Dialog ja oder lieber doch nicht?

von Miriam Wölke

Laut aktuellen Berichten der "Jerusalem Post" und des britischen "Independent" plant Papst Benedikt XVI. eine Wiedereinfuehrung des lateinischen Ritus. Dieser Ritus beinhaltet Gebete mit eindeutig antisemitischen Zuegen. u.a. wird, falls die Wiedereinfuehrung wirklich erfolgt, am Karfreitag ein Gebet aus dem 16. Jahrhundert gesprochen, welches die Juden auffordert, den christl. Messias J. endlich auch als ihren Messias anzuerkennen. Woertlich heisst es in dem Gebet, dass die Juden endlich aufwachen sollen und ihren Schleier von den Augen nehmen. Diesen Spruch habe ich schon unendlich viele Male von christlichen Missionaren gehoert. Ich hatte keine Ahnung, dass die Aussage aus dem 16. Jahrhundert stammt. Mit oder ohne Wiedereinfuehrung des lateinischen Ritus ist die Meinung anscheinend heute noch so lebendig wie eh und je.

Die Juden waeren blind und sehen die Realitaet, die da J. heisst, nicht. Ich weiss nicht, wie man die Absurditaet noch steigern kann. Fuer denjenigen, der keine Ahnug vom Judentum oder etwas zu verheimlichen hat, kann die Aussage der Blindheit der Juden nur recht sein. So ist es am bequemsten alles zu rechtfertigen.

Demnach stellt sich automatisch die Frage, ob die katholische Kirche einen juedisch - christlichen Dialog ernsthaft will? Wieso sollte man denn auch ueberhaupt mit jemandem diskutieren, der mit Blindheit geschlagen ist?

So, mein Beitrag ist fertig geschrieben und nun kann ich mir wieder getrost mein Tuch vor die Augen spannen.

Dieser Artikel stammt aus Miriam Wölkes Blog "Hamantaschen"
 
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