Tel.: 0211 - 36 10 252
E-mail: info@sektenfragen.de
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Das Referat Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der evangelischen Landeskirche.

Bischöfliches Generalvikariat Essen - Arbeitsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen
Gary Albrecht, Klaus Gerhards
Zwölfling 16, 45127 Essen
Tel. 0201 / 22 04 28 0 oder 0201 / 22 04 610 

Die Arbeitsstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen berät im Auftrag der katholischen Landeskirche.

Die Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V.

ist eine neue religiöse Vereinigung und wird von ihren Kritikern als Psychosekte bezeichnet. Ihre Arbeit kann dabei als demokratiefeindlich. bezeichnet werden. Die Ideologie dieser Gemeinschaft teilt Menschen in wertvolle und minder wertvolle Individuen ein, nämlich in jene die der Ideologie der Sekte nach, Lebenswert - „Gläubige“ und jene die Nutzlos - „Ungläubige“ sind. Ihr mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines christlichen Gotteststaates (Theokratie), wobei alle rechtsstaatlichen Mittel bis dahin ausgeschöpft werden sollen. Konkret heißt es die Umsetzung einer menschenverachtenden Lehre, die Etablierung einer strengen Hierarchie, die Unterminierung der Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, die de facto Ablösung des Rechtsstaates und die Unterwerfung aller Menschen unter dieses pseudo religiöse System.

Somit vertritt die Glaubensgeneration totalitäre Ziele, die gegen die menschliche Würde gerichtet sind und daher mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kollidieren. Unser Anliegen ist die Entmystifizierung dieser Organisation und die Aufklärung ihrer Besucher und an ihr Interessierter. Unser Angebot richtet sich ebenfalls an staatliche Stellen und politische Parteien, die gleichermassen für die in den letzten Jahren stetig wachsende Problematik sensibilisiert werden sollen.
 
Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserer Aktion um eine rein private Initiative handelt.
Wissen
Berühmte Juden
Literaturbesprechung
Antisemitische Vorfälle
Passion Christi
Glaubensgeneration
Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"
Р. Йом Тов Липман Мюлхаузен, "Сефер Ханицахон" (1390)

Сказано у пророка Исаий: "И произойдет отрасль от корня Иессеева, и ветвь произрастет от корня его; и почиет на Нем Дух Господень, дух премудрости и разума, дух совета и крепости, дух ведения и благочестия; и страхом Господним исполнится" (Ис 11:1-3). Христиане говорят, что все это сказано об Иисусе. Однако из следующих стихов видно, что Мессия должен освободить Иуду и Израиль, как сказано: "И будет в тот день: Господь снова прострет руку Свою, чтобы возвратить Себе остаток народа Своего, какой останется у Ассура, и в Египте, и в Патросе, и у Хуса, и у Елама, и в Сеннааре, и в Емафе, и на островах моря. И поднимет знамя язычникам, и соберет изгнанников Израиля, и рассеянных Иудеев созовет от четырех концов земли. И прекратится зависть Ефрема, и враждующие против Иуды будут истреблены. Ефрем не будет завидовать Иуде, и Иуда не будет притеснять Ефрема" (Ис. 11:11-13) - однако ничего из этого не исполнилось.
 

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„Judenmission, in welchem Gewand auch immer sie daherkommt, lehnen wir ab, ohne Wenn und Aber, aus exegetisch-theologischen Gründen eben so wie aus historischen und moralischen. Der Versuch von Heiden(christen), das Volk Gottes zu missionieren, ist ein aberwitziges Unterfangen, das in den kanonischen Schriften der Kirche keinerlei Rechtfertigung hat. Das Judentum ist keine defizitäre Religion; es ist dies heute ebenso wenig, wie es dies je war. Jüdisches Selbstverständnis lebt von der gottgeschenkten Heilsgewissheit, ›dass ganz Israel an der zukünftigen Welt Anteil hat‹ (Mischna, Traktat Sanhedrin, Kapitel 10). Nur menschliche Hybris kann diese Heilsgewissheit bestreiten. [...] Juden und Christen sind je auf ihre Weise zu Zeugen des Einen Gottes ›in unserer Welt berufen‹. Wenn Christen dieses Zeugnis mit den Psalmen der hebräischen Bibel ablegen, rezitieren sie keine ›getauften Psalmen‹, sondern stimmen ein in das Gotteslob Israels, in das Bekenntnis zu dem Einen Gott.“

Tübinger Theologieprofessoren Bernd Janowski, Hermann Lichtenberger und Stefan Schreiner
 

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