Die Masche mit dem Zehnt

Die Masche mit dem Zehnt - Wie die Glaubensgeneration abkassiert Die Frage nach der Finanzierung der "Evangeliumskirche Glaubensgeneration e.V.", ist eine nicht ganz uninteressante. In Zeiten von Kirchenschließungen und wirtschaftlichen Flauten sind besondere Redekünste erforderlich, um Konzerte und Auftritte zu finanzieren die im zweistelligen Tausend-Euro Bereich liegen.

Ein Blick auf eine nicht ganz so neue Masche, in einem neuen Gewand „Die Masche mit dem Zehnt“.

Schon Kaiser Vespasian wusste „Geld stinkt nicht“ und erhob auf öffentliche Toiletten eine Steuer. Hat man seine Notdurft verrichtet, so warf man eine Münze in einen Topf und der Kaiser freute sich über den nicht zu kleinen Geldsegen. Besser wäre es, hätte er selbst seine Notdurft verrichtet und seine Untertanen würden für Ihn jeweils Taler in den Sammeltopf einwerfen.

Alexander Epp Vorsitzender der „Evangeliumskirche Glaubensgeneration“ ist zwar kein Kaiser, obwohl sein Führungsstiel daran erinnert, er hat aber die Idee Vespasians ins Unendliche verfeinert. Dazu braucht es zwar einiges Geschick und eine unbestreitbar flinke Zunge, doch wie er selbst sagt ist „Jesus sein Leben“ und sein Leben muss sich schließlich lohnen.

Wie funktionierts: Das Rezept ist einfach, man wirft den Menschen vor, sie würden Gott bestehlen, wenn sie den Zehnten (10% auf alle Einnahmen) nicht der Kirche zukommen lassen. Dies macht man unentwegt. Vor jedem Gottesdienst – In jedem Hauskreis – In der Jungenschule. Anschließend verrichtet der Kaiser seine Notdurft, er predigt die Leute in Ekstase, dann kommt das Gebet und ein Körbchen wird herumgereicht. Anschließend ist das Körbchen voll und das Portmonee leer.

Warum funktionierts: Zu einem ist es die Macht des Wortes, das Charisma des Pastors. Zum anderen ist es die eklatante Falschauslegung der Bibel. Die perfekte Übertragung und Verdrehung der ursprünglich auf landwirtschaftliche Erzeugnisse erhobenen Abgabe, die übrigens nicht dem Kaiser, der Kirche sondern dem Tempel und den Leviten zustand bzw. im dritten Jahr an die Armen verteilt wurde.

Inzwischen hat die Glaubensgeneration an die 300 000 € erwirtschaftet. Geld stinkt wirklich nicht.

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