Das entstellte Gesicht des G-ttesknechts in der Jesaja-Liturgie

Christliche Missionare wenden oft ein, dass das Gesicht eines Volkes als ganzes nicht entstellt sein kann, wie dies in Jesaja 52,14 beschrieben wird. Doch selbst die jüngste Geschichte liefert direkte Belege für ein verzerrtes von Judentum und jüdischen Menschen, mit bekannten Folgen.

 

Jesaja 52 - Vers 14

Jesaja 52,14: "Wie sich viele über dich entsetzt haben - so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als das der Menschenkinder".

"Darwin sagte 1859, dass der Mensch vom Affen abstamme. Ob dies nun richtig ist oder nicht, wollen wir hier nicht entscheiden. Der Leser möge sich die Arbeit machen, das Aussehen des Affen aus dem New Yorker Zoo und das Gesicht des jüdischen Altkleiderhändlers aus dem New Yorker Ghetto zu vergleichen, und seine eigenen Schlüsse zu ziehen." Der Stürmer, 29.12.1942 (mit Bildern).

"...so entstellt war sein Aussehen ... und seine Gestalt mehr als das der Menschenkinder". Will der Prophet nicht eben dieses sagen? Der islamische Djihad gab im Oktober 1988 ein Flugblatt heraus welches aussagte, dass die Juden "die Brüder der Affen" wären. Arafat bezeichnetedie Juden am 30.01.1992 als "Die Hunde. Schmutz und Dreck". Ja, "so entstellt war sein Aussehen...". Zu jeder Zeit gab es antisemitische Bilder in einer sub-humanen Form.

Jesaja 52 - Vers 15

Jesaja 52,15: "Ebenso wird er viele Nationen besprengen (vgl. auch 63,3; oder: in Erstaunen versetzen); über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen."

Den ersten Teil, mit den Königen, haben wir bereits anhand von Micha 7,14-15 betrachtet. Der letzte Teil dieser Prophetie parallelisiert Jeremia 16,19-20:

"H-rr, meine Stärke und mein Schutz und meine Zuflucht am Tage der Bedrängnis! Zu dir werden Nationen kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter geerbt, Nichtigkeiten, und unter ihnen ist keiner, der etwas nützt. Kann [denn] ein Mensch sich Götter machen? Das sind doch keine Götter!"

Die Nationen werden zu der Erkenntnis kommen, dass all die Jahre sie es waren, die falsch lagen. Alles, was sie gelernt haben, waren Lügen.

Hier enden die Worte G-ttes. Im nächsten Abschnitt wird der Singular durch den Plural ersetzt; die Nationen beginnen zu reden.

 

Jesaja 53 - Vers 1

Jesaja 53,1: "Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des H-rrn offenbar geworden?"

Nun, was bedeutet der "Arm des H-rrn"? Wenn wir die Schrift prüfen werden wir feststellen, dass dies immer eine große Befreiung oder einen großen Sieg für das Jüdische Volk bedeutet. Ein paar Verse vorher lesen wir, Jesaja 52,9-12 (genau bevor diese Passage hier beginnt, sozusagen die Einleitung zu Jesaja 53):

"Brecht [in Jubel] aus, jubelt allesamt, ihr Trümmerstätten Jerusalems! Denn der H-rr hat Sein Volk getröstet, hat Jerusalem erlöst! Der H-rr hat Seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen, und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres G-ttes."

Was ist der "Arm des H-rrn"? Der Prophet sagt uns, es ist die Erlösung Israels aus dem Exil. Wer sieht es? Die Nationen der Welt. Zwei Verse später geht es los: "Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln..." Der "Arm des Herrn" bezieht sich immer auf die Befreiung Israels aus physischen Problemen. Vergleicht auch 2. Mose14,31; 15,6 und 5. Mose 7,19, um andere Beispiele zu nennen. In diesem Vers sehen wir die Reaktion der Nationen, G-tt hat sein Volk aus dem Exil befreit, und die Nationen sind über die Maßen erstaunt darüber. Sie wissen einfach nicht, wie sie damit umgehen sollen.

