Die Simulanten Generation

Jede Große Fluggesellschaft bildet Ihre Pilot an einem Flugsimulator aus, die während eines Fluges auftretenden Probleme können im Simulator abgebildet und alle Manöver des Piloten sicher durchgeführt werden. Diese cleveren Maschinen dienen der Annäherung an die Wirklichkeit, die Simulation ist kein Realitätsersatz sondern eine praktische und sichere Methode, mit realen Situationen zu recht zukommen.
Die Menschen im Simulator der Glaubensgeneration
Im Simulator
In der "Evangeliumskirche Glaubensgeneration, Duisburg e.V." ist dies genau umgekehrt. Man trainiert nicht für die Wirklichkeit, sondern für die Simulation. Es kommt nicht darauf an besser mit der Realität umzugehen, sich besser in seiner Umwelt zu Recht zu finden, sondern es kommt darauf an die Realität weit hinter sich zu lassen. Sich eben nicht mit „der Welt“ anzufreunden und möglichst nicht den Simulator zu verlassen.

Der Kapitän heißt Alexander Epp und wird "Pastor" genannt. Alexander Epp ist ein kleiner Mann, mit einem festen Händedruck und einer kräftigen Stimme. Zusammen mit seiner Ehefrau und seinen Kindern ist Alexander aus dem düsteren Osten nach Deutschland gekommen, zusammen mit seinen Söhnen und seiner Frau verkündet er der ungläubigen Umwelt, die ihn stets umgibt, sein Evangelium, brüllt es ins Mikrofon, mehrmals jeden Sonntag, Montag und Mittwoch. Stolz prahlt er damit keine fundierte theologische Bildung zu haben, kein Theologe zu sein und trotzdem hunderte Menschen um sich zu versammeln. Ihm gefällt offenkundig die Atmosphäre, der Charme seines Cockpits, die Geräte die ihn umgeben, die vielen flinken Hände um Ihn herum, sein Funkgerät, die Musik, die eigene Stimme.

Sein Wissen über Jesus, über Gott, hat er sich selbst angeeignet, zu den Zeiten als er noch LKW-, Beton- und Taxifahrer war, Wasserfilter und anderen Ramsch verkaufen musste. Von seinen Kollegen stets für sein gebrochenes Deutsch, seine Rechtschreibung, seinen Glauben, sein Aussehen schikaniert. Irgendwann verllässt er die ländliche Idylle, zieht um in die Stadt und merkt: "Ich bin nicht allein". Hunderte, vielleicht tausende Aussiedler leben in den Städten Deutschlands und alle verbindet eins: Eine vergleichbare Erziehung, ein ähnlicher Glaube. Sie sind alle Handwerker, Arbeiter, einfache Menschen, Malocher, die nicht quer denken, die nach einfachen Lösungen, nach einem Ziel im Leben, nach Ihren zurückgelassenen Dörfern lechzen. Und Alexander beginnt sein Leben im Simulator. Was ihm nicht passt knipst er weg, er bohrt, hämmert und biegt zu Recht, was ihm unnütz erscheint und er baut ein was er schon immer schätzte. Die Grillparties am Lagerfeuer, fettiges Fleisch, hausgemachtes Gebäck und die Lieder der alten Heimat, die alle Russlanddeutschen letztendlich vereinen und von ihrer Umwelt hier isolieren, zu Fremden machen. Im Laufe der Zeit wurde der Simulator immer größer, er erfuhr Modifikationen, eine eigene Physik, eigene Gesetze, eigene Schutzmaßnahmen. Alles ließ sich in ihm verbergen, was auch im Dorf gang und gebe war.

Später war die Welt unterteilt in Schwarz und Weiß. Die Ungläubigen, die Kasachen, die Tschetschenen, die Juden. Auf der anderen Seite die Christen, in ihren strahlenden Rüstungen. Das neue, bessere, gesegnetere Israel. Am Ende war die Realität verloren. Der Simulator umspannte Städte, umspannte Häuser und Menschen.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein Mensch, der seine ganze Existenz auf einer Simulation aufbaut einen schweren Schock erleidet, wenn er plötzlich mit der Wirklichkeit konfrontiert wird. Ein Flugkapitän, dem die Starts, die Landungen und die Turbulenzen nur vorgespielt wurden, unweigerlich eine Bruchlandung erleben würde, wenn man ihn zwingen müsste ein richtiges Flugzeug zu fliegen. Die Wirklichkeit ist anders als die simulierte Welt, die Wirklichkeit lässt sich nicht vorhersagen, Menschen lassen sich nicht steuern, wie Figuren in einem Spiel.

Die Realität holt Alexander langsam wieder ein, die Menschen schreien nach echten Lösungen, sie verlangen nach einem freien Leben und Alexander wird auf Dauer nicht alle täuschen können. Der Simulator, das System dahinter funktioniert nur solange die Gruppe sich selbst kontrollieren, sich selbst beschäftigen kann. Wachstum bringt Fragen mit sich, bringt Fragen die der Simulator nicht zu beantworten und erklären vermag.

Es wird Zeit den Stecker zu ziehen.
 
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