Die Antwort auf den dringenden Bedarf

250 Millionen Dollar - Allein aus Nordamerika
Nach neueren Gallup und Harris-Umfragen gibt es über 70 Millionen "wiedergeborene" Christen allein in Nordamerika, von denen viele fest daran glauben, dass das jüdische Volk zum Christentum bekehrt werden muß, bevor Jesus wiederkommen kann. Christliche Denominationen wie die "Southern Baptist Convention" (Baptistenvereinigung im Süden der USA), die eine Resolution verabschiedet haben, in der sie als Ziel ihrer Missionsanstrengungen die Juden nennen, andere Organisationen sowie Tausende von nordamerikanischen Christen, geben allein in Nordamerika über 250 Millionen Dollar aus, um aggressiv Juden zu evangelisieren. Diese missiohierenden Christen haben spezielle "Hebräisch-Christliche Synagogen" um Juden anzuziehen. Solche "Synagogen" sind in den letzten zwanzig Jahren in ihrer Zahl von 20 auf über 400 angewachsen. Die Missionare überzeugen die neu Angeworbenen, dass sie keine vollständigen Juden seien, bis sie Jesus als ihren Messias annehmen, und dass ein Jude seine jüdische Identität behält, nachdem er zum Christentum bekehrt ist. Nach einer Studie des Rates der Jüdischen Föderationen (Council of Jewish Federations) im Jahre 1990 identifizierten sich alleine in Nordamerika über 600,000 Juden mit irgendeiner Form des Christentums. Während der letzten 25 Jahre wurden weltweit über 275,000 Juden von Missionaren durch täuschende Taktiken bekehrt, in denen das Evangelium von "messianischen Rabbinern" gepredigt wird, die am "Schabbat" und bei den Diensten der Hohen Feiertage Jarmulkes (Käppchen) und Tallesim (Gebetsschals) tragen. Diese Hebräischen Christen werben für ihren Christlichen Glauben, indem sie einen neuen Namen benutzen: "Messianisches Judentum".

Solche Gruppen haben missionierende Kirchen der Hauptströmungen beeinflußt, ebenfalls solche Täuschungstechniken einzusetzen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kirchen werden Juden in den Kirchen willkommen geheißen und ihnen wird gesagt, sie könnten ihre jüdische Identität behalten. Die Kirchenmitglieder stellen dem Juden dann jemanden "jüdischen" vor, der "den Herrn angenommen hat." Diese Methode der Proselytierung vergrößert die Zahl der Kontaktpersonen, die als Zubringer zu den "Hebräisch Christlichen" Missionaren fungieren, um auch christliche Verbindungen an der Arbeit, in der Schule und bei gesellschaftlichen Ereignissen herzustellen.

Eine Gefahr für alle Juden
Entgegen der landläufigen Auffassung sind es nicht nur emotional labile Juden, die den Bemühungen der Missionare zum Opfer fallen; tatsächlich sind alle Juden gefährdet. Missionare nehmen sich oft Universitäten, Krankenhäuser, Altenresidenzen und Einkaufszentren in jüdischen Vierteln zum Ziel, ebenso wie Israelitische Gemeinden, Einwanderer aus den ehemaligen Sowjetrepubliken und konfessionsverschiedene Ehepaare. Vorsätzlich zitieren sie falsch, übersetzen falsch und interpretieren falsch aus den jüdischen Schriften und rabbinischen Texten, um zu "beweisen", dass Jesus beides, der jüdische Messias und G-tt war. Ihre Delegitimierung des Judentums, zusammen mit ihrer irreführenden Verwendung von jüdischen Symbolen, religiösen Gegenständen und selbst traditioneller Musik fördern die Verwirrung des potentiellen Konvertiten und machen diesen verwundbarer. Diese missionarischen Gruppen - über 900 allein in Nordamerika - sind weltweit aktiv, und können in fast jedem jüdischen Bevölkerungszentrum gefunden werden. Einige übergeordnete Organisationen dieser Bewegung, wie die Union of Messianic Jewish Congregations (Vereinigung messianischer jüdischer Gemeinden) und die Messianic Jewish Alliance of America (Messianisch Jüdische Allianz von Amerika), haben beträchtlichen politischen Einfluß; einer wurde der "Beobachterstatus" bei den Vereinten Nationen eingeräumt. Einige Gruppen haben "messianisch-jüdische" Tagesschulen für Kinder eingerichtet, und "Jeschiwot", wo sie ordinierte "messianische Rabbiner" hervorbringen. In Israel gibt es über 100 "messianische Gemeinden" und zwei “messianische Jeschiwot”. Diese Gruppen lauern fast ausschließlich auf religiös ungebildete, entfremdete Juden oder solche, die nicht Mitglied einer Gemeinde sind.