 

Jesaja 53 - Vers 2

Jesaja 53,2: "Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten."

Wer ist "wie ein Trieb [...] aus dürrem Erdreich" aufgeschossen, von wem wurde dies nicht erwartet? Israel. Hosea 14,6-7:

"Ich werde für Israel sein wie der Tau. Blühen soll es wie eine Lilie, und seine Wurzeln schlagen wie der Libanon. Seine Triebe sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Ölbaum und sein Geruch wie der des Libanon."

Was aber haben die Nationen über Israel gesagt, als es im Exil war? Voltaire sagte "das schwachsinnigste Volk auf dem Angesicht der Erde", "das beschränkteste, grausamste und absurdeste", "ekelhaft und verabscheut". Genau, wie es der Prophet beschreibt. "Er hatte keine Gestalt und keine Pracht." Kant sagte:

"Die Euthanasie des Judentums kann nur mit den Mitteln einer reinen und sittlichen Religion erreicht werden, und durch die Aufgabe all seiner alten rechtlichen Regeln."

Wiederum die Worte des Propheten: "Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten." St. Gregor von Nyssa bezog sich auf die Juden als "Hasser der Gnade, Feinde der Religion ihrer Väter, Anwälte des Teufels, Schlangenbrut, Lügner, Spötter, Menschen mit verdunkeltem Verstand, Sauerteig der Pharisäer, Versammlung von Dämonen, Sünder, lasterhaftes Volk, Hasser alles Guten." Wie der Prophet sagte: "...da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten." Das ist das Zeugnis der Nationen. "Wer hätte das geglaubt?"

 

Jesaja 53 - Vers 3

Jesaja 53,3: "Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet."

Wer war beschämt und verachtet? Jes. 54,4-17:

"(4) fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zuschanden, und schäme dich nicht, denn du wirst nicht beschämt dastehen! Sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und nicht mehr an die Schmach deiner Witwenschaft denken. (5) Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, H-rr der Heerscharen ist sein Name [...]. (6) Denn wie eine verlassene und tiefgekränkte Frau hat dich der H-rr gerufen, und wie die Frau der Jugend, wenn sie verstoßen ist, - spricht dein G-tt. [...] (11) Du Elende, Sturmbewegte, ungetröstete [...] (14) Durch Gerechtigkeit wirst du fest gegründet sein. Sei fern von Bedrängnis [...] (17) Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des H-rrn und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der H-rr."

Johannes Chrysostomus bezog sich auf die Juden als "die miserabelsten aller Menschen." "Erbrechen und Trunkenheit haben ihnen das Verhalten des Schweines und der lüsternen Ziege gegeben." "Sie haben die Wildheit der wilden Tiere übertroffen, da sie ihre Nachkommen morden und sie dem Teufel opfern." Wie der Prophet sagt: "Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet." Wiederum aus Jesaja, 49,7-15:

"(7) So spricht der H-rr, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem ganz und gar verachteten, zu dem Verabscheuten der Nation, zu dem Knecht der Herrscher: Könige werden es sehen und aufstehen, [auch] Oberste, und sie werden sich niederwerfen (vgl. Micha 7,15-17) um des H-rrn willen, der treu ist, [um] des Heiligen Israels [willen], der dich erwählt hat. (13) Jubelt, ihr Himmel, und jauchze, du Erde! Und ihr Berge, brecht in Jubel aus! Denn der H-rr hat sein Volk getröstet, und über seine Elenden erbarmt er sich. (14) Zion sagt: Verlassen hat mich der H-rr, der H-rr hat mich vergessen. (15) Vergisst [etwa] eine Frau ihren Säugling, dass sie sich nicht erbarmt über den Sohn ihres Leibes? Sollten selbst diese vergessen, ich werde dich niemals vergessen."

