Glaubensgeneration in Duisburg-Süd und die Folgen

Unabhängig davon, wie die Entscheidung letztendlich aussehen wird, die die Bezirksverwaltung fällen wird. Duisburg Süd wird sich grundlegend verändern, sollte die Evangeliumskirche Glaubensgeneration dort Fuß fassen können. Gebaut soll eine Halle für 500 Besucher, eine Zahl die vermutlich schwer untertrieben ist. Die Einwohner der Albert-Hahn Straße und ihrer Umgebung können sich auf regen PKW-Verkehr und volle Busse einstellen, denn viele der Gläubigen pilgern in ihre Kirche, aus allen Teilen des Ruhrgebiets. Oberhausen, Mülheim, Düsseldorf, Krefeld, bis weit nach Dortmund und Wuppertal sind die Besucher der Kirche verstreut. 500 Besucher, das bedeutet ein reges Gemeindeleben mit viel Gesang und Missionsarbeit. Von Haus zu Haus ziehen die Jugendlichen, erzählen von ihrem Glauben und ihrer Kirche. Sie laden zu sich ein und veranstalten Tauffeiern im Freien, Feste und demonstrieren für ihre Ziele.

Evangeliumskirche Glaubensgeneration (Alexander Epp) marschiert vor dem Duisburger Landgericht 

Eins steht fest, sie bringen neuen Schwung nach Großenbaum, einen Schwung der jedoch wirtschaftlich kaum einen Nutzen mit sich bringen wird. Viele Kirchenmitglieder leben von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld. Integration bedeutet für sie, in erster Linie, von ihrem Leben zu erzählen und andere von ihren Erfahrungen profitieren zu lassen.

Homosexuelle sind für ihren Pastor ein Dorn im Auge, vorehelicher Geschlechtsverkehr - eine schwere Sünde, Aufklärungsliteratur - unnützer Schund. Die Einwohner der Albert-Hahn Straße und Umgebung werden sich an eine neue Welt gewöhnen müssen, an Nachbarn die ihr „Anderssein“ aus vollem Halse hinaus schreien, an christliche Fundamentalisten, für die der Weltuntergang und das himmlische Gericht schon bald anbrechen werden.

Im Internet stellt die Kirche ihre Kritiker an den virtuellen Pranger, mit teils erfundenen Tatsachenbehauptungen. Sektenbeauftrage beschäftigen sich schon lange mit der Gemeinschaft. Dietmar Eliaß, Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in Duisburg Süd, brachte es anlässlich einer Neujahrsversammlung auf den Punkt und äußerte sich gegenüber der WAZ, zu dem Bau des Kirchengebäudes: "Wir Bezirksvertreter werden ausgetrickst: So etwas gab es in dieser Stadt bisher nicht." (Quelle: WAZ, Martin Kleinwächter, 14.01.2008).

Evangeliumskirche Glaubensgeneration – Mehr als nur ein kleiner Schrecken.

 
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Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Mission Gottesreich "Eine umfassende Übersicht über die Evangelikale Szene in Deutschland. Uneingeschränkt empfehlenswert!"

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