Als Antwort auf diese ständig wachsende Bedrohung wurde 1986 Jews for Judaism International gegründet. Das einzige Vollzeit-Netzwerk für Ressourcen und öffentlichkeitsarbeit gegen Mission in Nordamerika hat Zweigstellen in Los Angeles, Baltimore/Washington, Toronto und Johannesburg, Südafrika. Seine zwei Primärziele sind vorbeugende Bildung und Zurückgewinnung der Juden, die von Missionaren beeinflußt wurden.

Jews for Judaism erreicht diese Ziele durch Beratung von "Hebräischen Christen", überwachung von Missionsaktivitäten, mit Angeboten eines Rednerbüros und mit Intensivkursen gegen Mission. Jews for Judaism ist außerdem ein Vorreiter in der weltweiten Verbreitung von Material gegen die Mission, und hat eine eigene Auswahl an Literatur und Audio- und Videokassetten in Englisch und in Russisch verfügbar. Wir haben ebenfalls eine Homepage im Internet (World Wide Web): http://www. jewsforjudaism.org. Das beste Mittel gegen "Hebräisch Christliche" missionierende Kulte ist eine religiös gebildete jüdische Gemeinde.

Jews for Judaism haben viele Filialen auf der ganzen Welt eingerichtet - Toronto, Los Angeles usw.
Jews for Judaism bietet verschiedene Programme an, welche die Natur und das Ausmaß der Bemühungen aufzeigen, die zur Bekehrung von Juden eingesetzt werden, und die erklären wie man ihnen begegnet. Diese Kurse bilden ein Bewußtsein für Missionstechniken heraus, einschließlich der Trugschlüsse und Irreführungen, die von missionierenden Gruppen verwendet werden, die das Judentum falsch präsentieren. Juden werden von Missionaren oft verwirrt und eingeschüchtert. Es ist wichtig, dass Juden die theologischen Fehler der Behauptung der "Hebräischen Christen" verstehen, dass Jesus die Erfüllung des Judentums sei. Während die meisten Juden wissen, dass wir Jesus nicht als den Messias akzeptieren, sind nur wenige in der Lage zu erklären, warum.

Zu diesem Zweck bietet Jews for Judaism auch Programme und Material für Universitäten, für Juden aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, und für "Hebräische Christen" an. Zusätzlich gibt es eine Beratung für diejenigen, die in eine "Hebräisch-Christliche" Gruppe hineingeraten sind und diese jetzt verlassen wollen. Mit der Auffassung, dass die Person zur damaligen Zeit nicht genügend Information besaß, um eine aufgeklärte Entscheidung zu treffen, werden ihm oder ihr die jüdischen Argumente gegenüber der christlichen Perspektive vorgestellt. Einige unserer Filialen haben Selbsthilfegruppen eingerichtet, die Verständnis und Unterstützung für Personen und Familien bieten, die mit Missionaren und Kulten in Berührung gekommen sind. Wie erfolgreich sind Jews for Judaism? Wenn der Konvertit oder potentielle Konvertit der jüdischen Sichtweise Gehör schenkt, ist die Wahrscheinlichkeit etwa 60 - 70 %, dass er oder sie zum Judentum zurückkehrt. Die meisten dieser Menschen erfahren durch unsere Beratung eine erneuerte und lebhafte Wertschätzung ihrer jüdischen Tradition.

Wenn Sie weitere Informationen erhalten möchten, einen Redner für ihre Gruppe buchen möchten oder eine persönliche Beratung arrangieren möchten, setzen Sie sich bitte mit irgendeinem der Büros von Jews for Judaism oder einer der Stützorganisationen in Verbindung, die am Ende des Heftes (Handbuch gegen Judenmssion) aufgelistet bzw. auf dieser Webseite zu finden sind.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Handbuch gegen Judenmission „Die jüdische Antwort an Missionare“ von Rabbi Bentzion Kravitz.
Veröffenlicht und Vertrieben durch:

JEWS FOR JUDAISM
2795 BATHURST ST., P.0. BOX 41032 TORONTO, ONTARIO CANADA M6B 4J6 TEL. +1 (905) 761-0040 • FAX +1 (905) 761-0070
E-MAIL: TORONTO@JEWSFORJUDAISM.ORG
WWW.JEWSFORJUDAISM.ORG

 
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