Was bedeutet Konversion?

Religiöse Konversion (v. lat.: conversio = Umwendung) bedeutet die übernahme von neuen, anderen Glaubensgrundsätzen, religiösen Traditionen und Bräuchen bzw. der Kultur, in Beziehung zu den früheren der konvertierenden Person.

In manchen Religionen, wie dem Judentum bezeichnet Konversion den Anschluss an eine ethnische Gruppe und die Annahme ihrer Geschichte und Kultur wie auch ihrer religiösen Praxis. Die Konversion bedingt die Verinnerlichung der jeweiligen Anforderungen der neuen Glaubensgemeinschaft oder ethnischen Gruppe. Eine Person, die den Prozess der Konversion durchlaufen hat wird Konvertit oder Proselyt genannt.

In der Vergangenheit waren Konversionen eher selten, da eine relativ homogene kulturelle Umwelt - bis hin zur Staatskirche existierte. Heute, in einer Zeit, da die Globalisierung Menschen mit fremden Kulturen und Religionen konfrontiert, ist auch das Interesse für fremde oder exotische Religionen gestiegen. Als Fachwort für die übernahme von Elementen aus anderen Religionen wird häufig der Begriff der Patchworkreligion benutzt, wo Glaubensvorstellungen zu einer individuellen Art zusammengesetzt werden. Eine echte Konversion ist jedoch seltener. Hier treten auch weitere Probleme auf, da Religionen oft einen gewachsenen kulturellen Hintergrund haben, der mit dem eigentlichen religiösen Glauben vermischt ist. Ein Beispiel hierfür ist das Interesse für den Buddhismus in Mittel- und Westeuropa, dessen Ausrichtung von einigen Buddhisten aus Asien kritisiert wird.

Religionswissenschaftler haben bei Konversionen zu Religionen fremder Kulturen einen häufigen Zusammenhang von persönlicher Krise (änderungen im Leben) - beispielsweise durch Auftreten einer schweren Krankheit - und der Konversion festgestellt. Allgemein gesprochen gehört zu einer Konversion im Normalfall ein wichtiger Grund zu einem Wechsel, da hier Grundlagen des Selbstbildes betroffen sind.

 


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Das Theologen- bzw. Synodalvotum von 1980 spricht auch davon, es müsse ins Bewußtsein eindringen, daß man mit der kirchlichen Tradition, z.B. mit Luthers Schrift «Von den Juden und ihren Lügen» brechen müsse.

Das Dokument enthält die Sätze: «Wir sind zum demütigen Eingeständnis unserer eigenen Untreue und unserer eigenen Schuld gerufen. Denn im Blick auf das Verhältnis von Christen und Juden ist die Geschichte der Kirche eine fast durchgängige Verleugnung der nicht gekündigten Erwählung Israels.»

«Auf die Judenfeindschaft in der Geschichte unserer Kirche können wir nicht anders als mit Scham und Reue und der Bereitschaft zur Buße antworten.»

Gerhard Czermak, Christen gegen Juden

 

 

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