Glaubensgeneration Jugendcamp - Eine ernste Warnung

Wer sein Kind in ein Ferienlager schickt, der sollte den Veranstalter sorgfältig wählen, das raten nicht nur regelmäßig die Verbraucherzentralen. Mitunter sind auch schwarze Schafe dabei, die nämlich, die unter einem Ferienlager nicht etwa eine Erholungsreise, sondern ein christlich fundamentalistisches Ausbildungslager verstehen. Mit vier Stunden Gebet pro Tag, Predigten und allerlei psychologischer Manipulation.

Wer sein Kind in ein Ferienlager schickt, der sollte den Veranstalter sorgfältig wählen, das raten nicht nur regelmäßig die Verbraucherzentralen. Mitunter sind auch schwarze Schafe dabei, die nämlich, die unter einem Ferienlager nicht etwa eine Erholungsreise, sondern ein christlich fundamentalistisches Ausbildungslager verstehen. Mit vier Stunden Gebet pro Tag, Predigten und allerlei psychologischer Manipulation.

Wo es bei solchen Reisen hingeht und was mit ihren Sprösslingen dort genau geschieht, das erfahren die Eltern nur beim genauen Nachfragen und auch dann sind die Antworten mehr als schwammig. Jährlich bietet die „Evangeliumskirche Glaubensgeneration Duisburg e.V.“ Reisen in ein so genanntes "Camp" an. Der außerordentlich günstige Preis von 135€, all-inclusiv versteht sich, ist verlockend und so lassen sich nicht wenige Eltern auf die Offerte ein. Zwar legt der Veranstalter, hier ein eingetragener Verein, keinen Sicherungsschein vor und informiert die Eltern nicht über die geplanten Aktivitäten, was ihn im Zweifelsfall vor Klagen schützt, jedoch haben es auch die „Regeln“ in sich, die die Eltern vor Reiseantritt unterschreiben müssen.

Dort steht, dass im Lager die „Regeln und Prinzipien des Reiches Gottes“ gelten, die Teilnehmer „Loyalität und Gehorsamkeit gegenüber den Leitern“ zeigen müssen, „aufreizende Kleidung“ verboten ist und als ob das nicht genug wäre, soll man auf möglicherweise entstandene Ansprüche verzichten, die aus Gesundheitsschäden in der Zeit der Reise entstehen könnten. Das klingt nicht nur totalitär, sondern ist der Freifahrtschein für die Radikalisierung aller Teilnehmer und vor allem ihres Kindes.

Unser Autor hat sich das Ferienlager in der Vergangenheit bereits angeschaut und weiß von erstaunlichen Dingen zu berichten. Die Teilnahme an Gottesdiensten ist Pflicht, diese dauern oft bis zu 4 Stunden, Feuerschutz und Erste Hilfe sind generell kein Thema. Das Personal ist oft wenig, meist gar nicht geschult. Die Kinder sind starkem psychischen Druck ausgesetzt. Es ist nicht möglich sich während der Predigt zurück zuziehen, diese werden in relativ kleinen Räumen mit wenig Luftzirkulation veranstaltet. Nach den Veranstaltungen sind viele Jugendliche emotional sehr aufgewühlt, einige weinen oder stehen unter großem Stress, sind in einem regelrechten Schockzustand.

Dem Buch „Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland “ von Oda Lambrecht und Christian Baars ist zu entnehmen, dass die Jugendfreizeit als Bekehrungsmittel genutzt wird. Ein Aussteiger berichtet:

 „ […]dass seine Tochter am Sommercamp der »Glaubensgeneration« teilgenommen habe. »Als meine Tochter zurückkam, habe ich sie kaum wiedererkannt«, so Jakobs. Sie sei sehr still gewesen und habe sich von ihren bisherigen Freunden getrennt. Zu Weihnachten wünschte sie sich eine Bibel. Der Vater erzählt: »In den Wochen nach den Sommerferien hat uns irgendwann auch eine ihrer Lehrerinnen angerufen und um ein Gespräch gebeten, weil unsere Tochter immer, wenn etwas aus ihrer Sicht falsch gewesen sei, gesagt habe, das sei vom Teufel.« Gemeindeleiter Alexander Epp äußerte sich zwar zu sogenannten Befreiungsdiensten, lehnte anschließend aber auch hier eine Veröffentlichung seiner Stellungnahme ab. Die Jugend-Internetseite der »Glaubensgeneration « wirbt für die jährliche Freizeit: »In dieser Zeit bleibt keiner unberührt (...). Aktion, Spaß, Liegestütze für Nachtaktive und unbegreifliche Nähe Gottes.« Diese Freizeit bedeutet vor allem mehr Nähe zur Gemeinde, denn die jugendlichen Teilnehmer leben eine Woche lang Tag und Nacht ausschließlich mit anderen Mitgliedern und Leitern der »Glaubensgeneration« zusammen.“

Quelle: Mission Gottesreich, Seite 42

Unter diesen Bedingungen kann von einer Reise, im Interesse vor allem ihrer Kinder nur abgeraten werden.

 

Weiterführende Links:

MDR - Reiserecht im Ferienlager

Psychologische Manipulation

Sekten-Info NRW


 
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