Die Verfolgungen im Jahre 1096

Von Miriam Wölke

Mit der Trauer meines Geistes soll ich es vor meiner kleinen Gemeinde ausprechen.

Ich soll klagen und schreien; weil der Allmächtige bitter mit mir umgegangen ist.

Schweig, höre meine Worte und mein Gebet.

Wenn Er mich nur hören könnte.




Die Kreuzritter hatten sich vor dem Tor versammelt

Um den Namen der Verbliebenen auszulöschen.

Kleine Kinder schrien zu Ihm mit einer Stimme auf:

"Höre, Israel, der Ewige ist unser G - tt; der Ewige ist EINS" (Shema Israel, Ad - onai, E - lo - heinu, Ad - onai ECHAD).



(Aus dem Buch
"Sanctifying the Name of G - d" von Jeremy Cohen)

Ein jüdisches Trauergedicht eines unbekannten Autoren.


Die Verse beziehen sich auf die Massaker der Kreuzritter im Frühjahr und Sommer des Jahres 1096. Damals zogen die Kreuzritter los ins Heilige Land, um dieses, so offiziell, von der moslemischen Besetzung zu befreien und das Christentum einzuführen. Wie wir heute alle wissen, gab es mehrere Kreuzzüge, die letztendlich alle kläglich scheiterten.

Das Gedicht (Piyut) wurde nach den Massakern des Jahres 1096 (des Ersten Kreuzzuges) verfaßt. Kreuzritter, die durch das Rheinland gezogen waren, zerstörten in ihrem relig. Wahn ganze jüdische Gemeinden und ermordeten mehr als 100.000 Juden. Betroffen waren hier die Gemeinden in Speyer, Worms, Mainz, Köln, Trier, Metz, aber auch in Regensburg sowie in Prag Der Kreuzrittermob mordete ohne Gnade wild drauflos.

Dieser Artikel stammt aus Miriam Wölkes Blog "Hamantaschen"

 
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