Schaut euch diesen wunderschönen Vergleich an. Eine Mutter wird ihr Kind vergessen, das sie säugt. Das schönste, was sie hat, wird sie vergessen. Aber G-tt wird Israel nicht vergessen!!! (betrachtet auch Jesaja 60,14-15, und 62:2-4). Thomas von Aquin:

"Es wäre rechtmaessig, entsprechend dem Brauch, Juden aufgrund ihres Verbrechens in immerwaehrender Knechtschaft zu halten, und die Obersten mögen den Besitz von Juden als Staatseigentum betrachten."

Wie Jesaja sagt: "KNECHT DER HERRSCHER" und "verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet."

 

Wenn ihr einen Christen fragt, und er offen und ehrlich ist, warum wir Juden in unserem Exil so viel zu erleiden haben - was würde er antworten? Er würde sagen: "Die Juden werden bestraft, weil sie ihren Messias abgelehnt haben". Dies war die Theologie der Kirche von Anfang an - bereitete jedoch der frühen Kirche große Probleme. Es war wahr, die Juden waren im Exil - aber sie sollten längst vom Erdboden verschwunden sein, wie auch die Babylonier oder andere "böse Nationen". Warum gibt es sie noch? Sie sollten aufgrund ihrer Sünden wirklich verschwinden. Aus diesem Grund wurde die Doktrin des "Zeugen-Volkes" entwickelt.

Die Existenz Israels und ihre Unterwerfung gegenüber den Christen war ein "Beweis" der Wahrheit des Christentums. Wie ich schon Thomas von Aquin zitierte; es war die Begründung dafür, dass Juden als Sklaven des Staates angesehen werden und dass all ihre Besitztümer von der Krone konfisziert werden konnten. Aufgrund ihres Verbrechens waren all diese Verfolgungen gerechtfertigt. Aber jetzt - wenn der Messias kommt, und es ist nicht Jesus, sondern der wirkliche Nachkomme Davids, und das jüdische Volk in sein Reich heimkommt. Wenn alle Nationen sehen, dass die Juden mit ihrer Ablehnung von Jesus Recht hatten, was werden die Nationen sagen hinsichtlich ihrer Judenverfolgung? Was werden sie sagen im Hinblick auf all das Leiden, dass sie Israel zugefügt haben? Ja, lasst es uns betrachten: Wenn Jesus nicht der Messias ist, wie müsste man dann all die Aktionen der Nationen gegen die Juden bezeichnen? Sünden. Was passiert ist: Die Nationen werden erkennen, dass sie sich nicht darum gekümmert haben, und dass Israel all die Jahre unter ihren Sünden zu leiden hatte. Sehen wir uns einmal 1. Mose 31,36 an.

Nachdem Laban Jakob verfolgt hatte, fragte Jakob ihn: "Was ist mein Verbrechen, was ist meine Sünde". Er fragte: "Wie habe ich gegen dich gesündigt?" Wenn jemand einen anderen inkorrekt behandelt, nennt man das "gegen ihn sündigen". Die Nationen werden sagen: "Wir haben gegen Israel gesündigt, dass wir es all die Jahre verfolgt haben."

"Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte unsere Augen mit Blindheit geschlagen waren, sodass wir die Schönheit Deines erwählten Volkes nicht länger gesehen und in ihrem Angesicht nicht länger die Züge unseres erstgeborenen Bruders erkannt haben. Wir erkennen, dass unsere Stirn mit dem Kainszeichen versehen ist..." Papst Johannes XXIII.

Das Kainszeichen. Die Juden hatten diese Sünden der Nationen all die Jahre ihres Exils zu tragen.

 

Dieser Text basiert auf den Werken von:
Rabbiner Moshe Shulman
1362 46th Street - Brooklyn, New York USA, 11219

 

 
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